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Flora Flitzebesen - Sammelband 2 in 1 Geschichten aus dem Hexenrosental von Livanios, Eleni (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.06.2019
  • Verlag: Coppenrath Verlag
eBook (ePUB)
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Flora Flitzebesen - Sammelband 2 in 1

Zusammen mit ihren tierischen und hexischen Freunden macht Flora das Hexenrosental unsicher! Doch sie ist auch immer zur Stelle, wenn jemand in Not ist. Zum Beispiel, als der ehrgeizige Zauberer Turdus Merula schlecht mit seinen magischen Tieren umgeht. Dagegen muss Flora unbedingt etwas tun! Und wie kann sie die wilden Wetterhexen beruhigen, die durch heftige Stürme, Schnee und Überschwemmungen das ganze Tal in Angst und Schrecken versetzen? Band 1 und 2 der Erfolgsreihe Flora Flitzebesen zum Kennenlern-Preis! Eleni Livanios, geboren 1975 in Graz, begeisterte sich schon im Grundschulalter fürs Geschichtenschreiben und Zeichnen - beides sind bis heute ihre großen Leidenschaften geblieben. Nach einem Studienabschluss in Kunstgeschichte begann sie für verschiedene deutsche Verlage zu illustrieren und zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Graz.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 18.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783649633594
    Verlag: Coppenrath Verlag
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Flora Flitzebesen - Sammelband 2 in 1

Morgens in Hexenrosental

Kater Kringel lag zusammengekuschelt am Ende des Bettes. Er schlief noch tief und fest, aber Flora wurde gerade wach. Sie gähnte lange, dann streckte sie sich und vergrub ihre nackten Zehen in Kringels flauschigem Fell. Wie wunderbar weich sich das anfühlte. So musste ein Morgen beginnen!

Kringel öffnete langsam die Augen, erhob sich und machte einen Katzenbuckel. Dann tapste er auf weichen Pfoten über die Bettdecke ganz nahe an Floras Gesicht heran. Vorsichtig stupste er sie mit der Nase an und rieb dann seinen kleinen Kopf an Floras Stirn. Kringel war ein richtiger Kuschelkater. Jeden Morgen musste er ganz ausgiebig gestreichelt und gekrault werden, sonst ließ er Flora erst gar nicht aufstehen.

Doch schließlich schob Flora den Kater zur Seite und warf schwungvoll die Decke zurück, sodass ihr Hexenhut, der über den Bettpfosten gestülpt war, sich ein paar Mal drehte. "Komm, Kringel, wir machen jetzt einen Spazierflug", rief sie lachend.

Flora schlüpfte aus ihrem Nachthemd und zog sich in Windeseile ihre Hose und das Flickenkleid an. Dann schnappte sie sich ihre Stiefeletten und setzte den löchrigen Hexenhut auf. Flora liebte diesen Hut, auch wenn er schon sehr alt und schäbig war, aber niemals würde sie ihn gegen einen neuen eintauschen. Zum Schluss hängte sie sich den bunten Stoffbeutel quer über die Schultern und Kringel sprang mit einem Satz hinein.

"Es kann losgehen", sagte Flora zu Kringel und griff nach ihrem Besen, der an der Wand lehnte. Der Kater ließ ein zufriedenes Miauen hören. Spazierflüge liebte er. Und welcher Kater hatte schon die Möglichkeit, die Welt von so hoch oben zu betrachten? Ja, von einem Baum aus vielleicht, aber das war schließlich nichts Besonderes. Bei Flora Floribunda mitfliegen zu dürfen, das war hingegen ein Erlebnis!

Von der Fensterbank war ein Krächzen zu hören. Zwei Raben hatten sich darauf niedergelassen. Es waren Nux und Borax, die frechen Raben, die auf dem Hausdach wohnten. "Wohin willst du denn schon so früh?", fragte Nux neugierig.

"Kringel und ich machen eine Runde über die Stadt", antwortete Flora. "Heute ist doch das große Besenwettfliegen, hast du denn da noch Zeit für einen Spazierflug?", wunderte sich Borax. Nux und Borax waren wohl die neugierigsten Raben weit und breit, es gab nichts, in das sie nicht ihre gelben Schnäbel hineinsteckten.

"Ach, der Wettkampf geht doch erst am Mittag los", antwortete Flora gelassen. Sie war inzwischen neben die Raben auf die Fensterbank gestiegen, schwang ein Bein über den Besenstiel und stieß sich kräftig mit den Füßen ab. Schwups, erhob sich der Besen in die Luft. "Wir sehen uns nachher!", rief sie den beiden Vögeln zu.

Dann sauste sie auch schon davon. Zuerst drehte Flora eine kleine Runde über Omimis Garten. Die Wiese war getupft von herabgefallenem buntem Laub. Der Herbst war im Anmarsch. Flora flog höher und ließ den Besen über all die grasbewachsenen Hausdächer des Grasdachviertels fliegen. Es war noch früh am Morgen und ein Samstag, die meisten Hexenkinder schliefen noch.

"Kringel, aufgepasst", sagte Flora. "Jetzt machen wir einen Flitzeflug, dass es nur so zischt."

Die kleine Hexe beugte sich vor und schnalzte mit der Zunge. Sofort bäumte sich der Besen ein wenig auf und sauste los. Pfeilschnell schoss er durch die Luft. Flora lachte begeistert. Sie lehnte sich weit nach vorn, damit der Besen noch schneller wurde. Wie herrlich es war, wenn einem der Wind so um die Ohren pfiff. Flora liebte das. "Ich lass meinen Besen flitzen" , sang Flora lauthals.

"Spinnen kommen aus den Ritzen ,

um zu sehen, wie ich zische

durch die Morgenluft, die frische!"

Dann kicherte Flora, d

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