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Das verbannte Bataillon Roman für Minecrafter von Osa, Nancy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.08.2016
  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Das verbannte Bataillon

Rob und Frida ist es mit Hilfe ihres Bataillons Null gelungen, den üblen Dr. Dreck zu besiegen, doch damit ist die Gefahr noch längst nicht gebannt, denn Dr. Drecks Komplizin Lady Craven versucht nun, zu beenden, was dieser begonnen hat und die Macht über die Oberwelt an sich zu reißen. Rob und Frida brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können, um diesen finsteren Plan zu durchkreuzen. ROMAN FÜR MINECRAFTER.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833233913
    Verlag: Panini
    Größe: 541 kBytes
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Das verbannte Bataillon

Kapitel 2

Einen Tag später

Frida führte Ozelot durch das Netherportal und gesellte sich zum Rest des Bataillons an die Oberfläche. Sie drehte ihr Pony im Kreis und betrachtete die schneebedeckten Blöcke, die zu ihren Füßen weitläufige Terrassen bildeten. Der Himmel hatte die Farbe ausgewaschener Jeans, nur unterbrochen von einigen eckigen Wolken. Sie erblickte einen gefrorenen Fluss voller Eisblöcke, der das Blau des Himmels reflektierte. Vom Regen in die Traufe , dachte sie bei sich.

"Netter Ort für ein Picknick", sagte Turner und erinnerte seine Freunde daran, dass ihre Hungerleisten fast leer waren. Der Söldner war so dünn geworden, dass seine vielen Tattoos zu unkenntlichen Farbklecksen verschmolzen waren.

Auch die Gesundheit ihrer Pferde war kritisch. Obwohl es den Tieren und Soldaten gelungen war, vor Lady Cravens Armee zu flüchten, würden sie ihr Abenteuer nicht überleben, wenn sie nicht bald etwas zu beißen bekamen. Und wenn nicht Schnee ihre nächste Hauptmahlzeit sein sollte, mussten sie wohl oder übel eine andere Nahrungsquelle finden.

"Hey, Leute! Ich sehe in dieser Richtung Vegetation", sagte der Quartiermeister Jools und saß auf seinen großen cremefarbenen Hengst Beckett auf. Aufgrund seines geschwächten Zustands war Jools' Haut gut drei Schattierungen blasser als das Fell seines Pferdes, und seine Tweedjacke hing an ihm herab wie eine leere Socke. "Folgt uns."

Frida - die jetzt noch drahtiger aussah als sonst - schwang sich auf Ozelots Rücken und reihte sich neben Turner ein, der auf Duff thronte und ein reiterloses schwarz-weiß geschecktes Pferd am Zügel führte. Kim, die ihre Reitkleidung samt Stiefeln trug, stieg auf Nachtwind auf. Ihre von Natur aus rosafarbene Haut täuschte über ihre angeschlagene Gesundheit hinweg, aber an ihrer eingesunkenen Haltung konnte man erkennen, dass auch sie Hunger litt. Die erfahrene Reiterin schien nicht zu dem riesigen dunkelbraunen Hengst zu passen, den ihnen ihr Freund und Ratgeber Colonel M überlassen hatte. Rob, der Bataillonshauptmann, ging zu Fuß und führte seinen lahmenden Hengst am Zügel.

"Saber ist zu erschöpft", meinte Rob, woraufhin Turner ihm das freie Pferd Armor gab und Sabers Zügel übernahm. Die drei reihten sich hinter den anderen ein, während der furchtbar abgemagerte Rob die Umgebung anstarrte. Er war erst vor Kurzem in der Oberwelt angekommen und immer noch ein Neuling. Unmittelbar nach seinem Absturz in diese Welt war er in einer Wüste gelandet, und so hatte er bisher weder eine Eisebene zu Gesicht bekommen noch war er jemals über einen gefrorenen Fluss geritten.

Frida zügelte Ozelot und wartete darauf, dass Rob aufholte. Seit dem Tag, an dem sie ihm zum ersten Mal im Dschungel begegnet war, hatte sie sich verpflichtet gefühlt, ihn in der Kunst des Überlebens zu unterweisen. Und er hätte keine bessere Lehrerin finden können. "Halte durch, Hauptmann", ermutigte ihn Frida. "Wir werden bald etwas zu essen finden."

"Oder jemanden, mit dem wir handeln können", fügte Kim hinzu.

Ihre Inventare waren von Colonel M mit einigen Diamanten, Gold und anderen handelbaren Erzen aufgefüllt worden, aber Nahrung hatte ihnen der alte Geist nicht anbieten können. Schnell hatte er das Bataillon in seiner Wahlheimat, dem Nether, von Portal zu Portal geführt - und damit aus Lady Cravens Reichweite heraus. Aber am Ende der Portal-Odyssee waren sie in dieser endlosen Einöde der Eisebene gelandet. Sie mussten in Bewegung bleiben, wenn sie sich retten wollten.

Die Munitionsvorräte von Bataillon Null waren aufgebraucht, und sämtliche Waffen waren beschädigt. Am meisten jedoch bekümmerte alle der Verlust ihrer Artilleriekommandantin Stormie. Aber es gab nichts, was sie dagegen unternehmen konnten, und es war immerhin Morgen, sodass sie den ganzen Tag zur Verfügung hatten, um ungestört von feindlichen Mobs das Land nach etwas Essbarem abzusuchen.

Frida

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