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Die fünf Tore 5 - Zeitentod Das Finale - Teil 1 von Horowitz, Anthony (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.12.2015
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Die fünf Tore 5 - Zeitentod

Der erste Teil des großen Finales! Zehn Jahre nach der Flucht der Torhüter aus Hongkong liegt die Welt in Trümmern. Die Alten kontrollieren Wirtschaft und Regierungen, sie verursachen Naturkatastrophen und zerstören die menschliche Zivilisation. In dieses Szenario treten Matt, Jamie, Scott, Pedro und Scarlett, als wären nur Sekunden seit ihrer Flucht aus Hong Kong vergangen. Nun müssen sie sich in einer Welt am Rande des Abgrunds zurechtfinden - und landen zu alldem auch noch an verschiedenen Enden der Erde. Jeder ist auf sich gestellt, getrennt von den anderen, geschwächt. Aber nur wenn alle fünf Torhüter zusammenkommen, hat die Menschheit eine Chance zu überleben. In Anthony Horowitz' Reihe Die fünf Tore lauern Dämonen und Monster aus anderen Dimensionen hinter jedem der Portale. Fünf Jugendliche sind die einzigen Torwächter, die sie beschützen können, ohne davon zu wissen. Matt ist einer von ihnen und muss nun mit Hilfe seiner übernatürlichen Kräfte die anderen finden, um gemeinsam mit ihnen die Tore zu zerstören. Eine explosive Mischung aus Spannung, Action und Fantasy für Leser ab 12 Jahren. 'Zeitentod' ist der fünfte Band der Die Fünf Tore-Reihe. Die vier Vorgängertitel lauten 'Todeskreis', 'Teufelsstern', 'Schattenmacht' und 'Höllenpforte'.

Anthony Horowitz wurde 1956 in Middlesex, England geboren. An seine Schulzeit denkt er nur ungern zurück: mit acht Jahren wurde er von seinen Eltern in ein Internat geschickt. Die dort herrschenden strengen und brutalen Erziehungsmethoden ließen ihn in Geschichten Zuflucht suchen. Er begann, sich Geschichten auszudenken und erzählte diese auch seinen Mitschülern. Daran fand er Gefallen und fasste den Entschluss, Schriftsteller zu werden: Sein erstes Buch erschien 1979 in Großbritannien auf dem Markt. Anthony Horowitz schafft es die Erfahrungen seiner problematischen Kindheit dafür zu nutzen, sich neue Geschichten auszudenken und arbeitet nun als freier Autor. Er zählt im englischsprachigen Raum zu den erfolgreichsten und fleißigsten Schriftstellern. Seine Bücher erscheinen in mehr als dreißig Ländern. Neben Romanen für Erwachsene und Jugendliche schreibt er auch Drehbücher für Film und Fernsehen und führt ein Tagebuch auf seiner Homepage www.anthonyhorowitz.com über seine literarischen Tätigkeiten. So bietet er seinen Lesern immer wieder interessante Einblicke in das Leben eines Schriftstellers. Anthony Horowitz lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in London. 2003 wurde Anthony Horowitz der renommierte Red House Children's Book Award verliehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 14.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732005352
    Verlag: Loewe Verlag
    Serie: Die fünf Tore Bd.5
    Originaltitel: Oblivion
    Größe: 1074 kBytes
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Die fünf Tore 5 - Zeitentod

2

Rita und John wohnten in einem modernen Haus neben der Tankstelle - nicht dass es noch Benzin gegeben hätte. Die beiden Pumpen standen nebeneinander wie metallene Grabsteine, das Glas zerbrochen, der Stahl verrostet. Ich rannte daran vorbei und hielt erst wieder an, als ich zu Hause war.

Ich muss das Dorf beschreiben, weil sonst alles, was danach passierte, keinen Sinn ergäbe.

Im Grunde lag es an einem eher flachen Hügel, mit dem Marktplatz, der Kirche und dem Gemeinschaftshaus in der Mitte, und damit gab es ein oberes und ein unteres Dorf, die wenig gemeinsam hatten. Wo ich wohnte, standen nette moderne Ziegelhäuschen mit großen Fenstern und Gärten, in denen jetzt keine Blumen mehr wuchsen, sondern nur noch Gemüse. Die untere Hälfte war viel älter, es waren früher Häuser für Wochenendbesucher aus der Stadt gewesen. Als die Städter nicht mehr kamen, waren sie von den Anwohnern übernommen worden. Es waren überwiegend Reetdachkaten mit den üblichen Problemen wie Ungeziefer im Dach und undichten Fenstern, aber es gab dort auch ein paar Reihen hübscher Reihenhäuser, die jedes Frühjahr unter einer Blütenpracht verschwanden, obwohl sich kein Mensch um sie kümmerte.

Vom Marktplatz führte die Straße hinunter zur Kreuzung mit der Kneipe Queen's Head. Die Queen, wie jeder sie nannte, war ein weiß getünchter Fachwerkbau, und der Wirt braute immer noch sein eigenes Bier. Es war allgemein nur als Queens Plörre bekannt und in der Gegend schon immer so etwas wie ein Witz gewesen: Die Einheimischen hatten es früher als geruchs- und geschmacksneutral, aber wenigstens nass beschrieben. Damals wäre nie jemand auf die Idee gekommen, dass es irgendwann das einzige Bier sein würde, das man überhaupt noch bekam. Rechts hinter der Queen machte die Straße einen Bogen und mündete auf die Ferry Lane hinter der Tankstelle. Links ging es an einem halben Dutzend Häusern vorbei und dann hinaus auf das Ackerland und zu den Obstgärten. Im Dorf wurden je nach Jahreszeit Weizen, Kartoffeln und Zuckerrüben angebaut und es gab auch Schweine und Hühner. Jeder hatte sein eigenes Stück Land, aber es galt die Regel, dass man alles mit den anderen teilen musste, was jedes Mal Diskussionen auslöste.

Die Hauptstraße führte hinunter zum Anleger mit der Fahnenstange ohne Fahne und zum Fluss und war damit in jeder Hinsicht eine Sackgasse, denn obwohl das Wasser früher einmal voller Fische gewesen war, war es jetzt zähflüssig und ölig. Fünf Minuten darin zu schwimmen, hätte ausgereicht, um einen ins Krankenhaus zu befördern - und da wir keines hatten, vermutlich gleich ins Grab. In der Kneipe hing ein Foto des Flusses, wie er einmal ausgesehen hatte, und obwohl es ein Schwarz-Weiß-Foto war, wirkte es bunter als die Realität. Es führte kein anderer Weg aus dem Dorf hinaus und nur einer hinein. Das war unser besonderes Merkmal. Es führte nur ein einziger Weg durch den dichten Wald, der uns von drei Seiten umgab. Im Laufe der Jahre war eine Reihe von Wachtürmen aufgestellt worden, sodass es jetzt unmöglich war, sich dem Dorf unbemerkt zu nähern. Große Schilder warnten die Leute, dass sie erschossen würden, wenn sie dem Dorf zu nahe kamen, und ich hatte schon ein oder zwei Mal mitten am Tag Schüsse gehört, aber da ich nicht zu den Versammlungen gehen durfte, wusste ich nicht, wie viele versucht hatten, hereinzukommen, und wie viele abgewiesen oder erschossen worden waren.

Wir Dorfbewohner konnten frei kommen und gehen. Wir hatten ein Passwort, das jeden Monat gewechselt wurde und das in der alten Bushaltestelle aushing, die noch stand, um uns an die Zeit zu erinnern, als es noch Busse gab. Das Passwort in diesem September war "Quecken". In den Wäldern gab es immer noch massenhaft Kaninchen (obwohl es in den letzten Jahren weniger geworden waren) und wir waren angehalten, auf die Jagd zu gehen - mit Pfeil und Bogen, um Kugeln zu sparen. Ich hatte einmal einen Rehbock mit einem einzigen Pfeil durch den

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