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Schwindelanfälle von Schröder, Ursula (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.08.2013
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Schwindelanfälle

Greta, Max und dessen Schwester Judith sind in der gleichen Straße aufgewachsen, doch irgendwann trennten sich ihre Wege. Bis Greta und Max sich unter ungewöhnlichen Umständen wieder begegnen: Um einer Freundin aus der Patsche zu helfen, geht Greta unter falschem Namen zum Arzt - ohne zu ahnen, dass es sich bei dem verteufelt attraktiven Gynäkologen um den ehemals moppeligen Kumpel aus Kindertagen handelt! Bei Max springt sofort der Funke über. Er trennt sich von seiner Freundin Katja und löst damit eine unerwartete Kettenreaktion aus... Ein hinreißendes witziges Verwirrspiel um kleine Schwindeleien und ihre großen Konsequenzen. Schwindelerregend schöne Unterhaltung - eine turbulente romantische Komödie!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 291
    Erscheinungsdatum: 30.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955302207
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 592 kBytes
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Schwindelanfälle

1 Ben war selten der Letzte, der von der Arbeit nach Hause kam, und deshalb war er recht überrascht, als er die anderen Mitglieder der Wohngemeinschaft beide schon am Küchentisch vorfand. Sie erinnerten ihn an zwei zum Nachsitzen verdonnerte Fünftklässler. "Was ist los?", fragte er und öffnete eher aus Gewohnheit den Kühlschrank, in dem sich nicht viel Erfreuliches befand. "Seht ihr so traurig aus, weil die Supermärkte streiken, oder warum gibt es wieder mal nichts Vernünftiges zu essen?" Eines Tages erschlag ich ihn , dachte Max, vor allem als Judith wieder so verflixt eilfertig sagte: "Ich fahre gleich noch einkaufen und koche dann was." "Das wär super", sagte Ben und küsste Judith flüchtig, bevor er seine Jacke auszog und über seinen Stuhl hängte. "Also? Ist jemand gestorben?" Er ließ sich auf den Stuhl fallen und blickte fragend um sich. "Noch nicht", sagte Judith. "Aber was nicht ist, kann ja noch werden." "Heute ist der Tag", setzte Max düster hinzu. Ben runzelte verständnislos die Stirn. "Heute ist der Tag, an dem ...?" "Der Tag, an dem die Liebesgeschichte zwischen Max und Katja ihr tragisches Ende nimmt", erklärte Judith. Sie warf einen mitleidigen Blick zu ihrem Bruder hinüber. "Auweia." Sogar Ben erfasste blitzschnell den Ernst der Lage. "Na, da beneide ich dich nicht. Was wirst du ihr denn sagen?" "Keine Ahnung." Max starrte trübsinnig auf die Kiefermaserung des Küchentischs. Ben schaute ihn überlegen an. Er kam sich vor wie ein Experte. Immerhin hatte er schon diversen Damen den Laufpass geben müssen, die seine zeitweilige Aufmerksamkeit mit dauerhafter Hingabe verwechselt hatten. "Erklär ihr einfach, dass du dich in der Klinik für ein Experiment zur Verfügung gestellt hast und seitdem nur noch Klonschafe zeugen kannst." Max sah ihn mit augenrollender Verachtung an. "Oder", spann Ben weiter, "frag sie, ob sie dir hunderttausend leihen kann für eine Praxis auf Hallig Hooge. Und ob sie sich vorstellen kann, dort mit dir zu leben. Glaub mir, nichts bringt Leute schneller dazu, das Weite zu suchen, als wenn man sie anpumpen will. Oder in die Einöde verschleppen." "Zu riskant", meinte Judith. "Am Ende bringt sie mit Papis Hilfe das Moos locker zusammen und kauft dazu noch einen Hubschrauber, damit sie regelmäßig nach Hamburg zum Shoppen fliegen kann. Und Max sitzt auf Hallig Hooge und verhilft friesischen Bauersfrauen zu friesischen Bauernkindern." "Eine grausige Vorstellung fürwahr", stimmte Ben zu. "Na, dann muss ich ja noch tiefer in meiner Fantasie wühlen. Sag ihr ... sag ihr, dass du in Wirklichkeit ein Geheimagent bist und dass deine Regierung dich jetzt nach Afghanistan schickt." "Super Idee", knurrte Max. "Dich kann man aber auch mit gar nichts aufheitern", stellte Ben fest. "Darum hab ich auch nicht gebeten", sagte Max giftig. Er schob seinen Stuhl so heftig zurück, dass er ein unangenehm kreischendes Geräusch auf dem Küchenfußboden machte. Hoffentlich machte Katja nicht gleich ähnliche Geräusche. "Ich geh sie anrufen." "Viel Glück", rief Judith ihm mitleidig hinterher. Ben tätschelte ihre Schulter. "Ich will dir eins sagen, wenn du genauso launisch wärest wie dein Bruder, dann wäre das mit uns beiden nie was geworden." Judith sah ihn dankbar

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