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Sehen, was anderen verborgen bleibt Kleine Weisheiten für ein ungewöhnlich glückliches Leben von Dooley, Mike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.10.2019
  • Verlag: mvg Verlag
eBook (ePUB)
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Sehen, was anderen verborgen bleibt

Mike Dooleys Liebeserklärung ans Leben steckt voller Inspiration und Hingabe. Über Jahre sammelte er die wichtigsten Botschaften, die er seiner kleinen Tochter später einmal mit auf den Weg geben möchte. Einfühlsam und motivierend schreibt er über Familie und Beziehungen, Macht und Verantwortung, aber auch über die Herausforderungen und Rückschläge des Lebens. Seine Worte gehen unter die Haut und regen zum Nachdenken an. Gleichzeitig vermitteln sie aber auch eine wertvolle Erkenntnis: Das Leben ist schön und du wirst geliebt! Mike Dooley ist ein Bestsellerautor, dessen Werke bereits in 25 Sprachen übersetzt wurden. Als metaphysischer Lehrer ist er bekannt für die beliebten 'Notes from the Universe' und als einer der Autoren des internationalen Phänomens The Secret. Mike begeistert mit seinen Vorträgen und Workshops das Publikum in 132 Städten, 34 Ländern und 6 Kontinenten. Er betreibt den erfolgreichen Blog tut.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 14.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961214860
    Verlag: mvg Verlag
    Größe: 2580 kBytes
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Sehen, was anderen verborgen bleibt

Prolog

Der Mann, für den

du

mich hältst

Liebste Rebecca,

den Anruf, den ich niemals vergessen werde, erhielt ich am späten Nachmittag zu Hause. Es war Wochenende und ich saß in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch, deine Mutter mir gegenüber. Eine Arzthelferin fragte: "Wollen Sie das Geschlecht wissen?"

"Wie bitte?"

"Sie und Ihre Frau bekommen ein Kind", erklärte sie geduldig, "und ich frage Sie, ob Sie das Geschlecht wissen wollen?"

"Ja! Unbedingt!"

Ohne auch nur den geringsten Anflug von Emotion teilte sie mir mit: "Sie bekommen ein Mädchen."

Es kam mir vor, als hätte Gott gesprochen.

Dieser Beweis dafür, dass sich unser Erstgeborenes auf dem Weg befand, erschien mir mit meinen 52, fast 53 Jahren glaubhafter als der gewölbte Bauch deiner Mutter.

Ein Mädchen!

Nach außen hin hatte ich mein Leben lang so getan, als seien Kinder kein Thema für mich, während ich mir insgeheim gelegentlich die Vorstellung gestattete, eine Tochter zu haben. In meinem Alter dachte ich natürlich, der Zug sei schon längst abgefahren.

Und dann kamst du, sechs Wochen zu früh. Die 25-prozentige Wahrscheinlichkeit, die du aufgrund der genetischen Disposition deiner Eltern hattest, Mukoviszidose zu entwickeln, hast du elegant umschifft. Mit deinen fünfeinhalb Pfund hast du unsere Zweisamkeit in eine Familie verwandelt. Wir hatten uns nicht vorstellen können, auf welche Weise du unser Leben verändern würdest, obwohl uns alle Eltern der Welt genau darauf hingewiesen hatten. Auch heute noch bin ich am meisten darüber überrascht, wie sehr ich von allem , womit du uns bereichert hast, überrascht wurde.

Als ich dich zum ersten Mal in den Armen hielt, offenbarten deine suchenden Augen eine Tiefe, die dein winziger, zerbrechlicher Körper nicht vermuten ließ. Dieses Fenster zu deiner Seele verriet uns nicht, woher du kamst, ob und welche Pläne du gemacht hattest oder zu welchem Menschen du werden würdest. Deine winzigen Gliedmaßen und deine zarte Stimme waren engelsgleich. Ich war fasziniert, und das hatte weniger mit der Tatsache zu tun, dass du dem Schicksal und der Wahrscheinlichkeit getrotzt hattest, sondern damit, dass du die Verkörperung des größten Geheimnisses warst, das das Leben zu bieten hat: Wie war das alles überhaupt möglich - das Leben, du , unsere neue Familie?!

Nun, da die ersten Jahre vorüber sind und du dich deinem fünften Geburtstag näherst, bin ich mehr denn je beeindruckt, wie du, Gefäß des Geistes, göttlicher Funke, deinen Platz in der Welt einnimmst. Nicht als "mein" Kind - denn natürlich "gehörst" du mir nicht -, sondern als Kind des Universums. Noch immer verwirrt es mich, dass deine Mutter und ich irgendwie eine biologische Kettenreaktion in Gang gesetzt haben, die wir nicht im Geringsten begreifen können und die dich wie aus dem Himmel zu uns geführt hat. Dass ausgerechnet wir dich betreuen und begleiten dürfen, ist etwas Besonderes. Denn wer sind wir schon, dass wir dies alles verdient hätten? Und wer sind wir, dass uns eine so große Aufgabe zugetraut wird? Ich tappe doch in meiner eigenen Dunkelheit umher, wie könnte ich da einem anderen Menschen den Weg leuchten? Aber dieser Wahnsinn, dass im Dunkeln tappende Eltern Kinder des Lichts in diese Welt mit ihrer akribischen Ordnung setzen, beweist, dass es einen Plan und einen Grund für unsere Beziehung geben muss. Also will ich mich wie alle Eltern bemühen, meiner Rolle gerecht zu werden und nicht mehr von dir zu fordern, als ich selbst dir geben kann.

Seit du auf der Welt bist, habe ich dich mit und ohne Grund bewundert. Und als ob eine Steigerung noch möglich wäre, bist du zu meinem größten Erstaunen ebenso vernarrt in mich wie ich in dich. Manchmal bringt es mich fast schon in Verlegenheit, wenn du vor anderen zurückscheust, die sich ebenso sehr wie ich nach deiner Aufmerksamkeit sehnen, und dich t

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