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Die drei !!!, 50, Freundinnen in Gefahr! 1, Verlorenes Herz (drei Ausrufezeichen) von Sol, Mira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.08.2014
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 50, Freundinnen in Gefahr! 1, Verlorenes Herz (drei Ausrufezeichen)

'Verlorenes Herz' ist der erste Teil des 50. Falls 'Die drei !!! Freundinnen in Gefahr!' Nach 49 glasklar gelösten Fällen geraten 'Die drei !!!' ausgerechnet bei ihrem 50. Fall selbst unter Verdacht. Sie sollen einen Popstar entführt und bestohlen haben. Wer glaubt denn so etwas? - Leider alle! Selbst Kommissar Peters fällt ihnen in den Rücken und die Eltern der drei wollen den Detektivclub verbieten. Das können Kim, Franzi und Marie nicht auf sich sitzen lassen und ermitteln unter den widrigsten Bedingungen in eigener Sache. Natürlich werden sie auch diesen Fall bravourös lösen, und am Ende wartet die ganz große Party - genau wie es sich für einen Jubiläumsfall gehört! Band 1: Verlorenes Herz. Band 2: Spuren der Vergangenheit. Band 3: Falsche Freunde. Die drei !!! sind die allerbesten Freundinnen und erfolgreiche Detektivinnen. Mutig und clever lösen sie jeden noch so kniffligen Fall und sind zusammen ein unschlagbares Team.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 06.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440144398
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1383 kBytes
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Die drei !!!, 50, Freundinnen in Gefahr! 1, Verlorenes Herz (drei Ausrufezeichen)

Alles dreht sich um Pralinen

Es passierte, als Kim zum Detektivclub-Treffen radelte. Plötzlich spürte sie wieder dieses Ziehen im Bauch. Ihr Mund wurde trocken und vor ihren Augen flimmerte es. An einer roten Ampel hielt sie an und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Sie atmete einmal tief durch.

Ganz ruhig, Kim, denk an etwas anderes, lenk dich ab!

Aber es klappte nicht. Das Verlangen wurde immer stärker, Kim konnte nichts dagegen tun. Sie kämpfte mit sich - und verlor. Als die Ampel auf Grün sprang, überquerte Kim die Kreuzung und bog in die Fußgängerzone ein. Sie stieg vom Rad und schob es zügig zwischen den sommerlich gekleideten Passanten hindurch. Den Weg kannte sie in- und auswendig, sie hätte ihn auch mit verbundenen Augen gefunden. Dabei hatte sie sich fest vorgenommen, diesen Ort zu meiden, am besten nie mehr herzukommen. Denn sie wusste genau: Wenn sie einmal dort war, würde sie sich nicht mehr beherrschen können und alle guten Vorsätze über Bord werfen.

Aber das war Kim egal. In diesem Moment wollte sie nur eins: SCHOKOLADE!

Da tauchte der Laden ihrer Sehnsüchte auch schon in der Ferne auf. Feinkost Kranichstein - die erste Adresse der Stadt, wenn es um Delikatessen, edlen Wein und besondere Pralinen oder Schokolade ging. Kim war seit Jahren Stammkundin in der Süßigkeitenabteilung und hatte in der Vorweihnachtszeit sogar eine Weile als Aushilfe hier gejobbt, um ihr Taschengeld aufzubessern. Beim Gedanken an die handgeschöpfte Schokolade oder die Pralinen der berühmten Kranichsteiner Mischung , die in der hauseigenen Schokoladenmanufaktur hergestellt wurden, lief Kim das Wasser im Mund zusammen. Für diese Pralinen würde sie glatt einen Mord begehen, wenn sie als Detektivin nicht auf der anderen Seite des Gesetzes stehen würde.

Kim stellte ihr Fahrrad vor dem Geschäft ab und warf einen Blick auf ihre Armbanduhr. In zwanzig Minuten war sie mit ihren Freundinnen Marie und Franzi im Hauptquartier des Detektivclubs, dem alten Pferdeschuppen neben Franzis Haus, verabredet. Genug Zeit, um vorher schnell noch etwas süße Nervennahrung zu kaufen. Kim versuchte, das schlechte Gewissen zu verdrängen. Eigentlich hatte sie sich fest vorgenommen, während des Sommers auf Süßigkeiten zu verzichten. In wenigen Tagen begannen die großen Ferien. Sechs Wochen Sonne, gute Laune und entspannte Stunden im Waldschwimmbad - herrliche Aussichten! Zumindest wenn man eine perfekte Bikini-Figur hatte, so wie Franzi und Marie. Kim fühlte sich in ihrem Badeanzug alles andere als wohl und hatte deshalb schweren Herzens beschlossen, Schokolade, Gummibärchen und Co. bis auf Weiteres von ihrem Speiseplan zu streichen. Was in den letzten drei Tagen auch gut geklappt hatte. Aber jetzt war es vorbei. Ihr Körper schrie förmlich nach einer Extraportion Zucker.

"Ein oder zwei Pralinen werden sicher nicht schaden", versuchte Kim, sich selbst zu beruhigen. Hoffentlich schmolzen ihr die kleinen Köstlichkeiten auf dem Weg zu Franzi nicht weg. Kim warf einen Blick zum wolkenlosen Himmel, von dem die Juli-Sonne strahlte. Vielleicht sollte sie doch lieber Gummibärchen nehmen?

Plötzlich stutzte sie. Ihr Blick blieb an der Fassade des alteingesessenen Familienunternehmens hängen. Irgendetwas war anders als sonst. Aber was? Kim kniff die Augen zusammen und musterte konzentriert das große Schaufenster, in dem Pralinenschachteln, Weinflaschen und Marmeladengläser zu einem kunstvollen Stillleben drapiert waren, den darüber angebrachten Schriftzug mit den verschnörkelten Buchstaben und die große, goldene Praline, die über der Eingangstür hing. Kim blinzelte. Ihr Detektivinstinkt schlug Alarm. Mi

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