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Ever After High (3). Ein wundersamer Tag von Hale, Shannon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.12.2014
  • Verlag: Arena Verlag
eBook (ePUB)
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Ever After High (3). Ein wundersamer Tag

An der EAH geschehen wundersame Dinge: Ein unheimliches Wesen aus Wunderland belegt alles und jeden mit einem gefährlichen Fluch: Schüler verwandeln sich in Tiere, Gebäude beginnen zu sprechen und die grünen Wälder leuchten nur noch schwarzweiß. Einzig Lizzie Hearts, Cedar Wood und Madeline Hatter können sich dem Zauber entziehen. Ob es Ihnen gelingt, die Zukunft ihrer Freunde zu retten? Shannon Hale, geboren 1974 in Salt Lake City, hat sich in den USA bereits als Jugend- und Erwachsenenbuchautorin einen Namen gemacht. Insbesondere ihre fantastischen Werke für junge Erwachsene standen bereits mehrfach auf der NY-Times-Bestseller-Liste und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem renommierten 'Newbery Honor' Award. Gegenwärtig wird ihr erstes Erwachsenenbuch verfilmt. Foto © Kelly Sansom

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 296
    Erscheinungsdatum: 04.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783401804224
    Verlag: Arena Verlag
    Serie: Ever After High Bd.3
    Größe: 10092 kBytes
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Ever After High (3). Ein wundersamer Tag

KAPITEL 1

I M Z WEIFELSFALL HILFT S CHREIEN

L izzie Hearts, Herzprinzessin und Tochter der Herz königin, Thronfolgerin und Anwärterin auf das Wunderland-Kartenschloss, Spielführerin des "Ever After High"-Krocket-Teams und Igel-Anhängerin hielt ein Messer in den Händen. Es war nicht besonders scharf, kaum scharf genug, um "Ab mit dem Butterkopf!" zu rufen. Nun ja, vielleicht doch, falls jemand sehr klein war und gänzlich aus Butter bestand. Ja, sie könnte dieses Messer mit Leichtigkeit dazu benutzen, einen winzigen Buttermann zu köpfen. Falls es so jemanden überhaupt gab.

"Sag jetzt bloß nicht, dass du ein Buttermesser einpackst", wunderte sich Duchess Swan, die gerade Pirouetten durch ihr gemeinsames Gemach drehte. Duchess, die Tochter der Schwanenkönigin, tanzte so gut wie immer. Selbst wenn sie schlief, hielt sie ihre Zehen gestreckt wie beim Spitzentanz.

Lizzie stopfte das Buttermesser schnell in die Tasche ihres rot-gold karierten Rocks und fühlte, wie ihre Wangen purpurrot anliefen. In Wunderland war es vollkommen normal gewesen, stets ein Buttermesser dabeizuhaben. Schließlich konnte man ja nie wissen, ob man eventuell einem Stück Butter begegnete. Nur machte das, was in Wunderland normal war, in Ever After selten Sinn. Hier war sie oft so verwirrt wie ein Ei, in dem eine Fledermaus brütete.

"Wir machen einen Schulausflug, um Märchens willen", meckerte Duchess, übte Pliés und stopfte währenddessen eine silberne Tiara und einen weißen Federmantel in ihren Rucksack. "Weißt du wirklich nicht, was man für einen Schulausflug einpackt?", wunderte sich Duchess und legte ein Paar schwarze Ballettschuhe oben auf ihre Sachen. "Also, als ich ..."

Duchess redete wie ein Wasserfall, aber Lizzie hörte gar nicht mehr zu. Ihre Mutter hatte ihr nämlich beigebracht, dass das Nicht-Zuhören zu den wichtigsten Fähigkeiten einer Königin gehörte. Lizzies Hand war immer noch tief in ihrer Rocktasche vergraben, die Finger eng um ihre geliebten Spielkarten geschlossen. Ihre Mutter hatte sie ihr gegeben, bevor Lizzie mit Kitty Cheshire, Madeline Hatter und ein paar anderen aus Wunderland geflohen war. Sie zog eine Karte aus dem Stapel hervor und las die Nachricht, die dort in der Handschrift ihrer Mutter geschrieben stand.

Würmer sprechen, sie tun's in der Tat,
doch nicht zu Leuten unserer Art.
Sie sagen nichts als "Dreck, Dreck, Essen",
drum was sie sagen, du kannst ruhig vergessen.
Solch' Würmer nicht zu hören, übe gleich heute.
Und mit Würmern meine ich natürlich Leute.

Auf jeder Karte des Packens hatte ihre Mutter Ratschläge für Lizzie niedergeschrieben, die sie zu einer besseren Königin machen und ihr helfen sollten, zu verstehen, wie die Welt funktionierte. Oder zumindest, wie sie funktionieren sollte. Denn Lizzie hatte immer noch das Gefühl, die ganzen merkwürdigen und zum Verzweifeln vernünftigen Regeln der Schule einfach nicht zu verstehen, obwohl sie inzwischen schon einige Zeit an der Ever After High verbracht hatte. Dazu gehörte zum Beispiel auch, was man für einen Schulausflug einpacken sollte.

"... eine Feder! Kannst du dir das vorstellen?", entrüstete sich Duchess, während sie ihre langen schwarzen, weißen und lavendelfarbenen Haare bürstete. Lizzie hob eine Hand, um sie zum Schweigen zu bewegen, doch nichts geschah. "Und sie war noch nicht einmal weiß, nicht wirklich! Sie war angemalt, mit irgendeiner Art -"

"Ab mit dem Kopf!", schrie Lizzie.

Duchess hielt inne und starrte sie mit offenem Mund an.

"Erklär mir diesen Schulausflug!", verlangte Lizzie.

Doch eine weitere Karte ihrer Mutter riet:

Nie, nie, nie, nie, nie, nie, nie und nimmer gib zu,
diejenige, die etwas nicht weiß, bist du.
Denn du weißt alles, das ist doch klar.
Doch wenn etwa

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