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Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs von Hoßfeld, Dagmar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.05.2014
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs

Wie überlebt man einen heißen Sommer? 1. Eiswürfel lutschen 2. Mit guten Freunden abhängen 3. Schwimmen gehen 4. Sich einen coolen Job besorgen 5. Nicht verlieben!!! Punkt eins bis vier ist nicht das Problem, findet Conni. Aber was ist mit Punkt fünf? Dagmar Hoßfeld wollte als Kind Tierärztin, Bäuerin oder Gestütsbesitzerin werden. Dass sie sich anders entschieden hat, verdankt sie ihrem Sohn: Als er ungefähr ein halbes Jahr alt war, bekam sie Lust, ein Kinderbuch zu schreiben. Sie setzte sich an den Schreibtisch - und hörte mit dem Schreiben einfach nicht mehr auf. Zum Glück! Mittlerweile sind viele wunderbare Kinder- und Jugendbücher von ihr erschienen. Geboren wurde Dagmar Hoßfeld 1960 in Kiel. Heute lebt sie in einem kleinen Dorf zwischen Ostsee und Schlei und hat, wie sie selbst sagt, den schönsten Beruf der Welt: Autorin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 22.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646926057
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Conni 15 .2
    Größe: 1581 kBytes
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Conni 15 2: Mein Sommer fast ohne Jungs

Wozu gibt es Zeitzonen
und wieso
stecke ich in einer?

Boom boom bang, gimme boom boom bang ...

Du lieber Himmel, was ist das? Ich versuche, meine Augen zu öffnen. Sie weigern sich. Versuch's später noch mal , signalisieren sie mir. Wenn wir ausgeschlafen haben.

Ich ignoriere den Vorschlag und reiße die Augenlider auf. Das dröhnende Geräusch kommt näher. Haben meine Eltern vergessen, mir mitzuteilen, dass unser Haus heute abgerissen wird? Dabei hab ich gerade so schön geträumt. Von Phillip und seinen weichen Locken. Wir lagen an einem einsamen Strand, haben uns geküsst und dann –

Boom boom bang, gimme boom boom bang ...

Ich springe aus dem Bett, tapse ans Fenster und werfe einen Blick hinaus. Nichts zu sehen. Inzwischen bin ich allerdings wach genug, um das Geräusch zu analysieren, das mich so unsanft aus dem Tiefschlaf gerissen hat. Irgendein Idiot hat die Anlage in seinem Auto voll aufgedreht und fährt mit der rollenden Disco durch unsere Wohnstraße, um friedlich schlummernde Menschen wie mich zu ärgern.

Als das Wummern leiser wird und sich schließlich entfernt, krabbele ich wieder in mein Bett. Es ist eindeutig zu früh, um aufzustehen. Es sind Sommerferien. Ich will weiterschlafen. Mau klettert aus seinem Korb und springt neben mich. Er kuschelt sich ganz eng in meine Armbeuge und schnurrt mir ins Ohr.

Ich klappe die Augen zu und versuche mich auf meinen Traum von vorhin zu konzentrieren. Wo war ich stehengeblieben?

Phillip und ich.

Einsamer Strand.

Wellen rollen ans Ufer.

Palmen rascheln im Wind.

Zärtlicher Kuss.

Pustekuchen. Es funktioniert nicht. Ich bin viel zu wach.

Ich angele meinen himbeerfarbenen Laptop vom Fußboden und stopfe mir das Kopfkissen in den Rücken. Irgendwo hab ich neulich gelesen, dass mit sechzehn ein besonderer Lebensabschnitt beginnen soll. Aufregende Geheimnisse warten auf dich, hieß es da. Du wirst deine einzig wahre Liebe finden. Ein Leben voller Verheißungen liegt vor dir!

Ha, ha, wer's glaubt. Außerdem: Warum erst mit sechzehn? Das wahre Leben fängt eindeutig früher an, das weiß ich genau. Und zwar aus eigener Erfahrung.

Ich bin fünfzehn, seit exakt zweieinhalb Monaten und vier Tagen, und kurz nach meinem 15. Geburtstag hat ein sehr besonderer Abschnitt meines Lebens begonnen. Ich nenne ihn den Wie überlebe ich ohne meinen Freund -Abschnitt.

Nicht nur, dass ich entdeckt habe, dass mein Freund sich um ein Haar nach San Francisco verkrümelt hätte, ohne mir Bescheid zu sagen, nein, auch meine wahre und einzige Liebe habe ich längst gefunden.

Vergesst also die Sache mit dem 16. Geburtstag. Das Leben fängt tatsächlich schon früher an. Es wartet jeden Tag auf dich, auf mich, auf alle Mädchen. Und DAS finde ich ziemlich cool!

Ob es dazugehört, dass man sich hin und wieder ein bisschen orientierungslos fühlt, wenn man erwachsen wird, weiß ich nicht so genau. Ich vermute mal, eher nicht. Ich möchte mir echt nicht vorstellen, dass auf einen Schlag sämtliche Fünfzehnjährigen unter einer Zeitzonen-Phobie leiden und nicht wissen, in welcher Zonenzeit der Welt sie selbst und ihr Freund gerade stecken. (Es sei denn, sie sind Zeitreiseexperten. Dann kennen sie sich natürlich mit so was aus.)

Nein, alle Mädchen leiden bestimmt nicht darunter.

Nur ich.

Seit Phillip nicht mehr da ist (ihr wisst schon: meine wahre Liebe; der Junge, der sich heimlich verkrümeln wollte), leide ich darunter und bin daher manchmal etwas durcheinander – speziell

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