text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe Jugendbuch von West, Kasie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2018
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
10,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe

"Deinen Bildern fehlt es an Herz." Abby kann nicht fassen, dass dies der Grund ist, warum sie von der Kunstausstellung ausgeschlossen wird. Nachdem sie den ersten Schock verdaut hat, stellt sie eine "Herzensliste" zusammen, um ihren Werken künftig mehr Tiefe zu verleihen. Der erste Punkt ist schon erledigt: Liebeskummer. Denn ihr bester Freund Cooper erwidert ihre Gefühle nicht. Bleiben noch zehn weitere Herausforderungen. Die größte davon: sich neu zu verlieben! Aber Herzensdinge lassen sich nicht so leicht abhaken, wie Abby dachte ...

"Süße Küsse, liebenswerte Figuren, wortgewandte, witzige Dialoge - für diesen Roman muss man einfach schwärmen!"
Romantic Times Book Reviews

"Kasie Wests Romane machen uns immer wieder verliebt in die Liebe!"
Justine Magazine

Mit ihrer Familie lebt Kasie West im sonnigen Kalifornien. Sie hat einen Bachelorabschluss von der Fresno University, der nichts mit dem Schreiben zu tun. Neben dem Schreiben liebt sie romantische Alternative-Rockballaden und ist ein großer Hugh-Jackman-Fan.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 05.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959678070
    Verlag: HarperCollins
    Serie: Harper YA!
    Originaltitel: Love, Life and the List
    Größe: 3056 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Fünftausend Gründe, warum ich dich liebe

1. KAPITEL

"Heiß oder kalt?"

"Heiß. Ich hasse es, zu frieren. Das weißt du doch."

Allein beim Gedanken daran bekam ich eine Gänsehaut, obwohl es Hochsommer war, was Cooper wahrscheinlich zu der Frage bewegt hatte. Es war heiß. So heiß, dass sich der Schweiß in meinen Kniekehlen sammelte. Wir standen bereits seit gut zwanzig Minuten in der Schlange an der Kasse des Strandkinos, und ich konnte es kaum erwarten, dass die Sonne untergehen und vielleicht sogar ein erfrischender Wind wehen würde.

Cooper schüttelte den Kopf. "Ja, das weiß ich, aber ich das meinte ich nicht. Würdest du lieber erfrieren oder an einem Hitzschlag sterben?"

"Ganz schön düster." Ich schürzte die Lippen. "Doch du hast recht, das ist etwas anderes. Ich habe gehört, dass es zauberhaft sein soll, zu erfrieren."

"Von wem hast du das gehört? Besuchen dich die Geister von Menschen, die erfroren sind?"

"Ja. Jeden Tag. Wo wir gerade davon sprechen, würdest du lieber von Geistern oder von Zombies heimgesucht werden?"

"Heimgesucht? Heimgesucht?" Er fasste mich an den Schultern und schüttelte mich. "Das wäre doch keine Heimsuchung. Das hört sich fantastisch an. Ich nehme beides."

"So funktioniert das nicht. Du musst dich für eine Sache entscheiden."

"Dann Geister. Ich hoffe, sie können mir etwas über meine Zukunft erzählen."

"Geister können aber nicht in die Zukunft sehen", widersprach ich, während sich die Schlange bewegte und wir der Kasse ein Stückchen näher kamen. Ich schüttelte meinen rechten Fuß, um meine Flip-Flops vom Sand zu befreien. "Wenn überhaupt, dann in die Vergangenheit."

"Sagt wer?"

"Jeder sagt das, Cooper. Wenn Geister etwas wissen, dann über die Vergangenheit."

"Na ja, deine Geister vielleicht, Abby. Meine allerdings sind Hellseher-Geister. Das wird großartig."

Ein Mädchen, das in der Schlange vor uns stand, drehte sich um und lächelte Cooper an. Sie war in unserem Alter, und vermutlich hielt sie ihn für umwerfend. Das war er auch. Ihr Haar war zu einem gewollt unordentlichen Dutt gebunden, und ich fragte mich, wie andere Leute es anstellten, dass es bei ihnen gewollt unordentlich aussah und nicht einfach nur unordentlich.

"Hi", sagte Cooper zu ihr. "Wie geht's?"

"Jetzt gut", antwortete sie kichernd und drehte sich wieder um.

Ich schüttelte den Kopf. "Ja, beachte mich einfach nicht. Du weißt schon - das Mädchen, das neben dem Typen steht, mit dem du gerade flirtest."

An meinem Tonfall merkte sie sicher, dass ich nur Spaß machte, aber Cooper hielt mir dennoch hastig den Mund zu und meinte: "Die beste Freundin des Typen, mit dem du gerade flirtest. Einfach nur Freunde. Der Typ ist total zu haben."

Ich schob seine Hand weg und lachte, obwohl es nicht meine Entscheidung gewesen war, dass wir "einfach nur Freunde" waren. Um genau zu sein, hatte ich Cooper Wells vor exakt einem Jahr meine Liebe gestanden. An seiner Reaktion darauf hatte ich mehr als deutlich erkannt, dass er diese Gefühle nicht erwiderte, also hatte ich so getan, als hätte es sich um einen Scherz gehandelt. Was er mir nur zu gern abgekauft hatte. Und ich ließ ihn, denn ich wollte unsere Freundschaft nicht zerstören. Er war der beste Freund, den man sich vorstellen konnte.

Eine vertraute Stimme ertönte hinter uns. "Was mich zu der Frage verleitet, was euch lieber wäre: einen weiteren Abend mit euren besten Freunden zu verbringen oder eure Sachen für eine Reise zu packen, auf die euch eure Eltern mitschleppen."

Ich wirbelte herum und grinste breit. "Sag nicht so etwas wie 'verleiten', Rachel. Mein Großvater benutzt dieses Wort, und er ist achtzig Jahre alt."

Rachel stand da, die Hände in die Hüften gestemmt, und ihre dunklen Augen glänzten. "Rate mal, von wem ich es habe. Übrigens ist er erst achtundsechzig."

Ich stieß sie freundschaftlich mit der Hüfte an und umarmte sie. "Woher wusstest du, dass wir Wü

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen