text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die SUBLEVEL-Trilogie: Alle drei Bände in einer E-Box! von Hörger, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2018
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die SUBLEVEL-Trilogie: Alle drei Bände in einer E-Box!

Endlich die E-Box zur romantischen Dystopie "SUBLEVEL"! "Diese Reihe hat mich nicht nur überzeugt, sondern überwältigt. <3" (Leserin auf Amazon) "Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen." (Seductive Books) Sunrise Garcia gehört zu den wenigen Hoffnungsträgern des Sublevels, der untersten Gesellschaftsschicht der Raumstation Sphaera. Seit ihrer Geburt hat ihre Familie jeden Groschen in ihre Bildung investiert. Sie darauf getrimmt, die Beste der Besten zu werden, um sich einen der hart umkämpften Plätze in der Oberschicht zu sichern. Als sie nun fast das goldene Ticket nach oben in der Hand hält, geschieht das Unfassbare. Der Präsidentensohn Corvin Corvius, der Sunrise schon seit Jahren schlaflose Nächte beschert, eröffnet der Bevölkerung, dass er eine Frau sucht. Jede kann sich bewerben. Jede. Aber um das Geld für ihre Ausbildung zusammenzubekommen, wurde Sunrise bereits verlobt...
//Leseprobe: Der Brausestrahl hüllt mich in den Dampf und Duft eines exotischen Regenwaldes. Floribus Magicis, Blütenzauber, steht in stilisierten Blumenranken auf der Duschgel-Flasche. Abertausende von Tropfen prasseln auf meinen Körper. Wie ein Heer ausschwärmender Insekten nehmen sie jedes Staubkorn, jeden unangenehmen Geruch mit sich und transportieren alles in den Abfluss. Zurück in den Sublevel. Es ist nicht fair. Dort unten wird jeder Tropfen Wasser wie flüssiger Diamant gehandelt und hier verschwenden wir das kostbare Nass hektoliterweise. Wut schäumt in mir auf. Doch nicht deswegen. Nicht wegen der Ungerechtigkeit. Nicht nur. Warme Rinnsale laufen über meine Wangen. Sie brennen auf meinen Lippen. Salzig. Duschwasser schmeckt nicht salzig. Ich will nicht wahrhaben, dass ich weine. "Jedes Mädchen kann sich bewerben. Jedes hat eine Chance, an Corvins Seite zu stehen. Jedes." Hilflos schlage ich auf den Aquaregulator und stelle das Wasser ab. Dann rupfe ich das große, flauschige Badetuch vom Halter. Warm und weich schmiegt es sich an meine Haut und verführt mich dazu, von einer zärtlichen Berührung zu träumen, die es nie geben wird. Galaxis!, schelte ich mich und verfluche die nassen Strähnen, die mir in den Augen hängen. "Wann hören meine Haare endlich auf zu tropfen?" Ständig läuft mir Wasser übers Gesicht. Salziges Wasser.//
//Die E-Box der romantischen "SUBLEVEL"-Trilogie enthält folgende Romane:
-- SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe & Leid
-- SUBLEVEL 2: Zwischen Reue & Revolte
-- SUBLEVEL 3: Zwischen Ehre & Exil// Diese Reihe ist abgeschlossen. Sandra Hörger schlüpfte schon als Kind ständig durch die geheimen Portale ihrer Fantasie. Nach dem Magisterabschluss und vielen Jahren als Drehbuchautorin, kehrt sie nun mit ihren Romanen in die Welt ihrer Träume zurück. Im realen Leben wohnt sie mit ihrer Familie in München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1050
    Erscheinungsdatum: 05.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604382
    Verlag: Impress
    Größe: 11109 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Die SUBLEVEL-Trilogie: Alle drei Bände in einer E-Box!

RISE

Unsere Wohnung hat sieben Schlafzimmer - in einem Raum. Nein, ich wohne nicht im Domizil des Präsidenten. Zwanzig Quadratmeter Wohnfläche kann man nicht 'Domizil' nennen, ebenso wenig wie man das harte Ding, auf dem ich jeden meiner Knochen spüre, als Bett bezeichnen kann.

Ich liege auf einer schmalen Bodenmatratze, die jetzt, um N-3, drei Stunden vor der Nachtabschaltung, eigentlich als Sofa dienen sollte. Dass ich sie als Bett benutze, signalisiert der aus Stofffetzen zusammengenähte Vorhang, der dieser Ecke ein wenig Intimität verleiht. Ohne den Sichtschutz wandelt sich die Matratze zur allgemeinen Sitzgelegenheit, durch den aufgehängten Flickenvorhang wird sie zur persönlichen Schlafstätte, so einfach ist das.

N-2:56. Der in die schmucklose Kunststoffverkleidung der Wand eingelassene Zeitanzeiger zählt der Stunde null entgegen.

Nicht mehr lange. Halt durch, Rise. Noch knapp drei Stunden, dann hast du's hinter dir.

Ein Knistern folgt meiner Bewegung, als ich mich zur Seite wälze. Ich schwitze. Nicht nur, weil man das auf Matratzen, die aus Recyclingfolien und geschreddertem Plastikmüll bestehen, immer tut, sondern auch, weil der entscheidende Moment näher rückt. Der Abschied.

Ein letztes Mal steht mir der Spießrutenlauf entlang der hoffnungsvollen Gesichter bevor. Mindestens eines von ihnen wird nicht mehr da sein, wenn ich in zehn Monaten zurückkehre. Egal wie sehr ich mich abhetze und anstrenge, ich werde es nicht schaffen, alle Mitglieder meiner Familie zu retten.

"Kchck! Kchck!"

Ein kehliges Husten nähert sich draußen auf dem Gang. Eve braucht nicht anzuklopfen. Man hört sie von Weitem.

Meine Mutter öffnet die Wohnungstür.

"Welkam", grüßt sie im Sublevel-Slang - einem grammatikarmen Kauderwelsch, das schon auf der Erde den Massen zur Verständigung diente. Der Willkommensgruß weht den Gästen zusammen mit dem Festtagsduft von frisch geschmortem Fleisch entgegen. Mein Magen verkrampft sich, Übelkeit verätzt mir die Kehle.

Hinter Eve tritt ihr Mann Thank ins Apartment, gefolgt von den drei Söhnen. Aus dem allseitigen "Welkam"-Gemurmel sticht eine Stimme heraus - nicht wie eine geschliffene Stahlklinge, eher wie ein rostiger Nagel, in den ich mit bloßem Fuß trete. Ich zucke zusammen.

Die Stimme gehört Agri.

Meinem Verlobten.

Ich wünschte, ich könnte den Vorhang in eine Wand verwandeln, hinter der ich unerreichbar bleibe.

Unantastbar.

Der dünne Flickenstoff bewegt sich im Luftzug, als immer mehr Gäste den stickigen Raum zu füllen beginnen. Noch schützt mich das Tuch vor ihren Blicken.

N-2:41. Nicht mehr lange.

"Klinap, pliz. Itstaim", bittet meine Mutter jenseits des Vorhangs. Ihre Aufforderung gilt meinen beiden kleinen Geschwistern. Sie sollen aufhören zu spielen, wir werden bald essen. Der sechsjährige Light und die zwei Jahre ältere Life sitzen auf dem Boden. Sie konstruieren Türme und Brücken, Meisterwerke der Statik, wenn man bedenkt, dass als Baumaterial nur ein Sammelsurium aus zerkratzten Blechnäpfen und Tassen zur Verfügung steht.

Unser Essgeschirr.

Light jammert. Dieses Mal nützt ihm sein Betteln nichts. Heute kann ... heute darf unsere Mutter nicht nachgeben. Ich erwarte, dass mein Bruder einen Wutanfall bekommt, stattdessen höre ich ihn lachen. Wahrscheinlich ist Life dazu übergegangen, eines ihrer berühmten Schmusetiere zu knoten. Sie kann absolut jedes Stück Stoff in ein knuffiges Fantasiewesen verwandeln.

Ich denke an den grauen Sockenbären, den sie mir vor zwei Jahren mitgegeben hat, und daran, wie meine Freundin Miriam wissen wollte, ob wir da unten denn kein echtes Spielzeug kennen. Miriam stammt von Ebene -8, aus der Nutztierhaltung. Guter, solider Mittellevel. Sie hat keine Ahnung. Meine Geschwister kennen Spielzeug. Viel zu gut. Sie halten die neuesten Erzeugnisse der Spielwarenindustrie in Hä

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen