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Eine für vier - Vier gewinnt von Brashares, Ann (eBook)

  • Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Eine für vier - Vier gewinnt

Der letzte Band der beliebten Jeans auf Reisen Es ist Sommer, die Sonne lacht vom jeansblauen Himmel, das erste Jahr im College ist geschafft - und wieder sind Bridget, Lena, Tibby und Carmen, die vier besten Freundinnen überhaupt, in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Bis das Allerschlimmste passiert und Effie, Lenas kleine Schwester, sich an Tibbys Freund Brian ranmacht und dann nach Griechenland abhaut, die JEANS im Gepäck. Kurzerhand reisen die Herzensschwestern hinterher - direkt hinein in einen wundervollen Sommer ... - Leicht, sympathisch und trotzdem tiefgründig - Der krönende Abschluss der Erfolgsgeschichte um vier beste Freundinnen und die Jeans auf Reisen Ann Brashares wuchs mit drei Brüdern in der Nähe von Washington D.C. auf. Sie studierte Philosophie an der Columbia University in New York, unterbrach jedoch das Studium aus finanziellen Gründen und begann, in einem großen amerikanischen Verlag zu arbeiten. Die Arbeit dort gefiel ihr so gut, dass sie nicht mehr an die Uni zurückging und stattdessen einige Jahre als Lektorin tätig war. Seit 2000 widmet sich Ann Brashares ganz dem Schreiben - ihre Serie "Eine Jeans für vier" über vier Freundinnen um die 16 ist weltweit ein durchschlagender Erfolg. Ihr erstes Buch für Erwachsene, "Unser letzter Sommer", war ein New-York-Times Bestseller in den USA. Brashares lebt mit ihrem Mann, dem Porträtmaler Jacob Collins, und ihren drei Kindern in Brooklyn, New York.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641196424
    Verlag: cbj Kinder- & Jugendbücher
    Serie: Eine für vier Bd.4
    Originaltitel: Forever in Blue - The Fourth Summer of the Sisterhood
    Größe: 5549 kBytes
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Eine für vier - Vier gewinnt

Das echte Leben ist oft das, was man nicht führt.

Oscar Wilde

C armen, es ist wunderschön! Ich kann gar nicht abwarten, bis du es siehst!"

Carmen nickte in den Telefonhörer. Ihre Mutter klang so glücklich, dass Carmen auch glücklich sein musste. Wie konnte sie da nicht glücklich sein?

"Wann könnt ihr denn voraussichtlich einziehen?", fragte sie betont fröhlich.

"Na ja, wir müssen noch viel tun. Die Wände müssen noch verputzt und gestrichen werden und die Fußböden sind noch nicht versiegelt. Die Abwasserleitungen und die Elektrik sind auch noch nicht gelegt. Hoffentlich kriegen wir das meiste hin, bevor wir einziehen. Ich hoffe, dass es Ende August so weit ist."

"Wow. So früh schon."

" Nena , es hat fünf Schlafzimmer! Ist das nicht unglaublich? Und einen tollen Garten, in dem Ryan toben kann."

Carmen sah im Geist ihren kleinen Bruder vor sich. Er konnte gerade mal laufen, noch lange nicht herumtoben. Seine Kindheit würde völlig anders als ihre eigene sein.

"Tja, das war's dann wohl mit unserer Wohnung, oder?"

"Stimmt. Sie war groß genug für uns zwei, aber haben wir nicht immer von einem Haus geträumt? Hast du dir nicht immer eins gewünscht?"

Sie hatte sich auch immer ein Geschwisterchen gewünscht und dass ihre Mutter wieder einen Partner hätte. Es war nicht immer leicht, wenn man das bekam, was man sich wünschte.

"Ich muss die Sachen aus meinem Zimmer zusammenpacken", sagte Carmen.

"Im neuen Haus wirst du ein größeres Zimmer bekommen", sagte ihre Mutter schnell.

Ja, klar. Aber dafür war es jetzt etwas spät, oder? Für ein Haus mit Garten und einem großen Zimmer?

Zu spät, denn ihre Kindheit war vorbei. Ihre hatte in dem kleinen Zimmer in ihrer alten Wohnung stattgefunden. Es war traurig und irgendwie merkwürdig, dass es dieses Zimmer bald nicht mehr gab, aber zu spät, um es durch ein anderes zu ersetzen.

Und was sollte sie jetzt tun? Ohne ihr altes Leben und ohne dass ein wirklich neues angefangen hätte? Sie saß zwischen den Stühlen, im Nichts.

Irgendwie passte das nur zu gut.

"Lena kam gestern kurz vorbei, um Hallo zu sagen und Ryan zu sehen. Sie hat ihm eine Frisbeescheibe mitgebracht", erzählte ihre Mutter etwas wehmütig. "Ich wünschte, du wärst zu Hause."

"Ja. Aber ich hab hier so viel zu tun."

"Ich weiß, Nena ."

Kaum hatte Carmen den Hörer aufgelegt, klingelte das Telefon schon wieder.

"Carmen? Wo steckst du?"

Julia Wymans Stimme klang verärgert. Carmen sah auf die Uhr hinter sich.

"Die Probe auf der Bühne fängt an ... und zwar ... jetzt!"

"Ich komme." Carmen zog ihre Socken an, während sie das Telefon zwischen Ohr und Schulter festklemmte. "Ich komm wirklich sofort."

Sie hastete aus ihrem Zimmer im Studentenwohnheim rüber ins Theater. Auf dem Weg fiel ihr ein, dass ihre Haare fettig waren und sie eigentlich eine andere Hose hatte anziehen wollen, weil sie sich in der hier so dick fühlte. Aber machte das überhaupt was aus? Es schaute sie ja eh keiner an.

Julia wartete hinter der Bühne auf sie.

"Kannst du mir hier helfen?" Für ihre Rolle in dem Stück trug Julia einen langen, viel zu großen Tweedrock.

Carmen bückte sich, um die Taille mit einer Sicherheitsnadel enger zu stecken. "Wie sitzt er jetzt?", fragte sie.

"Besser. Danke. Und wie sieht's aus?"

Julia sah gut darin aus. Julia sah in so ziemlich allen Klamotten gut aus, und sie brauchte sicher nicht Carmen, um ihr das zu bestätigen. Aber Carmen tat es trotzdem. Auf eine seltsame Weise war es Julias Job, gut für sie beide auszusehen. Und es war Carmens

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