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Alex Rider, Band 11: Steel Claw von Horowitz, Anthony (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.01.2018
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Alex Rider, Band 11: Steel Claw

Drei Worte Worte auf seinem Laptop bringen Alex Riders Herz zum Rasen: ALEXX, ICH LE. Hals über Kopf verlässt er seine neue Heimat San Francisco, um den Absender der Nachricht zu finden. Denn für Alex ist eins klar: Sie muss von seiner Freundin Jack stammen. Von Jack, die alle für tot halten. Die Suche führt ihn zu zwei bösen Brüdern, die einen millionenschweren tödlichen Deal planen. Und wenn Alex in ihre Hände gerät, ist es aus ... Das Original ist zurück. Alex Rider geht in die nächste Runde - jetzt wird es noch tougher und rasanter!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 24.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473478668
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Serie: Alex Rider Bd.11
    Originaltitel: Never Say Die
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Alex Rider, Band 11: Steel Claw

Fünfzigtausend Menschen waren zur Flugschau in Suffolk gekommen, aber nur einer davon plante einen Mord.

Es war Ende August, die letzte Woche der Sommerferien. Die Schulen hatten noch geschlossen und ganze Familien nutzten das schöne Wetter für einen Besuch des alten, anderthalb Kilometer von der Küste entfernten Militärflugplatzes. Sie schlenderten zwischen Oldtimern aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, einsitzigen Doppeldeckern und Jägern der Typen Spitfire und Hurricane hindurch.

Am Vormittag hatten die Red Arrows, die Kunstflieger der Luftwaffe, eine spektakuläre Show mit Drehungen, einander überkreuzenden Flugbahnen und Sturzflugmanövern gezeigt und Bahnen aus rotem, weißem und blauem Rauch hinter sich hergezogen.

Ein Tornado GR 4, der im Irak und in Libyen eingesetzte zweisitzige Jagdbomber, war über die Besucher hinweggedonnert, gefolgt von einer F -35 Lightning II , einem der modernsten und - mit hundert Millionen Pfund - auch teuersten Kampfflugzeuge der Welt.

Für weitere Unterhaltung sorgten Flugsimulatoren, Motorradvorführungen, Drohnen, Kinderschminken und Jahrmarktstände. Alle kamen auf ihre Kosten.

Wie bei jeder öffentlichen Veranstaltung in Großbritannien hatte man umfassende, aber nahezu unsichtbare Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Man konnte nicht alle Autos anhalten und durchsuchen, aber Überwachungskameras filmten jeden Neuankömmling, und jedes Nummernschild wurde sofort überprüft. Zu sehen waren Polizisten und auch einige Spürhunde, ein durchaus gewohnter Anblick.

Niemand bemerkte dagegen die Polizisten in Zivil, die sich unter die Menge gemischt hatten, viele davon mit versteckten Waffen.

Nur wenige Tage zuvor hatte das Joint Terrorism Analysis Centre JTAC auf einer Sitzung in seinen Räumen in der Nähe des Parlamentsgebäudes die Gefahr eines Anschlags während der Flugschau als weiterhin GERING eingestuft. Man rechnete nicht mit Zwischenfällen.

Deshalb schenkte auch niemand der Frau Beachtung, die kurz nach drei auf dem Parkplatz eintraf. Sie fuhr einen Ford Transit, der laut der automatischen Nummernschilderkennung der St. John Ambulance gehörte, der führenden Erste-Hilfe-Organisation des Landes. Tatsächlich trug die Frau die grün-schwarze Uniform einer freiwilligen Mitarbeiterin. In der Hand hielt sie eine mit einem weißen Kreuz gekennzeichnete Nylontasche, in der man, hätte man sie geöffnet, Medikamente und Verbände gefunden hätte.

Die Frau war klein, hatte hängende Schultern und dunkelrote Haare, die so schlecht geschnitten waren, dass sie auf der einen Seite vom Kopf abstanden und auf der anderen anlagen. Ihr Gang hatte etwas Aggressives, wie bei einem Boxer, der den Ring betritt. Sie war übergewichtig und atmete schwer, und auf ihrer Oberlippe standen Schweißperlen. Außerdem war sie stark geschminkt, was sie allerdings nicht attraktiver machte und auf ihrer ledrigen Haut fehl am Platz wirkte. Im Gehen setzte sie eine billige Sonnenbrille auf, die das fiese Funkeln ihrer Augen verbarg.

Mitarbeiter der Veranstaltung wie Sanitäter, Techniker und Organisatoren hatten einen eigenen Eingang zum Flugplatz. Die Frau blieb stehen und zeigte einen Ausweis, dem zufolge sie Jane Smith hieß, was allerdings nicht ihr richtiger Name war. Auch für den Erste-Hilfe-Dienst hatte sie noch nie gearbeitet.

Der Sicherheitsbeamte am Einlass hätte sich wundern können, warum sie erst kam, als die Veranstaltung schon fast vorbei war, und er hätte sie fragen können, warum sie allein war. Aber er

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