text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die drei ??? Höllenspieler (drei Fragezeichen) Doppelband von Sonnleitner, Marco (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.01.2018
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die drei ??? Höllenspieler (drei Fragezeichen)

Zwei spannende Fußball-Fälle in einem Band: Fußball-Gangster: Welches Interesse könnte ein Lebensmittelkonzern daran haben, eine ganze Fußballmannschaft unter seine Kontrolle zu bringen? Jimboy, Justus Cousin, hat sich mächtig verändert, seit er Stürmer in dieser Elf ist. Und zwar nicht zu seinem Vorteil. Die drei ??? merken bald den Zusammenhang zwischen Jimboys Schweigsamkeit und seinen Erlebnissen im streng bewachten Trainingslager. Aber kaum haben sie Erfolg bei ihren Erkundigungen, schaltet sich Inspektor Cotta ein. Justus, Peter und Bob sollen die Finger von dem brandheißen Fall lassen. Das sehen die drei ??? jedoch entschieden anders... Fußballphantom: Das Fußballstadion brodelt. Die Los Angeles Hawks spielen gegen die Philadelphia Tornados um den amerikanischen Highschool-Meisterschaftstitel. Peter gerät durch eine Fehlvermittlung zufällig in ein fremdes Handygespräch. Was er mithört, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Unversehens müssen die drei ??? einem gefährlichen Erpresser das Handwerk legen. Werden sie die seltsamen Rätsel des Fußballphantoms lösen können? Sie müssen. Das Leben eines Menschen draußen auf dem Spielfeld hängt davon ab.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 11.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440159736
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Serie: Die drei Fragezeichen .62+153
    Größe: 1676 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die drei ??? Höllenspieler (drei Fragezeichen)

James genannt Jimboy

Weil am Nationalen Flughafen in Burbank die Lotsen streikten, sollte Jimboy am Internationalen Airport von Los Angeles ankommen. Onkel Titus fuhr auf dem San-Diego-Freeway in Richtung Süden. Je näher die Ausfahrt Iglewood kam, desto größer wurde das Gedränge. An der Einfahrt zum Flughafen krochen die Busse, Taxis und Personenwagen nur noch im Schritttempo.

Justus musste an Peter denken, der inzwischen sicherlich im Krankenhaus lag. Er hoffte inständig, dass sein Freund nicht lange dort bleiben musste. Wenn das Knie tatsächlich schwerer verletzt war, konnte er den Traum vom Ligafinale in vier Wochen jedenfalls aufgeben.

"Ein Glück, dass wir so rechtzeitig los sind", riss ihn Onkel Titus aus seinen Gedanken. "Jetzt bin ich nur gespannt, ob die Maschine pünktlich ist."

Bevor sie in Rocky Beach abgefahren waren, hatte er sich über die Ankunftszeit des Flugs aus Chicago erkundigt und erfahren, dass er planmäßig landen werde. Gerade rechtzeitig, bevor der Verkehr endgültig zum Stehen kam, steuerte Onkel Titus eine Großtankstelle vor der Auffahrt zur Abflughalle an. Der Pächter war Stammkunde im 'Gebrauchtwaren-Center Titus Jonas' in Rocky Beach und hatte immer einen Parkplatz für ihn frei. Sie stiegen aus. Der Geräuschpegel war enorm. Autofahrer hupten, Menschen riefen durcheinander, aus den Lautsprechern dröhnten Durchsagen. Auf dem Weg zu dem lang gestreckten, zweistöckigen Gebäude kamen sie nur langsam voran. Unten waren der Ankunftsbereich und die Gepäckausgabe untergebracht, oben die Abfertigungsschalter.

"Was zwanzig Fluglotsen alles auslösen können", sagte Justus, als sie das Getümmel sahen. Die Schlangen reichten bis vor die Abfertigungshalle hinaus.

In der vergangenen Woche hatte es im Luftraum über Los Angeles einen Beinahezusammenstoß zweier Maschinen im Inlandsverkehr gegeben. Die verantwortlichen Fluglotsen waren in der Öffentlichkeit scharf kritisiert worden. Ihre Kollegen erklärten sich solidarisch und legten die Arbeit mit der Begründung nieder, wer im Schichtdienst zwölf Stunden pro Tag Dienst am Radarschirm verrichte, müsse überlastet sein. Sie betraten die Ankunftshalle, in der es ebenfalls laut und dazu noch stickig war. Einige Transparente informierten darüber, dass die Fluglotsen nicht für mehr Geld, sondern mehr Erholungszeit und für die Einstellung zusätzlichen Personals streikten.

Onkel Titus und Justus kämpften sich durch eine Traube von Wartenden zur Anzeigetafel vor. Die Maschine aus Chicago befand sich tatsächlich bereits im Anflug. Vorbei an einigen Geschäften und einem völlig überfüllten Stehcafé gingen sie Richtung Flugsteig 9 und postierten sich an der Absperrung.

"Hab ich Jimboy eigentlich schon mal gesehen?", fragte Justus.

Onkel Titus schüttelte den Kopf. "Tante Mathilda und ich waren nach seiner Geburt in Chicago. Aber da gab es dich noch nicht."

Über die komplizierten Verwandtschaftsverhältnisse war Justus bereits von seiner Tante Mathilda eingehend aufgeklärt worden: Seine Mutter und Jimboys Vater hatten einen gemeinsamen Vater, der wiederum ein Bruder von Onkel Titus' Vater war. Für Justus' Computerhirn war das eine Kleinigkeit. Als Justus aber auch Peter und Bob erklären wollte, wie er mit Jimboy verwandt sei, hatten sie abgewinkt und gemeint, es sei ihnen egal, wessen Blut durch Jimboys Adern fließe.

"Ich bin gespannt, ob wir uns ähnlich sehen", fuhr der Erste Detektiv fort.

"Kann ich mir kaum vorstellen", sagte Onkel Titus lachend. Sein schwarzer Schnurrbart zitterte. "Derny, Jimboys Vater, ist ein richtiger Riese. Zwei Köpfe größer als alle anderen in der Familie. Von ihm hat Jimboy auch das Fußballtalent geerbt."

Die beiden abwechselnd blinkenden Lampen an der Informationstafel signalisierten, dass die Maschine gelandet war. Justus merkte plötzlich, dass er ziemlich gespannt war auf den Ankömmling. Immerhin sollte er ein halbes Jahr lang das Zimmer mit ihm teilen.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen