text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Finding Cinderella Roman von Hoover, Colleen (eBook)

  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Finding Cinderella

Nachschub für die Colleen-Hoover-Fangemeinde! Nur ein einziges Mal sind sie sich begegnet, doch Daniel kann sie nicht vergessen: die Unbekannte, die nach einer mehr als romantischen Stunde vor ihm davonlief wie Cinderella vor dem Prinz. Seither redet Daniel sich erfolgreich ein, dass es die große Liebe ohnehin nur im Märchen gibt. Bis er bei seinem Freund Dean Holder auf Six trifft, die beste Freundin von Sky - und es ihn trifft wie einen Blitzschlag... Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leser. Ihr Debüt ?Weil ich Layken liebe?, das sie zunächst als eBook im Selfpublishing veröffentlichte, sprang sofort auf die Bestsellerliste der ?New York Times?. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die Bestsellerliste erobert. Mit ?Nur noch ein einziges Mal? stand sie mehrere Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weltweit verfügt sie über eine riesige Fangemeinde. Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423428903
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: Sky & Holder 3
    Größe: 941 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Finding Cinderella

Prolog

"Du hast dir echt ein Tattoo stechen lassen? Du? " Mir ist schon klar, dass ich mich wie ein minderbemittelter Idiot anhöre, der alles dreimal sagen muss, aber das zeigt nur, wie fassungslos ich bin. Holder und ein Tattoo ... das passt so was von überhaupt nicht, dass ich es einfach nicht glauben kann. Okay, wenn ich ihn dazu überredet hätte, wäre das etwas anderes, aber ich wusste ja noch nicht mal, dass er darüber nachdenkt!

"Jesus, Daniel", höre ich ihn durchs Handy stöhnen. "Ja, verdammt, ich hab mir ein Tattoo stechen lassen. Krieg dich wieder ein."

"Ich finde es ja nur komisch, dass du dir ausgerechnet so ein Wort auf den Arm tätowieren lässt. Ich meine ... Hopeless . Ganz schön deprimierend, das jetzt ein Leben lang mit dir rumzuschleppen, oder? Aber auch ziemlich cool. Hätte ich dir gar nicht zugetraut."

"Mein nächster Kurs fängt gleich an, ich muss Schluss machen. Wir telefonieren gegen Ende der Woche noch mal, okay?"

Ich seufze. "Hier ist es so was von öde ohne dich, Alter. Der einzige Lichtblick des Tages ist die fünfte Stunde."

"Wieso? Welchen Kurs hast du da?", fragt er.

"Gar keinen. Die im Sekretariat haben irgendwie vergessen, mich für einen einzutragen, und weil ich nicht riskieren will, dass das jemand mitbekommt, verstecke ich mich immer in der Putzkammer."

Holder lacht.

Mir fällt auf, dass es das erste Mal ist, dass ich ihn lachen höre, seit sich seine Zwillingsschwester Les vor zwei Monaten das Leben genommen hat. Vielleicht war es ja doch gut, dass er zu seinem Vater nach Austin gezogen ist. "Dann hau rein", verabschiede ich mich, das Handy zwischen Ohr und Schulter geklemmt. "Ich halte jetzt meine tägliche Siesta."

"Bis bald", sagt Holder in dem Moment, in dem es zur nächsten Stunde gongt.

Ich stelle den Timer meines Handys auf fünfzig Minuten und lege es ins Regal. Danach knipse ich das Licht aus, knautsche meine Jacke zu einem improvisierten Kopfkissen zusammen und mache es mir auf dem Boden bequem. Ich schließe die Augen und denke zum tausendsten Mal darüber nach, wie durch und durch beschissen das alles ist. Es tut mir total leid, dass ich nichts für Holder tun kann. Erst hat er seine Schwester verloren, und dann musste er sich auch noch mit den Arschlöchern an unserer Schule auseinandersetzen, die natürlich wild darüber spekuliert haben, warum Les sich umgebracht hat. Jetzt ist mein bester Freund in Austin, und ich bin allein hier zurückgeblieben, mitten in dieser Meute verrotteter Stinkmorcheln. Mir ist klar, dass ich nicht einmal annähernd nachfühlen kann, wie es in ihm aussieht. Bei mir ist noch nie jemand gestorben, erst recht nicht jemand, der mir so nahesteht wie zum Beispiel meine eigenen Schwestern.

Wenn ich mit Holder telefoniere, sprechen wir nie über Les' Tod, was ihm wahrscheinlich auch ganz recht ist. Was sollte ich ihm schon für Ratschläge geben? Ich denke, es tut ihm gut, wenn ich mich ihm gegenüber einfach so verhalte wie immer - im Gegensatz zu diesen ganzen heuchlerischen, feigen Rattenärschen an der Schule. Wenn sie nicht gewesen wären, dann wäre er wahrscheinlich nie nach Austin gezogen und die Schule wäre nicht halb so beschissen wie jetzt.

Aber sie ist beschissen und ich hasse alle. Wirklich alle. Alle außer Holder.

Ich räkele mich und strecke genüsslich die Beine aus. Wenigstens hab ich diese Freistunde geschenkt bekommen. Das ist das einzig Gute an diesem Schuljahr.

Ich werde unsanft geweckt, als plötzlich die Tür zuknallt und etwas Schweres auf mir landet.

Zur Hölle, was ...?

In der Dunkelheit kann ich nicht erkennen, was es ist. Als ich mich aufsetze und versuche, es wegzuschieben, ertaste ich weiche Haare.

Ist das etwa ein Mensch?

Ein ... Mädchen ?

Ich höre unterdrücktes Schluchzen.

Scheiße, das ist ech

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen