text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Diabolic (1). Vom Zorn geküsst Vom Zorn geküsst: von Kincaid, S. J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2017
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest. Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie - eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er - der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle ... Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird! S. J. Kincaid wuchs in Kalifornien auf und ging in New Hampshire zur Schule. Sie ist Weltenbummler durch und durch und pendelt oft zwischen den USA und Schottland hin und her. Eigentlich wollte sie Astronautin werden, aber ein Mangel an mathematischen Fähigkeiten brachte sie schließlich dazu, Bücher zu schreiben und so in packenden Geschichten die unendlichen Weiten des Universums zu entdecken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 488
    Erscheinungsdatum: 05.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401806587
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Diabolic .1
    Originaltitel: The Diabolic
    Größe: 3716 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

Schuf er,
der das Lamm schuf,
auch dich?

William Blake, Der Tiger

A lle glaubten sie, Diabolics seien furchtlose Kreaturen, doch in meinen ersten Jahren kannte ich nichts als Angst. Die Angst hatte mich auch an jenem Morgen fest im Griff, als die Impyreaner mich in den Gehegen besichtigten.

Sprechen konnte ich nicht, doch ich verstand vieles von dem, was gesagt wurde. In heller Aufregung redete der Gehegevorsteher auf seine Gehilfen ein: Bald würden Senator von Impyrean und seine Frau eintreffen, die Impyreanische Matriarchin. Die Wärter streiften um meinen Käfig und musterten mich von Kopf bis Fuß auf der Suche nach Makeln.

Mit pochendem Herzen und Muskeln, die für den Kampf bereit waren, wartete ich ab. Senator und Matriarchin? Wer war das?

Da kamen sie.

Alle Abrichter, alle Wärter fielen vor ihnen auf die Knie. Ehrfürchtig führte der Gehegevorsteher ihre Hände an seine Wangen. "Euer Besuch ehrt uns."

Angst durchzuckte mich. Was waren das für Wesen, vor denen sich selbst der schreckliche Gehegevorsteher in den Staub warf? Noch nie hatte ich mich derart eingeengt gefühlt vom leuchtenden Kraftfeld meines Käfigs. Ich quetschte mich in die hinterste Ecke, während Senator von Impyrean und seine Frau herübergeschlendert kamen, um mich durch die transparente Barriere zu begutachten.

"Wie Ihr seht", sagte der Gehegevorsteher, "ist Nemesis ungefähr im Alter Eurer Tochter und körperlich exakt auf Eure Vorgaben zugeschnitten. In den nächsten Jahren wird sie noch wachsen und an Kraft zulegen."

"Sicher, dass dieses Mädchen eine Gefahr darstellt?", erwiderte der Senator gelangweilt. "Sieht mir nach einem verängstigten Kind aus."

Seine Worte ließen mich frösteln.

Verängstigt durfte ich nicht erscheinen. Mit Angst handelte ich mir Stromstöße ein, reduzierte Rationen und Qualen. Angst durfte ich keinesfalls zeigen. Also warf ich dem Senator einen grimmigen Blick zu.

Als er mein Starren bemerkte, wirkte er überrascht. Sein Mund öffnete sich, er wollte etwas sagen, zögerte dann jedoch und betrachtete mich aufmerksam, bevor er sich wieder von mir abwandte. "Vielleicht haben Sie recht", murmelte er. "Man sieht es an den Augen - die fehlende Menschlichkeit. Liebste, bist du dir wirklich sicher, dass wir uns eine solche Abscheulichkeit ins Haus holen sollten?"

"Heutzutage hat jede große Familie einen Diabolic. Unsere Tochter darf nicht als einziges Kind schutzlos dastehen." Damit wandte sich die Matriarchin an den Gehegevorsteher. "Ich wüsste gerne, was wir für unser Geld bekommen."

"Selbstverständlich", antwortete dieser mit einem Wink in Richtung eines Wärters. "Irgendein Köder -"

"Nein", fuhr die Matriarchin dazwischen, ihre Stimme wie ein Peitschenknall. "Wir müssen Gewissheit haben. Wir haben drei Sträflinge mitgebracht, die die Kreatur angemessen fordern werden."

Der Gehegevorsteher lächelte. "Ausgezeichnete Idee, Grandeé von Impyrean. Hier ist größte Vorsicht angebracht, schließlich wimmelt es von unfähigen Züchtern ... aber Nemesis wird Euch nicht enttäuschen."

Auf das Nicken der Matriarchin hin trat die Gefahr endlich offen zutage: Drei Männer wurden von außerhalb meines Blickfelds zum Käfig getrieben.

Ich drückte mich gegen das Kraftfeld und spürte das vibrierende Kribbeln am Rücken, während sich in meinem Bauch ein eisiger Abgrund auftat. Ich wusste, was geschehen würde. Diese drei waren nicht die Ersten, die dazu verdammt waren, mir einen Besuch abzustatten.

Die Gehilfen des Gehegevorstehers lösten meine Ketten, schalteten das vordere Kraftfeld aus, schubsten die drei zu mir hinein und aktivierten das Feld wieder. Ich atmete stoßweise. Ich wollte das nicht. Ich wollte nicht.

"Was soll das?", fragte ein Sträfling, dessen Augen zwischen mir und dem Publikum dieser spontanen Vorstellung hin und her huschten.

"I

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen