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Die Bibliothek der Geister - Der magische Schlüssel von MacHale, D. J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.06.2018
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Die Bibliothek der Geister - Der magische Schlüssel

Als Marcus eines Nachmittags in der Schule nachsitzen muss, passieren merkwürdige Dinge: Plötzlich gehen alle Computer gleichzeitig an, ein geisterhafter Mann im Bademantel erscheint mehrmals draußen vor dem Fenster. Und auf dem Heimweg fordert eine unheimliche alte Frau die Rückgabe eines Schlüssels. Was hat das zu bedeuten?, fragt sich Marcus verwirrt. Als er zu Hause die Zeitung aufschlägt, ist er richtig geschockt: Neben einem Unfallbericht ist ein Foto abgedruckt ... es ist der Mann im Bademantel! Jetzt ist klar: Marcus muss herausfinden, welches Geheimnis hinter all dem steckt!

D.J. MacHale ist Drehbuchautor, Produzent und Regisseur zahlreicher erfolgreicher amerikanischer Jugendfilme und TV-Serien. Während seiner Schulzeit in Greenwich, Connecticut, war er ein begeisterter Sportler, nebenher jobbte er als Tellerwäscher in einem Steakhouse, gravierte Sporttrophäen und sammelte Eier in einer Hühnerfarm. D.J. MacHale studierte an der New York University Filmproduktion. In New York begann auch seine Karriere in der Filmbranche. D.J. MacHale lebt mit seiner Frau Evangeline in Manhattan Beach, Kalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 25.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641221904
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Originaltitel: The Library #1 - Curse of the Boggin
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Die Bibliothek der Geister - Der magische Schlüssel

Prolog

E S BEFAND SICH UNTER DEM B ETT. Eltern behaupten ja immer, dass sich unter dem Bett ganz bestimmt nichts Unheimliches versteckt hält, auch nicht in den tiefsten Tiefen des Kleiderschranks. Und dort drüben im schwarzen Schatten lauert auch niemand. Genau so reden Eltern immer, und sie haben damit ja auch vollkommen recht. Meistens jedenfalls.

Unter dem Bett von Alex Swenor lauerte in dieser Nacht etwas, und dabei handelte es sich nicht nur um Staubmäuse.

"Schon wieder?", fragte seine Mutter Lillian entnervt. "Ich habe jetzt eine Woche lang jeden Abend nachgesehen und jedes Mal finde ich das Gleiche, nämlich nichts."

"Tut mir leid", jammerte Alex. "Ich kann doch nichts dafür, dass ich immer etwas höre."

Alex' Zimmer war typisch für einen Neunjährigen. Überall an den Wänden hingen "Avenger"-Plakate, auf einem kleinen Schreibtisch stand ein Computer, den er hauptsächlich benutzte, um Minecraft zu spielen. Und auf einem langen Regal standen seine Lieblingsbücher.

Nervös beobachtete er aus sicherer Entfernung, wie seine Mutter neben seinem Bett niederkniete und in die Dunkelheit starrte. Mrs Swenor beugte sich so tief hinunter, dass sich ihr Gesicht nur wenige Zentimeter über dem Boden befand. Sie hob die Jedi-Tagesdecke an, spähte darunter und ...

"Aaaaah!"

Alex zuckte zusammen. "Ich hab's dir doch gesagt!"

"Das glaube ich jetzt einfach nicht!", rief seine Mutter.

Sie griff unters Bett und zog einen Teller mit dem Rührei von gestern hervor. Sie hielt die klumpige Masse weit von sich weg, als sei sie ansteckend.

"Du hast gesagt, du hättest dein Frühstück aufgegessen", sagte sie ärgerlich.

Alex stieß erleichtert die angehaltene Luft aus.

"Ich hatte keine Zeit und musste mich zwischen Frühstück und Schuhebinden entscheiden."

"Oder du hättest zehn Minuten früher aufstehen können."

"Tut mir leid. Ich war müde. Ich habe nicht so super geschlafen."

Mrs Swenor wirkte etwas besänftigt. "Ich weiß, mein Schatz. Aber bitte glaub mir, unter deinem Bett hält sich kein Monster versteckt." Sie küsste Alex auf den Scheitel und machte einen Schritt in Richtung Tür. "Ich hab dich lieb, auch wenn du ein kleiner Spinner bist."

Sie ging mit dem stinkenden Rührei aus dem Zimmer, streifte dabei ihren Ehemann Michael, der die Szene von der Tür aus beobachtet hatte und so aussah, als beunruhige ihn die ganze Sache mehr als seine Frau.

"Alles klar bei dir, Kumpel?", fragte er seinen Sohn besorgt.

"Ja, schon", erwiderte Alex verlegen.

"Willst du heute Nacht bei uns schlafen?"

"Nee, ich stelle mich nur etwas blöd an."

"Nein, tust du nicht. Du weißt, du kannst jederzeit rufen und wir sind sofort da. Egal was ist. In Ordnung?"

"In Ordnung, Dad."

"Gute Nacht. Ich hab dich lieb."

"Ich hab dich auch lieb."

Michael Swenor warf einen letzten besorgten Blick auf seinen Sohn, dann ging er hinaus und zog leise die Tür hinter sich zu.

Alex starrte auf sein Bett, das an der hinteren Zimmerwand stand. Es war ein ganz normales Bett wie andere Betten auf diesem Planeten. Es gab damit wirklich kein Problem ... bis vor ein paar Tagen.

Es begann mit einem ganz leisen Kratzgeräusch, so als würden Ratten unter dem Bett hindurchhuschen. Die Wohnung der Swenors lag im obersten Stockwerk eines alten vierstöckigen Backsteinhauses mitten in New York. In so einem Haus war es nichts Ungewöhnliches, dass Ratten unter den Dielenbrettern hin und her huschten.

Dann kam das Klopfen. Ratten konnten nicht klopfen.

Wenn es klopfte, rannte Alex hinaus und zog seine Eltern in sein Zimmer. Aber bevor sie den Raum betraten, waren die Geräusche jedes Mal verstummt. Tagsüber schämte sich Alex dafür, dass er so ein Angsthase war. Aber nachts, wenn alles still war, lag die Sache anders.

Alex rannte durchs Zimmer und hechtete aus einem Meter En

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