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Die drei !!!, 55, Wildpferd in Gefahr (drei Ausrufezeichen) von Sol, Mira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2015
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 55, Wildpferd in Gefahr (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind 'Die drei !!!'. Mutig und clever ermitteln die drei Freundinnen und sind jedem Fall gewachsen. In einem Wildpferdreservat geschehen merkwürdige Dinge: Pferde brechen aus, Fohlen verschwinden spurlos und jemand verübt einen Giftanschlag. Fieberhaft beginnen 'Die drei !!!' zu ermitteln.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440150191
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1409 kBytes
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Die drei !!!, 55, Wildpferd in Gefahr (drei Ausrufezeichen)

Entführt!

"Wenn du extra dafür hier vorbeikommst, muss es ja etwas Wichtiges sein!", stellte Franzi fest. Sie sah ihren Vater gespannt an.

"Ich habe eben mit der Leiterin des Wildpferdereservats im Dreibachtal telefoniert ...", begann Herr Winkler.

"Du meinst das Takhi-Tal ?", platzte Franzi dazwischen. Ihr Herz begann sofort schneller zu schlagen. "Da ist letzten Monat ein neues Fohlen geboren worden! Das erste, das nicht im Zoo, sondern in fast freier Wildbahn zur Welt gekommen ist!"

Herr Winkler lächelte. "Ich merke, du bist informiert! Genau, es geht um das Semireservat Takhi-Tal. Ich werde dort für drei Wochen einen Kollegen vertreten, der sich normalerweise um die Przewalskipferde kümmert."

"Das ist ja toll!", rief Franzi. "Dann kann ich mal mit dir dort hingehen!"

Herr Winkler nickte. "Genau daran hatte ich gedacht. Ich werde übrigens für meine Vertretungszeit ein Zimmer auf einem Gutshof in der Nähe des Reservats beziehen. Die Leitung des Przewalski-Projekts hat dort auch ihre Büroräume. Der Weg ins Dreibachtal ist zum täglichen Pendeln einfach zu lang."

"Wann fährst du denn?", wollte Franzi wissen.

Herr Winkler klopfte Tinka, die zu ihm an den Koppelzaun gekommen war, den Hals. "Nächsten Freitag, gleich zu Beginn der Sommerferien." Das Pony schnaubte und stupste Herrn Winkler an der Schulter an. "Der Gutshof Rosenthal veranstaltet mit dem Wildpferdeprojekt zusammen ein paar Sommer-Aktionstage. Zum Auftakt gibt es am Samstag ein großes mongolisches Reiterfest für Kinder und Jugendliche mit Übernachtung. Wenn du Lust hast, nehme ich dich und Tinka am Wochenende mit. Dann kannst du mit ihr an den Wettbewerben teilnehmen und anschließend ein paar Tage bleiben. Auf dem Hof ist nur noch eine Box frei; die könnte ich jetzt gleich für Tinka reservieren."

"Das wäre toll!", rief Franzi. "Wir haben schon lange nicht mehr bei Reiterspielen mitgemacht. Und außerdem kann ich mir endlich die Przewalski-Herde ansehen!" Sie sah verzückt in die Runde. "Echte Takhis und ein Takhi- Fohlen - ist das nicht der Hammer!?"

Marie lächelte schief. "Echt toll! Super!" Sie sah Franzi fragend an. "Ich habe, ehrlich gesagt, keine Ahnung, was Pschdingsdapferde oder, äh, Tapire sind. Noch nie gehört!"

Franzi grinste. "Nicht Tapire . Takhis ! Das bedeutet 'heilig'. So haben die Nomaden in der Wüste Gobi die kleinen Wildpferde genannt, die dort überall herumliefen." Franzi wurde ernst. "Das 'heilig' hat den Pferden allerdings wenig genützt - sie wurden trotzdem gejagt und ihr Futter wurde immer knapper, weil die Menschen die Grassteppe für andere Tiere zum Weiden benutzt haben. Deswegen sind die Takhis vom Aussterben bedroht. Es gibt nur noch ein paar hundert, die frei in der Mongolei leben. Deswegen werden sie weltweit in Zoos und Reservaten gezüchtet und später ausgewildert."

Herr Winkler nickte. "Den unaussprechlichen Namen Prze walski haben sie übrigens nach ihrem Entdecker erhalten. Das war ein russischer Forscher. Er hat herausgefunden, dass die Takhis die Vorfahren aller Pferde sind. Es sind Urwildpferde ."

Franzi wuschelte ihrem Pony durch die Mähne. "Ohne Takhis keine Tinka!"

Herr Winkler lächelte. "So kann man es auch sagen." Er sah auf seine Armbanduhr. "Ich muss jetzt aber dringend wieder los. Meine neue Praxishelferin kommt gleich. Sie bringt ihren unterschriebenen Arbeitsvertrag netterweise persönlich vorbei."

"Dann hast du endlich jemanden gefunden!", rief Franzi. "Das ist ja toll!"

Herr Winkler nickte. "Es hat ja auch lange genug gedauert. Ich bin sehr froh, dass ich endlich wieder eine Entlastung bekomme."

Früher hatte Franzis Mutter öfter in der Tierarztpraxis geholfen. Aber dann hatte ihr Kuchenservice so zu boomen begonnen, dass sie keine Zeit mehr hatte, ihrem Mann zu helfen.

"Am liebsten würde ich ja weiter m

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