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Die fabelhaften 12 - Der Schlüssel Band 3 von Grant, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.12.2013
  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Die fabelhaften 12 - Der Schlüssel

Die Zeit wird knapp für die fabelhaften 12! Ihre einzige Hoffnung, die Bleiche Königin und ihre fiese Tochter Risky unschädlich zu machen, ist ein antiker Schlüssel - versteckt und bewacht auf der unsichtbaren Burg von William MacGuffin. Doch um seine Macht heraufzubeschwören, müssen Mack und seine Freunde die magische Sprache der Vargran lernen. Und ganz nebenbei gilt es, die weiteren Mitglieder der fabelhaften 12 aufzuspüren ...

Michael Grant ist der Autor der New York Times-Bestsellerreihe "Gone". Da seine Eltern beim Militär gearbeitet haben, ist Michael Grant oft umgezogen. Er hat zehn verschiedene Schulen in fünf US-Staaten, sowie drei Schulen in Frankreich besucht. Michael Grant lebt heute mit seiner Frau, Katherine Applegate, und den beiden gemeinsamen Kindern in Südkalifornien.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 09.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641135256
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Die fabelhaften 12 Bd.3
    Größe: 2336kBytes
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Die fabelhaften 12 - Der Schlüssel

1

M ach mich los, du alter Irrer!", schrie Mack.

"Du kommst hier nicht lebendig weg. Oder sagen wir so: Du wirst eh nicht mehr lange leben. Hahaha!"

Der das sagte, war ein Schotte. Schotten sind bekannt für ihren unverständlichen Akzent und ihren Erfindungsreichtum. Die Dampfmaschine hat ein Schotte erfunden. Den Regenmantel auch. Fernseher, Telefon, Fahrrad – sämtlich von Schotten erfunden.

Alles in allem ein sehr nützliches Völkchen.

Und das erste Katapult, das einen zwölfjährigen Jungen vom größten Turm einer für ihre großen Türme bekannten Burg schleudern sollte? Nun, auch das wurde von einem Schotten erfunden, und sein Name lautete William Blisterthöng MacGuffin.

Der zwölfjährige Junge war David MacAvoy. Seine Freunde nannten ihn Mack, und das tat auch William Blisterthöng MacGuffin, obwohl die beiden bestimmt keine Freunde waren.

"Sieh mal, kleiner Mack, wenn man das Seil hier durchschneidet, dann fallen diese Steine, die als Gegengewicht dienen, runter und reißen diese Seite nach unten, und du fliegst in die Luft."

Ja, das sah Mack.

Tatsächlich war die Apparatur überraschend einfach zu verstehen, obwohl Mack bestimmt kein Physik-Ass war. Das Katapult hatte die Form eines langstieligen Löffels, der auf einem Schaukelgerüst auflag. An einem Ende des Löffels war ein grob zusammengeschusterter Korb mit dicken Granitsteinen befestigt. Und auf der Esskuhle des Löffels, sonst vielleicht gefüllt mit köstlicher Hühnersuppe oder Minestrone, lag Mack.

Mack war gefesselt. Er war ein fest verschnürtes Angstbündel.

Der Löffel, äh, das Katapult, war so geneigt, dass das Steinende in der Luft stand und Mack unten hockte. Ein Seil hielt das Mack-Ende unten – ein Seil, das unter der enormen Last vibrierte. Ein Seil, dessen Fasern hervorsprangen. Ein Seil, das von Anfang an etwas alt und zerzaust ausgesehen hatte.

William Blisterthöng MacGuffin, ein großer, stattlicher Mann mit roten Haaren, rotem Bart, roten Augenbrauen, roten Brusthaaren, roter Handgelenksbehaarung und einem Karorock 1 , hielt ein Breitschwert in der Hand, mit dem er das Seil mit einem einzigen ausholenden Schlag zerschneiden könnte. Die Steine hätten dann Gelegenheit, das eine Ende des Löffels nach unten zu reißen, und Mack würde durch die Luft fliegen.

"Du bist unerlaubt in meine Privatsphäre eingedrungen, du lästiger Zwerg. Und jetzt hat es die Bleiche Königin auf dich abgesehen, du Trottel!"

Wie weit könnte das Katapult Mack schleudern? Nun ja, es war ein toll konstruiertes Katapult ... wisst ihr was? So ein besonderes Katapult nennt man auch Blide. Aus Hochachtung vor Macks bevorstehendem Tod sollten wir schon den korrekten Ausdruck verwenden.

Eine gut gemachte Blide kann gut und gerne 100 Kilo (das sind etwa zwei Macks) 350 Meter weit schleudern.

Und wie lang sind 350 Meter? So lang wie drei Fußballfelder. Etwas kürzer als das Empire State Building flach hingelegt. Lang genug, dass man beim Start anfangen kann zu schreien, alle Luft rausschreit, dann noch mal Zeit zum Luftholen und SMS -Abfragen hat und noch mal losbrüllen kann.

Ziemlich übel also.

Leider kam es noch schlimmer. Der Burgturm war etwa 100 Meter hoch. Die Burg selbst stand auf einem flechtenbewachsenen Fels, der 140 Meter in die Höhe schoss.

Also rechnen wir mal nach. 100 Meter plus 140 Meter ergeben einen Abgrund von 240 Metern. Und dazu dann eine horizontale Schleuderstrecke von 350 Metern.

Am Ende dieser Berechnung stand eine zweite Burgruine, gleich neben Loch Ness.

In Loch Ness gab es da

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