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2 Rezepte für die Liebe von Fülscher, Susanne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2018
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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2 Rezepte für die Liebe

Kochen, essen und eine italienische Liebe:Liebe geht durch den Magen!
BAND 2: Endlich Sommerferien! Livs Urlaub in Italien ist perfekt: türkisblaues Meer, strahlender Sonnenschein, echte italienische Küche ... und natürlich das langersehnte Wiedersehen mit Angelo! Liv schwebt auf Wolke Sieben - bis Angelo plötzlich auffällig viel Zeit mit einer gewissen Chiara verbringt. Die Ferien im Paradies werden immer chaotischer. Bald weiß Liv nicht mehr, wo ihr der Kopf steht: Kann sie Angelo vertrauen? PASTA MISTA: Würzig wie Pasta, bunt wie Pizza und zart wie Ricotta - willkommen in Livs Leben! Erfolgsautorin Susanne Fülscher erzählt locker wie ein Soufflé, zart schmelzend wie Panna cotta, bittersüß wie ein starker Espresso. 'Türkisch für Anfänger' auf Italienisch! Eine romantisch-komischer Wohlfühlroman rund um die erste Liebe,einen turbulenten Patchwork-Familienalltag und die italienische Küche. Für Mädchen ab 12. Die Reihe besteht aus zwei Bänden: Pasta Mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe Pasta Mista 2: 2 Rezepte für die Liebe Susanne Fülscher widmete sich nach ihrem Germanistik- und Romanistikstudium sehr schnell dem Schreiben. Bisher sind von ihr um die 50 Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erschienen, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden. Susanne Fülscher lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Berlin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 31.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646929980
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Pasta Mista .2
    Größe: 3697 kBytes
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2 Rezepte für die Liebe

Das ist ein Traum. Bestimmt ist alles nur ein Traum!

Der Flieger, in den Mama und ich heute Morgen am Münchener Flughafen gestiegen sind. Der Flug über die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Die holprige Landung in Genua. Die Menschen, die jetzt ihre Reisetaschen aus den Gepäckfächern zerren, weil sie nicht schnell genug aus dem Flugzeug kommen können.

Genau wie ich. Ich brenne darauf, endlich italienische Luft zu schnuppern. Die Sonne knallt vom wolkenlosen Himmel, irgendwo da draußen liegt das Meer und ich freue mich wie verrückt auf Pizza und Pasta. Und natürlich auf Angelo. Das Sahneschnittchen. Den tollsten Typen im Universum, in den ich bis über beide Ohren verschossen bin. Schlimmer: Ich brauche nur an ihn zu denken und schon ploppen rosafarbene Seifenblasen vor meinem inneren Auge auf. Ich werde dann ständig rot oder stottere Unsinn.

Meine Freundin Franzi meint, das liegt an den Hormonen, die der Körper in Überdosis ausschüttet. Da ist man eben nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Auch Pauline, mit der ich genauso dicke befreundet bin, findet das ziemlich normal. So ist das nun mal bei Frischverliebten. Ehrlich, ich war so neben der Spur, dass Pauline schon die Augen verdreht hat. Obwohl sie eigentlich immer für Liebesstorys zu haben ist. Und meine Psychologen-Freundin Franzi wollte mich in eine Anstalt für Schwerstverknallte einweisen lassen.

"Liv, gehst du bitte weiter?", sägt sich Mamas Stimme in mein Hirn.

Kein Traum. Das klang ziemlich echt.

Ich drehe mich um. Hinter mir steht Mama in ihrem geblümten Sommerrock, die Badetasche aus Bast geschultert. Und als ich an mir runtergucke, habe ich das coole neue T-Shirt mit dem Tomatenaufdruck an, das ich mir extra für die Ferien gekauft habe.

Also ist das Flugzeug tatsächlich vor wenigen Minuten in Genua gelandet. Und auch das Gewackel beim Landeanflug war echt. Meine Beine sind immer noch ein wenig weich, doch das kann auch daran liegen, dass ich gleich Angelo wiedersehen werde. Den Jungen, der so verdammt gut küsst, dass er dafür das goldene Kussabzeichen verdient hat.

Goldenes Kussabzeichen, ich lach mich tot, Liv.

Stimmt aber. Er küsst so weich und zärtlich, aber kein bisschen labberig.

Wir erreichen die Gangway, die Luft schlägt mir heiß entgegen und ein Windstoß wirbelt meine Haare durcheinander.

"Mama, wir sind in Italien!"

Ich kann es wirklich kaum glauben. Es ist das erste Mal, dass ich hier bin. In dem Land, wo Orangen und Zitronen, vielleicht ja sogar Spaghetti an den Bäumen wachsen.

"Wo sollen wir denn auch sonst sein?" Sie streicht sich ihre kastanienbraunen Haare glatt. "Wir sind doch heute Morgen in den Flieger nach Genua gestiegen."

"Weiß ich auch. Aber es ist trotzdem so ... unwirklich!"

Mama grinst mir zu. Ihr Rock flattert hoch, als sie die Treppe hinabsteigt, dann quetschen wir uns in den Bus, der uns zum Flughafengebäude bringt. Die Fahrt dauert bloß wenige Minuten, schon steigen wir wieder aus. Meter für Meter schieben wir uns mit den anderen Fluggästen durch das klimatisierte Flughafengebäude. Ich spüre, wie mein Mund immer trockener wird. Nicht mehr lange und ich sehe ihn wieder. Angelo! Eine ganze Armee von Schmetterlingen flattert heran und mein Magenfahrstuhl setzt sich in Bewegung.

Woher ich Angelo kenne? Das ist jetzt eine echt schräge Geschichte. Mama hat ihn angeschleppt. Also, ich meine, sie hat ihn nicht direkt angeschleppt. Eher indirekt. Vor ein paar Monaten hat sie im Internet Mr Smart ... äh ... Roberto Maroncelli kennengelernt. Einen Übersetzer, der aus der Nähe von Genua kommt.

Das war vor den Sommerferien. Ehrlich gesagt fand ich diese Internet-Liebesgeschichte damals ziemlich daneben. Und ich war schon gar nicht scharf darauf, Robertos Kinder, die Zwillinge Angelo und Sonia, kennenzulernen. Aber am allerwenigsten wollte ich mich in jemanden aus der Familie Maroncelli verli

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