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Der magische Zirkel - Die Ankunft Die Ankunft von Smith, Lisa J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.08.2010
  • Verlag: C. Bertelsmann
eBook (ePUB)
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Der magische Zirkel - Die Ankunft

Sie sind jung - sie sind smart - und sie sind Hexen!
Ein jahrhundertealter Hexenzirkel zieht Cassie in seinen Bann. Doch es gibt eine dunkle Macht, die alles zu zerstören droht. Wird Cassie ihre magische Liebe opfern, um das Überleben der Hexen zu sichern?
Cassie ist todunglücklich, als sie aus dem sonnigen Kalifornien in das düstere New Salem umziehen muss. Doch schon bald findet sie eine neue Freundin - die wunderschöne Diana, die auch noch zur angesagtesten Clique der Schule gehört. Was Cassie nicht ahnt: Dabei handelt es sich um einen uralten Kreis von - Hexen. Und: Cassie ist eine von ihnen!

Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 10.08.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641049423
    Verlag: C. Bertelsmann
    Serie: cbt Fantasy Bd.1
    Originaltitel: The Secret Circle: The Initiation (1)
    Größe: 307kBytes
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Der magische Zirkel - Die Ankunft

" Kapitel Elf (S. 112-113)

Cassie wusste nicht, wohin. Die Lehrer bemühten sich, die einzelnen Kurse stattfinden zu lassen, obwohl sich vermutlich mehr Schüler draußen befanden als drinnen. Alle liefen durch die Flure, standen auf den Treppen oder hingen am Haupteingang herum. Cassie schaute wie mechanisch auf die Uhr und ging dann in ihren Physikkurs. Vermutlich hätte sie ihre Mutter anrufen und nach Hause gehen können, aber für besorgte Fragen hatte sie jetzt keinen Nerv. Sie würde so tun, als sei alles wie immer. Während sie im Unterricht saß und sinnlose Notizen machte, fühlte sie die Blicke, die auf sie gerichtet waren. Sie hatte das merkwürdige Gefühl, wieder zwei Wochen zurück in jene Zeit versetzt worden zu sein, in der Fayes Bannstrahl sie getroffen hatte.

Doch nach dem Kurs bemerkte sie den Unterschied. Die Mitschüler kamen einer nach dem anderen zu ihr und murmelten: "Bist du okay?" oder "Wie geht's dir?" Sie sahen dabei unbehaglich aus, als wollten sie eigentlich nicht mit ihr reden und hätten doch das Gefühl, es tun zu müssen. Nach der letzten Stunde verdoppelten sich die Besuche, und die Schüler kamen in Grüppchen zu zweit oder zu dritt, um ihr Beileid auszudrücken. Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen und sie hätte fast über die Ironie des Ganzen gelacht.

Cassie als Vertreterin des Klubs! All diese Outsider kamen zu ihr und wussten nicht, dass sie genauso wenig zum Klub gehörte wie die anderen. Als eine Kurssprecherin voller Mitgefühl sagte: "Oh, das muss so schlimm für dich sein", platzte Cassie schließlich der Kragen. "Ich hab sie doch überhaupt nicht gekannt!", schrie sie. "Ich hab nur einmal in meinem ganzen Leben mit ihr gesprochen!" Das Mädchen flüchtete schnell. Danach hörten die mitleidigen Kommentare schlagartig auf. Mrs Lanning, die Geschichtslehrerin, fuhr Cassie nach Hause.

Cassie wich den besorgten Fragen ihrer Mutter aus – anscheinend hatte die Schule schon angerufen und Bescheid gesagt – und ging nach draußen. Sie kletterte die steile Klippe hinunter zum Strand unterhalb des Hauses ihrer Großmutter. Der Ozean hatte noch nie düsterer ausgesehen. Das Wasser schimmerte schwer und trübe wie Quecksilber. Der Tag, der so schön begonnen hatte, war nun verhangen, und es wurde immer dunkler, während Cassie weiterging. Schritt für Schritt. Sie hatte es als Vorteil angesehen, direkt am Strand zu wohnen – aber wozu taugte das jetzt? Sie wanderte ihn ganz allein entlang.

Ihre Brust drohte zu zerspringen. Fast dazuzugehören und doch genau zu wissen, dass man ein Outsider bleiben würde, war die schlimmste Erfahrung, die Cassie je gemacht hatte. Sie wusste, es war egoistisch, ausgerechnet jetzt daran zu denken – schließlich war Kori ermordet worden –, aber sie konnte nicht anders. Von Wut, Schmerz und Verzweiflung verwirrt, beneidete sie Kori fast. Kori war tot, aber sie hatte irgendwie dazugehört. Sie hatte einen Platz im Leben gehabt. Cassie hingegen hatte sich noch nie so einsam gefühlt. Sie blickte über das bleigraue Wasser und spürte eine merkwürdige und schreckliche Faszination. Wenn sie jetzt darauf zuging und immer weiter gehen würde ... Hör auf damit!, dachte sie wütend. Reiß dich zusammen! Aber es wäre so leicht ... Ja, und dann wärst du wirklich allein. Für immer in der Dunkelheit allein. Hört sich toll an, was, Cassie?"

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