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Deep Ocean Six Roman für Minecrafter von Osa, Nancy (eBook)

  • Verlag: Panini
eBook (ePUB)
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Deep Ocean Six

Ein völlig eigenständiger Abenteuer-Roman, inspiriert vom weltweit erfolgreichen Bestsellergame MINECRAFT. Merkwürdige Dinge geschehen an den Küsten der Oberwelt. Irgendjemand versucht scheinbar, die Ressourcen der Ozeane abzuschöpfen. Obendrein ist ein wertvolles Relikt aus dem neuen Oberweltmuseum von Beta City verschwunden. Doch wer steckt dahinter? Ist es ein stümperhafter Versuch der Kaiserlichen Griefer-Armee, Hauptmann Rob und seine Leute von der Hauptstadt wegzulocken, oder liegt die Wahrheit vielmehr irgendwo in der Tiefsee verborgen? Es ist an Rob und seinen tapferen Kameraden von Bataillon Null, dem Geheimnis auf den (Meeres-)Grund zu gehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 240
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736799950
    Verlag: Panini
    Originaltitel: Defenders of the Overworld 4: Deep Ocean Six
    Größe: 1068kBytes
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Deep Ocean Six

Kapitel 1

Während hinter ihnen die Sonne in einem gold-rosafarbenen Ozean versank, saßen der Quartiermeister und der Waffenmeister von Bataillon Null im Stallhof beisammen, um die Pläne für den Abend zu besprechen. Ihre vier Kavalleriekameraden arbeiteten in der Nähe. Der blasse, schmale Teenager blickte den tätowierten Söldner ernst an. "Wenn ich mich nicht irre - und ich irre mich bekanntlich nie -, ist das Lorensystem der Schlüssel zu unserem Erfolg." Jools fuhr sich durch den kurzen, gewellten braunen Haarschopf und wartete darauf, dass Turner seine Voraussicht lobte.

Der Sergeant bohrte eine Hand durch einen Riss in seinem T-Shirt und kratzte sich den gebräunten Bauch. "Tja, wird wohl so sein. Niemand ist perfekt."

Jools verzog das Gesicht. Wenn seine Berechnungen stimmten, würde es dem Kavallerietrupp noch vor Einbruch der Nacht gelingen, zur selben Zeit einen Mob aus Silberfischchen zu vernichten, den Griefer zu besiegen, der ihn kontrollierte, und eine Bombe zu entschärfen, die das Leben von über einhundert ahnungslosen Stadtbewohnern bedrohte. Eine echte Glanzleistung. Der besonnene Quartiermeister erinnerte sich kaum an das letzte Mal, als einer seiner Pläne nicht aufgegangen war. Wenn er genauer darüber nachdachte, konnte er die Misserfolge an nur einer Hand abzählen.

"Unrecht zu haben ist nicht dasselbe, wie sich zu irren", betonte Jools. "Lass mich nachdenken. Wann hatte ich in der Vergangenheit unrecht? Da war dieser eine Zwischenfall ... als ich beschloss, mir Flügel aus Frischhaltefolie zu basteln. Das ging ordentlich in die Hose. Obwohl ... wenn ich am Ball geblieben wäre, hätte ich womöglich den nächsten Durchbruch in der Luftfahrt errungen. Dann war da noch dieser verflixte Modell-Vulkan für das Wissenschaftsprojekt in der Schule, der einfach nicht ausbrechen wollte. Aber das lag nur daran, dass ich mich mit einer Ausbruchwahrscheinlichkeit von unter einhundert Prozent zufriedengegeben hatte. Ich war wohl der Einzige in meiner Klasse, der das Projekt realistisch angegangen ist." Er schob die Ärmel seiner Tweedjacke hoch und ließ seine Gedanken weiterschweifen. "Ah, richtig. Mein Plan, die Oberwelt zu umwandern, indem ich einfach immer geradeaus weitergehe, hatte einen entscheidenden Fehler. Aber den hätte ich kaum vorhersehen können, als ich damals das Spiel betrat - schließlich war ich ein Neuling."

"Welchen denn? Dass die Oberwelt nicht rund ist?"

"Exakt. Außer diesen zu vernachlässigenden Dingen ist mir nie ein Fehler unterlaufen. Also sollte mein aktueller Plan auch fehlerfrei sein."

"Fehlerfrei, hm?" Turner warf ihm einen skeptischen Blick zu. "Mag ja sein, aber wie sieht's mit der Liebe aus? Kann mich nicht erinnern, dich jemals mit 'ner besonderen Person an deiner Seite gesehen zu haben. Nicht ein einziges Mal, solange ich dich kenn." Er pausierte kurz. "Pferde zählen nicht." Der muskelbepackte Söldner nahm selbstzufrieden lächelnd auf einem Erdblock Platz.

Autsch. Das tat weh. Jools hatte tatsächlich an seinen vierbeinigen Kumpel gedacht, aber nur, weil es mal wieder an der Zeit war, Becketts Hufe auszuschneiden. "Ich könnte immer noch deiner Herzensdame von deiner neuen Freundin berichten, vergiss das nicht", stichelte Jools. Diese Drohung hatte er sich für genau so eine Situation aufgespart.

Doch Turner blieb unbeeindruckt. "Rose? Die ist Schnee von gestern, Quartiermeister. Die Frau kann mir den Buckel runterrutschen. War nie 'ne Freundin. Sundra braucht überhaupt nichts von ihr zu erfahren. Lass uns lieber über deine Eroberungen reden. Und damit mein ich keine Zombies und Skelette."

Jools war es nicht gewöhnt, dass Turners Sticheleien ihm derart an die Nieren gingen. Ahnte er etwa, dass mich meine Klassenkameraden einst zum "Kandidat, der wahrscheinlich niemals heiraten wird" gekürt haben? Ich mag ja ein Einzelgänger sein, aber in

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