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Die drei !!!, 50, Freundinnen in Gefahr! 3, Falsche Freunde (drei Ausrufezeichen) von Sol, Mira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.08.2014
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 50, Freundinnen in Gefahr! 3, Falsche Freunde (drei Ausrufezeichen)

'Falsche Freunde' ist der dritte Teil des 50. Falls 'Die drei !!! Freundinnen in Gefahr!' Nach 49 glasklar gelösten Fällen geraten 'Die drei !!!' ausgerechnet bei ihrem 50. Fall selbst unter Verdacht. Sie sollen einen Popstar entführt und bestohlen haben. Wer glaubt denn so etwas? - Leider alle! Selbst Kommissar Peters fällt ihnen in den Rücken und die Eltern der drei wollen den Detektivclub verbieten. Das können Kim, Franzi und Marie nicht auf sich sitzen lassen und ermitteln unter den widrigsten Bedingungen in eigener Sache. Natürlich werden sie auch diesen Fall bravourös lösen, und am Ende wartet die ganz große Party - genau wie es sich für einen Jubiläumsfall gehört! Band 1: Verlorenes Herz. Band 2: Spuren der Vergangenheit. Band 3: Falsche Freunde. Die drei !!! sind die allerbesten Freundinnen und erfolgreiche Detektivinnen. Mutig und clever lösen sie jeden noch so kniffligen Fall und sind zusammen ein unschlagbares Team.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 06.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440144527
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1317 kBytes
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Die drei !!!, 50, Freundinnen in Gefahr! 3, Falsche Freunde (drei Ausrufezeichen)

Ohnmächtig

Ein schreckliches Geräusch riss Marie aus ihrem unruhigen Dämmerschlaf. Es hörte sich an, als ob neben ihr ein schwerer Gegenstand zu Boden gekracht wäre ... Nein, das konnte nicht sein, der hätte nicht leise gestöhnt.

Maries Herz raste. Sie schreckte hoch. Wo war sie? Was war passiert? Marie zwang sich, zwei-, dreimal tief durchzuatmen. Dann sah sie sich um. Sie befand sich mit Kim und Franzi in einem engen, holzverkleidete Raum. Eine Lampe an der Wand verbreitete warmes, gelbes Licht. Es war furchtbar stickig und roch schwach nach Pfefferminz. Die Erinnerung traf Marie wie ein Faustschlag in die Magengrube. Die drei !!! waren in einer Sauna eingesperrt!

Kim kauerte neben Marie auf der oberen Saunabank und murmelte mit geschlossenen Augen: "Hey, Ben, Lukas, seid nicht so laut, ich will schlafen!" Seufzend versuchte sie wieder eine einigermaßen bequeme Schlafposition zu finden.

Marie rüttelte sie unsanft an der Schulter.

"Wach auf! Franzi braucht Hilfe!"

"Was? Wer? Franzi?" Kim blinzelte verwirrt. Als ihr Blick auf den Boden fiel, schlug sie sich mit der Hand auf den Mund. "Nein, bitte nicht!"

Marie sah Kim flehend an. Normalerweise behielt die Chefin des Detektivclubs in brenzligen Situationen einen klaren Kopf und tat als Erste ganz ruhig, was getan werden musste. Aber heute war sie eindeutig überfordert.

Marie kämpfte gegen die Angst an. Langsam stand sie auf.

"Beweg dich nicht", sagte Marie leise, während sie sich über Franzi beugte.

Ihre Freundin bewegte sich tatsächlich keinen Millimeter. Sie lag mit zur Seite ausgestreckten Armen und Beinen da, als ob jemand mitten in einer rasanten Actionfilmszene die Pausentaste der Fernbedienung gedrückt hätte. Aber das hier war kein Film. Es war real. Kim, Franzi und Marie saßen schon seit Stunden in der Sauna fest. Gestern waren sie so erschöpft von den Anstrengungen des Tages gewesen, dass sie nicht mal mehr versucht hatten, sich zu befreien. Trotz des Lichts, das man von innen nicht ausschalten konnte, waren sie irgendwann eingeschlafen. Aber was war nur mit Franzi passiert? Warum lag sie dort unten auf dem Boden? Und warum hatte sie ein Handtuch auf dem Gesicht? Marie war noch viel zu durcheinander, um Antworten auf diese quälenden Fragen zu finden.

Plötzlich wölbte sich der dunkelblaue Frotteestoff leicht nach oben. "Ich ... krieg ... keine Luft! Ich ... muss ... sterben!", stammelte Franzi panisch.

"Nein, du musst nicht sterben", sagte Kim. Sie hatte den ersten Schock überwunden, ihre Stimme klang wieder ziemlich ruhig und klar, fast so wie immer.

Vorsichtig streckte Marie die Hand aus und entfernte das Handtuch von Franzis Gesicht.

Franzi keuchte. "Hilfe! Bitte helft ... Was ist ... mit mir?"

"Ich glaube, du bist gestürzt und dabei kurz ohnmächtig geworden." Kim ließ sich an der Saunawand zu Boden gleiten und strich sanft eine verschwitzte Haarsträhne aus Franzis blasser Stirn.

"Ohnmächtig?" Franzi schob stöhnend Kims Hand weg. "Mein Kopf ... Aua! Pablo hat an der Tür gekratzt und ich wollte zu ihm ... und dann wurde mir plötzlich schwarz vor den Augen. Ich dachte, jetzt ist alles aus und vorbei!"

Marie versuchte mit einem kurzen Lachen die eigene Angst zu vertreiben. "Nein, das ist es nicht. Du lebst und deine Stirn ist nur leicht gerötet. Wahrscheinlich wirst du bloß eine harmlose Beule bekommen. Du kannst doch noch deine Arme und Beine bewegen, oder? Versuch es mal."

Zögernd dehnte und streckte sich Franzi. Endlich kehrte wieder ein wenig Farbe in ihr Gesicht zu

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