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Die drei !!!, 62, Spuk am Himmel (drei Ausrufezeichen) von Sol, Mira (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.08.2016
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Die drei !!!, 62, Spuk am Himmel (drei Ausrufezeichen)

Kim, Franzi und Marie sind 'Die drei !!!'. Mutig und clever ermitteln die drei Freundinnen und sind jedem Fall gewachsen. Die drei !!! glauben nicht an Außerirdische, aber sind die merkwürdigen Lichter am Himmel vielleicht Ufos? Bei Tageslicht begeben sich die drei Detektivinnen auf die Spur der unbekannten Flugobjekte und ahnen noch nicht, welche Geheimnisse dieser Fall in sich birgt...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440151105
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 1563 kBytes
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Die drei !!!, 62, Spuk am Himmel (drei Ausrufezeichen)

Eiskalte Hand

"Habt ihr das gehört?", flüsterte Marie. Sie hatte sich kerzengerade aufgesetzt und die Decke fest um die Schultern gezogen. Ihre Augen waren vor Schreck geweitet und leuchteten gespenstisch im fahlen Mondlicht. "Da röchelt jemand!"

"Das kommt von dahinten", raunte Kim. "Aus dem Busch."

Franzi lauschte in die Schwärze der Nacht. Tatsächlich. Aus dem Gebüsch neben dem Pferdeschuppen drang Rascheln und leises Schnaufen. Es kam Franzi sofort bekannt vor. Sie grinste. "Regt euch nicht auf, das ist -" Im selben Moment legte sich eine eiskalte Hand um ihren rechten Arm. Franzi stieß einen Schrei aus und riss sich los. Augenblicklich fing Marie an zu kreischen. Sie krallte sich an Kim fest.

"Sorry", rief Kim. "Keine Panik. Ich habe doch nur nach Franzis Hand gegriffen."

Marie verstummte und ließ Kim los.

"Du hast vielleicht Eisfinger, Kim", zischte Franzi. "Mir ist beinahe das Herz stehen geblieben!"

Ihre Freundin hob entschuldigend die Hände.

"Alles klar bei euch?", war plötzlich eine Stimme zu hören. Auf dem Weg, der vom Haus zur Koppel führte, zuckte das gleißende Licht eines Handscheinwerfers. Es blendete so, dass alle drei die Augen zukneifen mussten. Franzi blinzelte und erkannte schemenhaft ihren Vater.

"Was ist passiert?", rief Herr Winkler. Er ließ den Lichtkegel der Lampe über den Boden gleiten. "Hat das Hängebett nicht gehalten?"

"Nein, alles in Ordnung", beeilte sich Franzi zu sagen. Sie atmete tief durch. "Ich hatte bloß vergessen, Marie und Kim vor Mister Röchel zu warnen. Und natürlich ist er ausgerechnet heute Nacht wiedergekommen."

Herr Winkler lachte auf. "Verstehe!"

Kim und Marie warfen sich einen irritierten Blick zu.

"Wer ist Mister Röchel ?", fragte Marie.

"Ein Igel", antwortete Franzi grinsend. "Er ist vor vier Wochen das erste Mal hier aufgetaucht. Scheinbar findet er die Schnecken in unserem Garten sehr lecker. Er kommt regelmäßig nachts vorbei und jagt sie."

"Ein kleiner Igel macht solche abartigen Geräusche?", fragte Kim. Sie blickte skeptisch zu dem Busch, aus dem jetzt lautes Schmatzen drang.

Marie strich sich energisch eine Strähne ihrer langen blonden Haare hinter das Ohr. "Das klingt eher wie ein Vampir."

Franzis Vater lachte. "Wenn man das Geräusch nicht kennt, kann man es tatsächlich mit der Angst zu tun bekommen." Er leuchtete das Gebüsch an. Im Lichtkegel war ein großer Igel mit einer glänzenden schwarzen Knopfnase zu erkennen. Er hielt ein Schneckenhaus zwischen den Vorderpfoten. Herr Winkler schaltete die Lampe aus. "Dann wollen wir ihn mal nicht weiter stören."

Franzi nickte. "Aber es war super, dass er uns gestört hat. Sonst hätten wir die Sternschnuppen verschlafen."

"Stimmt", sagte Marie. Sie klopfte auf eins der weichen Kissen, die überall auf der Matratze verteilt waren. "Das Hängebett ist so was von gemütlich! Ich habe nur mal kurz die Augen zugemacht und bin direkt eingeschlafen."

"Das ist wirklich eine tolle Idee von Ihnen gewesen", fügte Kim hinzu.

"Freut mich!", antwortete Herr Winkler. Er fuhr prüfend über eines der dicken Seile, mit denen das Bett an zwei Ästen befestigt war. Eigentlich war es kein komplettes Bett, sondern ein Lattenrost, den Franzis Vater beim Aufräumen auf dem Dachboden gefunden hatte. Er hatte ihn in den Ästen zweier großer Eichen festgebunden und Franzi hatte eine alte Matratze bezogen und Kissen und Decken darauf drapiert. Knapp einen halben Meter über dem Boden schwang nun ein großes, bequemes Outdoor-Bett sanft hin und her. Es war natürlich Ehrensache gewesen, dass Franzi es zusammen mit ihren Freundinnen und Detektivkolleginnen Kim und Marie einweihte.

Herr Winkler lächelte. "Dann lasse ich euch mal wieder allein in der wilden Natur zurück." Er zwinkerte. "Wenn was ist, einfach schreien!" Er winkte und wandte sich zum Gehen.

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