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This is not a love story von Bourne, Holly (eBook)

  • Erschienen: 24.03.2014
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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This is not a love story

Eine heiße und explosive Liebesgeschichte

An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen - und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?

Holly Bourne , 1986 in England geboren, studierte Journalismus an der University of Sheffield. Sie arbeitete einige Jahre lang erfolgreich als Journalistin. Mit den Wünschen und Sehnsüchten von Jugendlichen kennt sie sich gut aus, da sie seit Jahren auf einer Ratgeber-Webseite Beziehungstipps für junge Leute gibt.Holly Bourne lebt zurzeit in London, träumt aber von einem Haus im Grünen. ?This is not a love story? ist ihr erster Roman.

Produktinformationen

    Größe: 1662kBytes
    Reihe (Teil): dtv junior
    Herausgeber: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Untertitel: Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 512
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783423422529
    Erschienen: 24.03.2014
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This is not a love story

1

Der Tag begann wie jeder andere auch: mit einem Sonnenaufgang.

Vermutlich ist noch jeder, dem irgendwann irgendwas Außergewöhnliches widerfahren ist, an jenem bewussten Tag ganz stinknormal im Bett aufgewacht. Sei es eine Nahtoderfahrung oder das Zusammentreffen mit dem Menschen, mit dem man den Rest seines Lebens verbringen möchte - alles beginnt immer mit einem Sonnenaufgang, einem Weckerklingeln und dem Beiseiteschieben der Bettdecke. Ganz banal. Ganz wie gehabt.

Der Tag, der mein Leben umkrempelte, passte voll ins Schema.

Ich lag unter meiner Decke in meinem schmalen Bett und beobachtete den Lichtstrahl, der sich an meinem Vorhang vorbeischlängelte und sich um meine Beine schmiegte. Und während ich das tat, machte ich meine Atemübungen. Ich legte die Hände auf den Bauch und konzentrierte mich darauf, wie er sich mit jedem Atemzug wölbte und wieder zusammenzog. Immer wieder, zehn Minuten lang.

Es war Samstag, der Tag ohne Verpflichtungen. Ich zog den Vorhang auf, damit das Licht in jeden Winkel meines Zimmers dringen konnte. Dann kletterte ich aufs Fensterbrett, hockte mich in den Schneidersitz und blickte nach draußen.

Ich heiße Penny Lawson und meine Heimat ist mir ein Graus. Auch wenn es furchtbar abgedroschen ist, siebzehn zu sein und seinen Wohnort zu hassen, - es ist so. Im Grunde gibt es an meinem Leben rein gar nichts, was nicht völlig typisch wäre. Ich wohne in einer kleinen Stadt, von der es sich perfekt nach London pendeln lässt. Jeden Morgen um halb sieben machen sich die Männer in ihren Anzügen auf und ziehen im Gänsemarsch Richtung Bahnhof. Die Ehefrauen bleiben zu Hause, machen ihre Kinder für die Privatschule zurecht und schaufeln schalenweise Biomüsli in sie hinein, um schließlich die SUVs zu erklimmen und die Wettfahrt zur Schule einzuläuten. Es ist eine dieser Städte, in der jedes Haus einen Vorgarten hat, wo jeder jeden kennt und wo den Teenagern die Freizeitaktivitäten nur so in den Rachen gestopft werden, als hänge die Zukunft der Familie allein von den Leistungen ihrer Sprösslinge in der Lacrosse-Mannschaft ab. Alles in allem ein einziges Riesenklischee - und mir zutiefst zuwider. Aber wahrscheinlich ist das genauso ein Klassiker.

Das Klingeln meines Handys riss mich aus meinen Gedanken. Ich schaute aufs Display und lächelte. Es war Lizzie.

"Was willst du mitten in der Nacht? Andere schlafen vielleicht noch, du Nuss", sagte ich.

"Ach, jetzt stell dich nicht so an, es ist halb elf vorbei und es gibt Neuigkeiten."

"Na dann: raus damit." Ich entknotete meine Beine und streckte sie auf dem Fensterbrett aus.

"Wegen heut Abend. Das wird der Wahnsinn."

Lizzie verstand es, aus allem das Letzte herauszuholen. Sie wollte Journalistin werden, um jeden Preis, und arbeitete fast rund um die Uhr darauf hin. Sie fungierte als Klatschkurier zwischen den einzelnen Cliquen, verwandelte in der morgendlichen Rückschau noch die drögeste Wohnzimmerparty in ein prickelndes Event und verfügte selbstverständlich über ein geradezu enzyklopädisches Wissen zu jedermanns Privatangelegenheiten. Mittlerweile war mir klar, dass sie einfach rein körperlich nicht in der Lage war, ein Geheimnis für sich zu behalten, was meiner Liebe zu ihr keinen Abbruch tat. Durch sie wirkte dieser Ort - unser Leben - dramatisch. Sie war der Farbklecks in unserem Grau in Grau.

Ich seufzte. "Lizzie, heute ist mal wieder Band-Night, was kann da schon groß passieren? Ach nein, sag nichts. Eine der Versagerbands aus unserem Bekanntenkreis hat doch tatsächlich einen Plattenvertrag unterschrieben?" Ich quietschte auf, um meinen Sarkasmus zu unterstreichen. "Ich glaub's einfach nicht! Ein Wunder ist geschehen!"

Lizzie lachte. "Ach was, natürlich nicht." Sie machte eine dramatische Pause. "Aber heut Abend spielt tatsächlich eine neue Band, eine wahnsinnig gute angeblich. Growing Pains heißen sie. Der Leadgitarrist soll ein absoluter Hingucker sei

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