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Alice im Wunderland von Carroll, Lewis (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2019
  • Verlag: Mantikore-Verlag
eBook (ePUB)
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Alice im Wunderland

'Fantasie ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit' Die junge, clevere Alice kann ihren Augen und Ohre kaum trauen, als eines Tages ein sprechendes Kaninchen an ihr vorbei eilt. Sie verfolgt das seltsame Wesen bis an dessen Bau und fällt in die Tiefe. Unten ankommen stellt sie fest, dass sie in ein sonderbares Land voller bizarrer Gestalten und absonderlicher Kreaturen geraten ist - und erlebt wunderbare Abenteuer, wie man sie nur erträumen kann ... Lewis Carrolls 'Die Abenteuer von Alice im Wunderland' ist sein bekanntestes und beliebtestes Buch, ein amüsantes und gleichsam nachdenklich machendes Werk, das Groß und Klein gleichermaßen begeistert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 148
    Erscheinungsdatum: 14.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961880836
    Verlag: Mantikore-Verlag
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Alice im Wunderland

KAPITEL I

DEN KANINCHENBAU HINAB

Alice wurde allmählich müde davon, neben ihrer Schwester am Ufer zu sitzen und nichts zu tun zu haben: Ein- oder zweimal hatte sie in das Buch geblickt, das ihre Schwester las, doch waren keine Bilder oder Unterhaltungen darin, "und welchen Sinn hat ein Buch", dachte Alice, "ohne Bilder und Unterhaltungen?"

Also überlegte sie für sich selbst (so gut sie es vermochte, denn der heiße Tag machte sie schläfrig und träge), ob das Vergnügen, eine Kette aus Gänseblümchen zu machen, es der Mühe wert war, aufzustehen und die Gänseblümchen zu pflücken, als plötzlich ein Weißes Kaninchen mit rosa Augen an ihr vorbeilief.

Dies war nicht allzu bemerkenswert; auch hielt es Alice für nicht so ungewöhnlich, als sie das Kaninchen zu sich selbst sagen hörte: "Oh je! Oh je! Ich komme zu spät!" (Als sie nachher darüber nachdachte, kam ihr in den Sinn, dass sie sich darüber hätte wundern sollen, doch zu diesem Zeitpunkt erschien alles recht natürlich.) Doch als das Kaninchen tatsächlich eine Uhr aus seiner Westentasche zog und darauf blickte und dann weitereilte, sprang Alice auf die Füße, denn es traf sie der blitzartige Gedanke, dass sie niemals zuvor ein Kaninchen gesehen hatte, das eine Westentasche besaß, geschweige denn eine Uhr, die es dort herausziehen konnte, und da sie vor Neugier brannte, rannte sie querfeldein hinter ihm her und kam gerade noch rechtzeitig, um zu bemerken, dass es in einem großen Kaninchenbau unter der Hecke verschwand.

Einen Augenblick später folgte Alice ihm hinunter und überlegte nicht einmal, wie in aller Welt sie wieder hinausgelangen sollte.

Der Kaninchenbau war ein ganzes Stück gerade wie ein Tunnel und fiel dann plötzlich ab: so plötzlich, dass Alice keinen Moment Zeit hatte, daran zu denken, sich selbst zu bremsen, bevor sie merkte, dass sie in einen sehr tiefen Schacht stürzte.

Entweder war der Schacht wirklich tief, oder sie fiel sehr langsam, denn sie hatte viel Zeit, als sie hinabflog, um sich umzublicken und sich zu fragen, was als Nächstes geschehen würde. Zuerst versuchte sie, nach unten zu blicken und zu erkennen, wo sie landen würde, aber es war zu dunkel, um irgendetwas zu erkennen. Dann blickte sie zu den Seitenwänden des Schachtes und bemerkte, dass sie voller Schränke und Bücherregale waren. Hier und da bemerkte sie Landkarten und Bilder, die an Haken hingen. Als sie daran vorbeikam, nahm sie ein Einmachglas aus einem der Regale; es war mit "ORANGENMARMELADE" beschriftet, doch zu ihrer großen Enttäuschung war es leer. Sie wollte das Einmachglas nicht fallenlassen, da sie fürchtete, sie würde jemanden umbringen, also brachte sie es fertig, es wieder in eines der Regale zu stellen, als sie daran vorbeitrieb.

"Nun", dachte Alice bei sich, "nach so einem Sturz wird mir das Herunterfallen auf Treppen wohl nichts mehr ausmachen! Daheim werden sie mich alle für sehr tapfer halten! Also, ich würde nichts davon erwähnen, selbst wenn ich vom Dach des Hauses fiele!" (Was vermutlich der Wahrheit entsprach.)

Hinab, hinab, hinab. Würde dieser Sturz denn niemals enden? "Ich frage mich, wie viele Meilen ich bisher gefallen bin?", sagte sie laut. "Ich muss mich allmählich dem Zentrum der Erde nähern. Mal sehen: Das wären viertausend Meilen in die Tiefe, glaube ich ..." (Denn, seht ihr, Alice hatte vielerlei Dinge während ihres Unterrichts in der Schule gelernt, und obwohl es keine besonders gute Gelegenheit war, ihr Wissen unter Beweis zu stellen, weil niemand da war, der ihr zuhörte, war es eine gute Übung, es zu wiederholen.) "... Ja, diese Strecke müsste stimmen ... doch dann frage ich mich, auf welchem Breitengrad und Längengrad ich geraten bin?" (Alice hatte keine Ahnung, was Breitengrad bedeutete, noch Längengrad, dachte aber, e

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