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Der magische Zirkel - Die Versuchung Band 6 von Smith, Lisa J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.10.2014
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Der magische Zirkel - Die Versuchung

Sie sind jung. Sie sind smart. Sie sind Hexen.
Eine dunkle Macht droht, den Hexenzirkel zu zerstören. Wird Cassie ihre magische Liebe opfern, um das Überleben der Hexen zu sichern? Noch nie zuvor hat Cassie sich so einsam gefühlt: Der Zirkel ist im Bann einer bösen Macht, besessen von jahrhundertealten Geistern - den Ahnen von Black John. Cassie weiß, dass nur sie selbst den Zirkel vor dem Untergang bewahren kann. Doch das Risiko ist hoch, denn der Schlüssel zur Erlösung liegt in Black Johns Buch der Schatten. Verzweifelt nimmt Cassie den Kampf auf - und wird auf eine harte Probe gestellt: Ist ihre Liebe zu Adam stark genug, um der gefährlichen Versuchung zu widerstehen? In einem packenden Showdown geht es um alles oder nichts

Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 13.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641148249
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Der magische Zirkel Bd.6
    Originaltitel: Secret Circle 6
    Größe: 710kBytes
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Der magische Zirkel - Die Versuchung

Kapitel Eins

Der Himmel leuchtete purpurfarben in der kühlen Nacht. In der Höhle flackerten die Kerzen und warfen ein orangegelbes Licht auf die Wände. Aber der leise Singsang der Jäger war verstummt. Ihre Leichen lagen auf dem Boden, ihre Gesichter zu einem lautlosen, ewigen Schrei erstarrt.

Cassie betrachtete ihre Hände, schmutzig und zitternd. Was hatten sie getan?

Sie sah Adam an. Er wirkte so bleich, als würde er jeden Moment in Ohnmacht fallen.

Diana schien ebenfalls völlig neben sich zu stehen, fassungslos darüber, was gerade passiert war.

Der Geruch von Tod lag schwer in der Luft. Während Cassie ihn einatmete, schmeckte sie das bittere und zugleich berauschende Aroma der Schuld.

"Ihr habt gerade meinen Vater getötet", dröhnte Max' Stimme plötzlich durch die Höhle. " Er ist tot! Kapierst du das überhaupt?"

Cassie merkte, wie ihre Freunde sie langsam umringten, aber sie waren nicht mehr sie selbst - ihre Gesichter hatten sich in verzerrte und hässliche Fratzen verwandelt. Adam grinste mit zusammengekniffenen, dunklen Augen und sprach mit einer Stimme, die nicht seine eigene war. "Gib uns das Buch, meine Liebe", forderte er. "Oder stirb."

Diana bog die Finger zu Klauen. "Besser noch", fügte sie hinzu, "gib uns das Buch und dann stirb."

So viel Tod, dachte Cassie. Wann hört das endlich auf? Sie schauderte vor Furcht.

Als sie versuchte zurückzuweichen, spürte sie die Felswand der Höhle an ihrem Rücken. Es gab keinen Ausweg.

Melanie streckte die Hand aus und packte Cassie am Hals. Ihre langen Finger drückten sich fest um Cassies Kehle und schnürten ihr die Luft ab.

Laurel klatschte und jubelte in einem schrillen, irren Singsang: "Stirb, stirb, stirb!"

Ich will nicht sterben! Cassie wollte schreien. Aber es kam kein Ton heraus. Sie konnte nicht mehr atmen und die flackernden Höhlenwände um sie herum wurden schwarz ...

Um Luft ringend, schreckte sie aus dem Schlaf hoch.

Schweißgebadet sah Cassie sich in ihrem dunklen Zimmer um. Im ersten Moment wusste sie nicht, wo sie eigentlich war. Panisch versuchte sie, die letzten Ereignisse noch einmal im Geiste durchzugehen und die Wirklichkeit von dem zu trennen, was sie gerade geträumt hatte.

Aber ihr Albtraum war Wirklichkeit.

Nachdem sie am Abend in der Höhle den Zauber gewirkt und die Hexenjäger vernichtet hatten, hatte sich der Junge, den sie liebte, hatten sich ihre besten Freunde vor ihren Augen in Monster verwandelt. Wie ein Messer drang diese Wahrheit scharf in ihr Herz und blieb dort stecken - es gab keine Erlösung.

Der Wecker auf ihrem Nachttisch zeigte, dass es fast Morgen war, aber durch das Fenster sah Cassie nur das dunkle Grau der Wolken, die den Himmel bedeckten. Vermutlich zog ein Sturm auf. Sie schaltete ihre Nachttischlampe an. Der Boden ihres Zimmers war mit vollgeschriebenen Blättern übersät - Übersetzungen, Gedankenfetzen, Kritzeleien, alle rasch notiert, als sie in der vergangenen Nacht Black Johns Buch der Schatten durchgearbeitet hatte. Über dem verzweifelten Versuch, einen Weg zu finden, ihre besessenen Freunde zu retten, war sie schließlich erschöpft eingeschlafen.

Im sanften gelben Schein ihrer Lampe prüfte Cassie jetzt noch mal ihre Notizen. Sie hatte Unmengen dunkler magischer Zauber und Beschwörungen übersetzt, aber bisher noch kein einziges Wort über Dämonenbesessenheit gefunden.

Cassie hob das Buch der Schatten ihres Vaters vom Boden auf. Sie legte es sich auf den Schoß und starrte auf den alten Einband. Es sah aus wie ein ganz normales altes Buch, aber sie wusste um die verborgene Macht seiner Seiten. Wenn sie es jetzt aufschlug, verbrannte sie sich nicht länger die Finger. Denn jetzt war es ein Teil von ihr und sie war ein Teil von ihm - auf Gedeih und Verderb.

Ein Donnerschlag ließ Cassie zusammenzucken. Dann öffnete der Himmel

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