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Everflame - Feuerprobe Band 1 von Angelini, Josephine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2014
  • Verlag: Dressler Verlag GmbH
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Everflame - Feuerprobe

Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet. Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden - und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser 'Crucible' ist Lillian - und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst - und einer unerwarteten Liebe. Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten. Josephine Angelini wurde als jüngstes von acht Kindern in Massachusetts/USA geboren und lebt heute mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles. Sie hat an der Tisch School of the Arts in New York Angewandte Theaterwissenschaft mit den Schwerpunkten 'Antike tragische Helden' und 'Griechische Mythologie' studiert. Josephine Angelini veröffentlichte mit der 'Göttlich'-Trilogie ihr erfolgreiches Debüt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 928
    Erscheinungsdatum: 19.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862720095
    Verlag: Dressler Verlag GmbH
    Serie: Everflame .1
    Originaltitel: Trial By Fire
    Größe: 1447 kBytes
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Everflame - Feuerprobe

1

S chon auf dem Weg zur Mädchentoilette raffte Lily Proctor ihre widerspenstigen Haare zusammen. Mit tränenverschleierten Augen steuerte sie eine der Toiletten an und übergab sich, bis ihr Magen leer war und sie am ganzen Körper zitterte.

Lily hatte schon den ganzen Tag schlimme Beschwerden gehabt, aber eher wäre sie nackt durch die Schule gerannt, als sich nach Hause schicken zu lassen. Tristan würde sie am Abend ganz bestimmt nicht zur Party mitnehmen, wenn er erfuhr, dass sie wieder einen ihrer Monster-Anfälle hatte, und Lily durfte diese Party auf keinen Fall verpassen. Nicht jetzt. Nicht, nachdem sich die Dinge zwischen ihnen beiden gerade erst auf so wundervolle Weise geändert hatten.

Tristan Corey war schon sein ganzes Leben lang Lilys bester Freund. Sie waren zusammen aufgewachsen, hatten Zeltstädte aus der frisch gewaschenen Bettwäsche seiner Mutter und Raumstationen aus Sofakissen gebaut. Natürlich wusste Lily, dass die meisten Sandkastenfreundschaften irgendwann in die Brüche gingen. Manche Kids fanden heraus, wie man cool war, während andere die gesamte Highschoolzeit als triefnasige Freaks verbrachten. Aber eines musste man Tristan lassen, egal, wie beliebt er im Laufe der Jahre wurde oder wie sehr die anderen Lily wegen ihrer immer schlimmer werdenden Allergien und der peinlichen Gerüchte über ihre Mutter mieden: Er blieb ihrem Kleinfingerschwur treu, dass sie ein Leben lang beste Freunde sein würden. Er versuchte auch nie zu verbergen, wie nah sie sich standen, oder so zu tun, als wäre Lily ihm gleichgültig, nur weil die anderen Kids sie für seltsam hielten. Der einzige Grund, wieso er sie nie auf Partys mitnahm, war die Tatsache, dass dort viele rauchten, und damit wurde Lilys Lunge nicht fertig.

Zumindest sagte Tristan, dass es so wäre. Doch da Lily noch auf keiner dieser Partys gewesen war, konnte sie es nicht widerlegen. Allerdings hatte sie den leisen Verdacht, dass Tristan sie nicht mitnahm, weil er sich lieber mit irgendeinem Mädchen amüsieren wollte. Oder mit mehreren Mädchen.

In ihrer Abschlussklasse wussten alle, dass Tristan der heißeste Typ in Salem, Massachusetts, war. In seinem ersten Highschooljahr war er nach den Sommerferien dreißig Zentimeter größer aus dem Baseballcamp gekommen, und als er dann noch ein Date mit einer Schülerin der Abschlussklasse klargemacht hatte, wurde er endgültig zur Legende. Seitdem reichten ihn die Mädchen – und Frauen – von Salem herum wie ein Tablett in der Schulkantine. Lilys Pech war nur, dass sie schon in Tristan verliebt war, seit sie wusste, dass es einen Unterschied zwischen Jungs und Mädchen gibt – und das war lange bevor er mit der Testosteronrakete Kurs auf die Männlichkeit nahm. Und sie hatte darunter schwer zu leiden.

Jahrelang hatte Lily so getan, als wäre es okay für sie, nur eine Art bester Kumpel für ihn zu sein. Sie hatten alltägliche Dinge zusammen gemacht – Fahrstunden nehmen, shoppen gehen, lernen –, bis dann unweigerlich irgendein Mädchen anrief und er verschwand. Lily hatte ihm nie gestanden, wie es sie jedes Mal fertigmachte, seine erwartungsvoll geröteten Wangen oder das gierige Funkeln in seinen blauen Augen zu sehen, wenn er sie zum Abschied kurz und beiläufig drückte und dann losdüste, um sich mit seiner neuesten Eroberung zu treffen. Tristan hatte sie nie auf diese Weise angesehen. Und während sie über der Toilette hing und würgte, musste Lily zugeben, dass sie gut verstehen konnte, wieso es so lange gedauert hatte, bis er sie endlich geküsst hatte.

Es war vollkommen unerwartet passiert. Sie hatten zusammen ferngesehen und Lily war auf seinem Bein eingeschlafen, wie

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