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Wie Daniel Dornröschen wachküsst von Schumacher, Hildegard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2015
  • Verlag: EDITION digital
eBook (ePUB)
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Wie Daniel Dornröschen wachküsst

Daniels Eltern studieren. Weil sie wenig Zeit haben, ist Daniel manchmal bei den Urgroßeltern. Dort denkt er sich in dem alten Haus mit dem großen Garten tolle Märchenspiele aus: Uropa ist der König, Uroma die gute Fee. Und wenn Mutter kommt, ist sie Dornröschen. Liest sie dann in ihren Büchern, statt mit Daniel zu spielen, braucht er sie ja nur wachzuküssen! Für Kinder ab 4 Jahre. LESEPROBE: Kommt Polizist Meier vorbei, gehört er auch zum Märchengarten. Polizist Meier kontrolliert, ob die Straße gefegt ist und die Häuser noch alle in Reih und Glied stehen. Für Daniel und Wolf ist er jedoch nicht der Polizist. Er ist der Räuber Meier. Räuber müssen verjagt werden. Sie sind gefährlich. Daniel gibt Wolf ein Zeichen. Wolf fletscht die Zähne, rast zum Zaun vom Märchengarten und bellt. 'Kannst du deinen Köter nicht an die Kette legen!', schimpft Räuber Meier. Er hat Angst, dass der Zaun für den wilden Wolf zu niedrig ist und läuft schnell weiter. Daniel und Wolf jubeln über den Sieg. Als sie völlig aus der Puste sind, setzen sie sich unter den Traumbaum. Daniel denkt, er und Wolf haben eine Räuberbande verjagt, die die ganze Stadt in-Furcht und Schrecken versetzt hatte. Jetzt müsste der Bürgermeister kommen. Er müsste ihnen einen Orden verleihen, der blitzt und blinkt wie Urgroßmutters Sonntagsbrosche. Daniel läuft mit Wolf bis ans äußerste Ende des Märchengartens. Von dort können sie das Haus des Bürgermeisters sehen. Doch der Bürgermeister kommt nicht. Wie kann er an so eine wichtige Aufgabe nicht denken? Daniel und Wolf gehen zurück zum Traumbaum. Seine Blätter rauschen und flüstern Daniel zu: Macht nichts, du hast noch viele Tausend Tage vor dir. Das ist eine unendlich lange Zeit. Daniel erzählt seinem Freund Wolf die Geschichte vom Schneewittchen. Wäre sie bei Wolf, nicht bei den sieben Zwergen gewesen! Die böse Stiefmutter wäre nie zum Zuge gekommen. Wolf wäre ihr so hinterhergeprescht, dass sie vor Schreck den vergifteten Apfel und den Giftkamm weggeworfen hätte. Wenn das Posthorn der Postkutsche ertönt, wissen Daniel und Wolf, Briefträger Zuleger ist unterwegs. Auf seinem Dienstrad kommt er klingelnd angefahren. Daniel und Wolf rennen zum Gartentor, um die Postkutsche zu empfangen. Briefträger Zuleger gibt Daniel Zeitungen und bunte Kataloge, mitunter eine Karte oder gar einen Brief. Briefe kommen selten. Siegfried Schumacher wurde am 9. August 1926 in Oderberg/M. geboren, wo er auch die ersten vier Grundschulklassen besuchte. 1937 zogen seine Eltern nach Bad Freienwalde, wo er das Gymnasium mit dem Notabitur abschloss. 1943 wurde er zur Marine einberufen. Nach Krieg und Kriegsgefangenschaft wurde er Neulehrer. Hildegard Schumacher wurde am 10. September 1925 in Eberswalde geboren. Sie besuchte die Lehrerbildungsanstalt und arbeitete seit 1964 als Lehrerin. Hildegard und Siegfried Schumacher heirateten 1947. Beide studierten am Institut für Literatur "Johannes R. Becher" in Leipzig und lebten seit 1962 als freischaffende Künstler in Bad Freienwalde. Gemeinsam schrieben sie Kinder- und Jugendbücher und gründeten 1964 in Bad Freienwalde und im Bezirk Frankfurt/Oder Zirkel schreibender Schüler, die immer noch bestehen. Ihre Bücher erreichten insgesamt eine Auflage von 1,6 Millionen, in über 3 Millionen Anthologien sind Beiträge von ihnen enthalten. Am 27. April 2003 verstarb Hildegard Schumacher. Siegfried Schumacher lebt gemeinsam mit der Familie seiner Tochter in Bad Freienwalde und ist Ehrenbürger seiner Heimatstadt. Die Allgemeine Förderschule Angermünde trägt seit 2003 seinen Namen. Hidegard und Siegfried Schumacher erhielten den Alex-Wedding-Preis, den Kleist-Preis der Stadt Frankfurt/Oder und den Kunstpreis der FDJ.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 23
    Erscheinungsdatum: 05.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956552403
    Verlag: EDITION digital
    Größe: 380 kBytes
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Wie Daniel Dornröschen wachküsst

Kommt Polizist Meier vorbei, gehört er auch zum Märchengarten. Polizist Meier kontrolliert, ob die Straße gefegt ist und die Häuser noch alle in Reih und Glied stehen. Für Daniel und Wolf ist er jedoch nicht der Polizist. Er ist der Räuber Meier. Räuber müssen verjagt werden. Sie sind gefährlich. Daniel gibt Wolf ein Zeichen. Wolf fletscht die Zähne, rast zum Zaun vom Märchengarten und bellt. 'Kannst du deinen Köter nicht an die Kette legen!', schimpft Räuber Meier. Er hat Angst, dass der Zaun für den wilden Wolf zu niedrig ist und läuft schnell weiter. Daniel und Wolf jubeln über den Sieg. Als sie völlig aus der Puste sind, setzen sie sich unter den Traumbaum. Daniel denkt, er und Wolf haben eine Räuberbande verjagt, die die ganze Stadt in-Furcht und Schrecken versetzt hatte. Jetzt müsste der Bürgermeister kommen. Er müsste ihnen einen Orden verleihen, der blitzt und blinkt wie Urgroßmutters Sonntagsbrosche. Daniel läuft mit Wolf bis ans äußerste Ende des Märchengartens. Von dort können sie das Haus des Bürgermeisters sehen. Doch der Bürgermeister kommt nicht. Wie kann er an so eine wichtige Aufgabe nicht denken? Daniel und Wolf gehen zurück zum Traumbaum. Seine Blätter rauschen und flüstern Daniel zu: Macht nichts, du hast noch viele Tausend Tage vor dir. Das ist eine unendlich lange Zeit. Daniel erzählt seinem Freund Wolf die Geschichte vom Schneewittchen. Wäre sie bei Wolf, nicht bei den sieben Zwergen gewesen! Die böse Stiefmutter wäre nie zum Zuge gekommen. Wolf wäre ihr so hinterhergeprescht, dass sie vor Schreck den vergifteten Apfel und den Giftkamm weggeworfen hätte. Wenn das Posthorn der Postkutsche ertönt, wissen Daniel und Wolf, Briefträger Zuleger ist unterwegs. Auf seinem Dienstrad kommt er klingelnd angefahren. Daniel und Wolf rennen zum Gartentor, um die Postkutsche zu empfangen. Briefträger Zuleger gibt Daniel Zeitungen und bunte Kataloge, mitunter eine Karte oder gar einen Brief. Briefe kommen selten.

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