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Moderne Märchen Band 1 von Potomac, Chris (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Moderne Märchen

Seit Generationen werden Kindern Märchen vorgelesen. Dabei ist die Welt selbst voller Geschichten. Um Kindern aktuelle Themen aus dem modernen Leben näherzubringen, hat Chris Potomac jetzt leicht vorlesbare, unterhaltsam-humorvolle und verträumt-zarte Märchengeschichten verfasst und sie in diesem Buch veröffentlicht. Kinder lieben Märchen. Sie machen ihnen Mut, geben Kraft und nehmen Angst. Warum also nicht einmal moderne Märchen erzählen, die Kindern spielerisch aktuelle Themen des Lebens näherbringen. Im ersten Band der Reihe Moderne Märchen finden Märchenfans Geschichten, die moderne Themen wie Bullying, Schönheitswahn, Klimawandel, Gleichberechtigung oder die Flüchtlingsthematik aufgreifen. Auch erfahren die Kinder, wie sie ihre Ängste überwinden können. Märchen können viel in Kindern bewegen. Unsere Kinder werden immer früher mit Themen unseres Alltags konfrontiert. Sie erfahren es aus dem Fernsehen oder dem Internet. Mit diesen Märchen können selbst brisante Themen frühzeitig kindgerecht erklärt werden. Ängste werden reduziert und Sicherheit vermittelt. Neben modernen Märchen sind auch klassische Heldengeschichten wie Homers Odyssee, ein Märchen, welches an Rumpelstilzchen und eines, das an Frau Holle angelehnt ist. Denn Klassiker müssen sein! Märchenliebhaber wollen auch in bekannte Geschichten eintauchen. In diesem Buch ist für jeden etwas dabei. Alle Geschichten sind leicht vorzulesen und so konstruiert, dass die Aufmerksamkeit der Kinder erhalten wird. In Stuttgart geboren und aufgewachsen, begann Chris Potomac nach dem BWL-Studium seine Karriere als Unternehmensberater und ist zur Zeit als IT-Spezialist tätig. Neben dem Schreiben sind Reisen und Sport weitere große Leidenschaften. Deshalb hegt er eine gesunde, fitte Lebensweise und erkundet gerne Städte und Länder, in denen er bisher noch nicht war. Chris Potomac ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart. Er besitzt die deutsche Staatbürgerschaft und einen Migrationshintergrund. Neben den Märchenbüchern der Reihe "Moderne Märchen", schreibt er auch Kurzgeschichten, die ebenfalls in Kürze in einer Reihe erscheinen werden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743144170
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Moderne Märchen .1
    Größe: 617kBytes
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Moderne Märchen

1. Der kleine Bär

Es trug sich einmal zu, dass in einem weit entfernten Wald eine Bärenmutter mit ihrem kleinen Bärenjungen lebte. Sie hatten eine tolle Bärenhöhle, genug zu essen, viel Platz zum Toben und auch die anderen Tiere mochten die beiden Bären sehr gerne. Der Bärenjunge war erst vor kurzem geboren und gerade noch dabei die Welt zu entdecken. Er tapste durch das hohe Gras, kletterte auf kleine Bäume und spielte am Fluss im flachen Wasser. Stets war jedoch seine Mutter bei ihm und gab auf ihn Acht. Sie passte auf, dass er im hohen Gras nicht auf eine Schlange trat, denn sie könnte ihn beißen. Dass er nicht vom Baum fiel, denn er könnte sich verletzen oder im Fluss ins tiefe Wasser ging, denn er könnte ja ertrinken.

Eines Tages brach auf einer Lichtung ein Feuer aus und es breitete sich sehr schnell im Wald aus. Tiere flüchteten vor dem Feuer und auch die Bärenmutter und der Bärenjunge mussten vor den Flammen fliehen.

Sie rannten erst in östlicher Richtung tiefer in den Wald, doch dort trafen sie bald auf eine Gruppe Jäger, die manche Tiere, die in ihre Richtung gerannt kamen, erschossen. Sie hatten leichtes Spiel mit den Tieren, denn sie rannten ihnen - mit dem Feuer im Rücken - praktisch direkt in die Arme. Der kleine Bär wusste nicht was ein Jäger ist und wollte schon zu einem der Männer rennen um mit ihm zu spielen. Doch die Mutter wusste genau wozu diese Menschen im Stande waren.

Sie hielt den kleinen Bärenjungen im letzten Moment davon ab zum Jäger zu rennen und versteckte sich an einem Hang unter einem großen Baumstamm. Als die Jäger damit beschäftigt waren ein Reh in einer anderen Richtung zu umzingeln, packte die Bärenmutter das Kleine, setzte es auf ihren Rücken und rannte so schnell sie konnte in die entgegen gesetzte Richtung am Feuer entlang, aber weit weg von den Jägern.

So kamen die Bärenmutter und der Bärenjunge an einen steilen, felsigen Hang. Hier konnten sie nun etwas langsamer weitergehen, denn die Jäger hatten sie weit hinter sich gelassen. Der kleine Bär versuchte über die großen Steine zu klettern und sich zwischen den Felsen hindurch zu quetschen. Er rutschte jedoch ständig aus oder kam nicht zwischen den Felsen durch, da er nicht wusste, wie er am geschicktesten drüber steigen sollte oder an welcher Stelle er am Besten durch passen würde. Die Mutter sah wie er sich abmühte und setzte ihn deshalb wieder auf ihren Rücken. Sie kletterte ohne Mühe über die großen Felsen auf der anderen Seite des Waldes, während sich der kleine Bär ganz fest an ihrem Fell festhielt. Der Wind drehte und das Feuer nahm nun eine andere Richtung. Es bewegte sich langsam wieder in ihre Richtung und sie mussten jetzt in Richtung Fluss gehen. Sie wollten über den Fluss drüber schwimmen und so dem Feuer endgültig entkommen. Am Fluss angelangt warf sich die Bärenmutter in die reißende Flut und schwamm zum anderen Ufer. Der kleine Bär ist aber noch nie geschwommen, seine Mutter ließ ihn ja nie ins tiefe Wasser. Er durfte immer nur im flachen Wasser spielen. So lernte er nie schwimmen. Deshalb mühte er sich auch sehr im Wasser ab. Die Bärenmutter sah das und schwamm, in der Angst er könnte ertrinken, zu ihm. Sie hievte ihn auf ihren Rücken und so schwammen sie beide ans andere Ufer. Sie half dem Bärenjungen an Land, doch als sie aus dem Wasser steigen wollte, rutschte sie vom glatten Stein zurück ins Wasser die Strömung wurde immer heftiger und sie trieb zunächst ein Stück weiter flussabwärts. Dort waren einige heftige Stromschnellen im Wasser, die Bärenmutter konnte sich kaum über Wasser halten und dann geriet sie in einen Strudel. Der Bärenjunge rannte das Ufer entlang, immer auf Höhe seiner Mutter, konnte ihr jedoch nicht helfen. Die Bärenmutter kämpfte gegen den Strudel an, doch sie blieb immer länger unter Wasser. Dann schaffte sie es plötzlich irgendwie aus dem Strudel heraus, doch sie war zu sehr geschwächt. Sie trieb im Wasser immer n

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