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Die Krumpflinge - Ein Freund wie Egon 6 neue krumpfkumpelige Vorlesegeschichten - Mit witzigem Krumpfburg-Lexikon, Krumpftee-Rezept und den Texten zu den Krumpflingsliedern! von Roeder, Annette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.05.2018
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
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Die Krumpflinge - Ein Freund wie Egon

Sechs krumpfnigelnagelneue Geschichten für alle Fans von Egon Krumpfling
Ob ein gefährlicher Dackel vertrieben werden muss, die Mampflinge zum Feindschaftsturnier einladen, Dusselkurt Hilfe beim Krumpfteetransport braucht oder Albi vor falschen Verdächtigungen bewahrt werden muss, Egon ist zur Stelle! Er hat stets die besten Absichten ... und fabriziert das größtmögliche Chaos. Nur gut, dass Menschenjunge Albi und Egon in allen Lebenslagen für einander da sind! Mit witzigem Krumpfburg-Lexikon, Krumpftee-Rezept und den Texten zu den Krumpflingsliedern!

Annette Roeder, Architektin und Mutter dreier Kinder, ist erfolgreiche Illustratorin und Autorin zahlreicher Kinderbücher. Bei Prestel erschien von ihr u. a. '13 Bauwerke, die du kennen solltest', zahlreiche Kunst-Malbücher, 'Wie süß das Mondlicht auf dem Hügel schläft! Kunst, Gedichte und mehr für Kinder und Erwachsene' und 'Kein Bock auf Kunst? So überlebst du jeden Museumsbesuch!'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 29.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641219574
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
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Die Krumpflinge - Ein Freund wie Egon

Egon und die Wasserpistole

Das Glöckchen am Turm der Krumpfburg 1 bimmbammelte genau acht Mal, als Egon aufwachte.

"Du darfst gerne noch ein bisschen weiterschlummern, Egon Krumpfling", sagte Egon zu sich selbst. "Heute ist nämlich Samstag."

Der kleine Krumpfling liebte das Wochenende, weil er da so lange schlafen konnte, wie er wollte. Er gähnte und kuschelte sich noch tiefer in seinen Schlafsack. Doch plötzlich schreckte er hoch.

"Samstag? Krumpfgütiger Pfannkuchen! Heute ist Samstag und heute ist der Ausflug!" Er krabbelte schnell aus seinem Schlafsack heraus. "Professor Honigschwamm wird dir die Löffelohren kaninchenlauscherlang langziehen, wenn du nicht pünktlich am Treffpunkt bist!"

Der Lehrer der Krumpflinge hatte an diesem Samstag nämlich Außergewöhnliches vor. Er wollte mit seinen Schülern die Krumpfburg verlassen, um mit ihnen die Menschenwelt zu erforschen! Solche Ausflüge waren für die Krumpflingsschüler etwas ganz Besonderes. Selbst Egon, der sich beinahe täglich heimlich aus dem Keller schlich und seinen Menschenfreund Albert Artich besuchte, freute sich riesig darauf. Vielleicht würde es ihm gelingen, Albi aus der Ferne zu winken. Wie ein Knallfrosch sprang Egon los. Doch gerade als er sich aus der roten Kindergießkanne mit den weißen Punkten, die ihm Oma Krumpfling als Behausung zugeteilt hatte, hangeln wollte, fiel ihm etwas Wichtiges ein. Bevor er seine Wohnhöhle verließ, musste er seinen Schatz besser verstecken! In der Krumpfburg konnte man sich nie sicher sein, ob einem nicht ein anderer Krumpfling etwas wegstibitzte. Also ließ sich Egon zurück in die Gießkanne fallen. Dort kramte er hastig eine Zündholzschachtel unter seinem Kopfkissen heraus und öffnete sie vorsichtig. Sein Schatz war noch da! Er bestand aus einer ganzen Pfote voller Reißnägel, die Egon unter Frau Artichs Pinnwand in der Küche gefunden hatte. Klein und rund waren sie und vorne spitz wie Egons Hackezähnchen. Das Schönste aber war ihre Farbe: Sie glänzten golden in dem trüben Lichtstrahl, der durch die Tülle fiel.

"Eins, zwei, vier, drei, fünf und sechs", zählte Egon jeden einzelnen Reißnagel. "Konfettikompletti!"

Er schob seine Schatzschachtel wieder zu und sah sich um. Wo sollte er sie nun verstecken? Außer dem angeschlagenen Eierbecher, aus dem er seinen Krumpftee trank, besaß er nicht viel. Doch der Schlafsack, den ihm sein Freund Albi zu Wein-Nachten gefilzt hatte, war ein prima Versteck! Egon stopfte die Streichholzschachtel tief hinein bis zum Fußende. Dann hüpfte er gut gelaunt aus der Gießkanne heraus. Jetzt konnte er den Ausflug zu den Menschen ganz entspannt genießen. Flink wie ein Eichhörnchen kletterte er den Garderobenständer, an dem seine Gießkanne hing, herunter und machte sich auf den Weg. Einen Glupschaugenblick später rollte er auch schon vor das alte Ofenrohr. Hier, beim Eingang der Krumpfburg, hatte sich der Lehrer mit seinen Schülern verabredet.

Genau vor Professor Honigschwamms Plattfüßen kam Egon zum Stehen. Seine Klassenkameraden waren bereits in einem wilden Haufen versammelt und balgten sich.

"Soso", sagte Professor Honigschwamm und schob sich die Brille zurecht. "Da purzelt unser Schlummdumm Egon herbei. Dann kann es endlich losgehen. Endlich."

"Der trutschschnauzige Egon kommt immer zu spät", blökte der schleimige Schorschi und zupfte Professor Honigschwamm von hinten am Bademantel. "Dafür muss er eine krumpfgemeine Strafe bekommen, gell?"

"Genau", kreischte Lutschki aus dem Gewühl heraus. "Eine Strafe! Herzchenfleck, Fliegendreck, nehmt ihm doch die Decke weg!"

"Herzchenfleck, Fliegendreck. Lutschki, das hast du wundergreulich gereimt, wundergreulich!", sagte Professor Honigschwamm anerkennend.

"Pah!", kreischte Schorschi. "Da kann ich doch viel besser dichten. Herzchenfleck, Wampenspeck, Krumpfburgschreck, Trottelzeck!"

Egon seufzte. Würde das denn niemals aufhören? Seine Mitschü

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