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Finstermoos 2 - Am schmalen Grat von Clark, Janet (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2015
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
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Finstermoos 2 - Am schmalen Grat

Die Spannung hält an! Der zweite Band von Janet Clarks Thrillerserie rund um das geheimnisumwitterte Feriendorf Finstermoos lässt Lesern den Atem stocken. Gemeinsam mit Basti, Luzie und Valentin macht Mascha sich in der unberechenbaren Bergwelt auf die Suche nach ihrer Mutter. Doch schon kurz nach ihrem Aufbruch stoppt unerwartet der Lift, der sie über eine gefährliche Schlucht bringen soll. Nachdem Mascha und ihre Freunde den Abend über in schwindelerregender Höhe ausharren mussten, setzt sich der Lift nach Sonnenuntergang plötzlich wieder in Bewegung. Aber statt erleichtert zu sein, kann Mascha an nichts anders denken als an das Gespräch, das sie wenige Stunden zuvor belauscht hat und in dem sie und ihre Mutter bedroht wurden. Hat einer der heimtückischen Männer den Lift bedient? Und wartet er womöglich nur, bis sie direkt zu ihm an den Ausstieg gebracht werden? 'Finstermoos' ist die neue Thrillerserie von Bestseller-Autorin Janet Clark, die neben ihren Jugendbüchern auch erfolgreiche Spannung für Erwachsene schreibt ('Ich sehe dich' und 'Rachekind'). Atemberaubender Nervenkitzel und Spannung für alle Fans von Krystyna Kuhns 'Das Tal'! 'Am schmalen Grat' ist der zweite Band der Finstermoos-Reihe. Der Titel des ersten Bandes lautet 'Aller Frevel Anfang'. Mehr Infos rund um Finstermoos unter: www.finstermoos.de Mit elf Jahren hat Janet Clark ihren ersten Roman geschrieben. Er hatte zwölf Seiten und eine Leserin. Obwohl diese sofort von ihren schriftstellerischen Fähigkeiten überzeugt war, brauchte es viele Jahre und Umwege über diverse Länder und Berufe, bis Janet Clark ihr erstes Manuskript an eine Agentur schickte. Seitdem finden ihre Bücher immer mehr Fans. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 09.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732002634
    Verlag: Loewe Verlag
    Serie: Finstermoos Bd.2
    Größe: 2037 kBytes
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Finstermoos 2 - Am schmalen Grat

31. Juli

1

Das nächste Mal würde er Nein sagen.

Definitiv.

Nic stellte das Quad quer zum Hang und zog den Schlüssel ab. Das grelle Scheinwerferlicht erlosch und das Lifthäuschen verschwand in der Finsternis. Er schaltete seine Stirnlampe ein. So eine hirnrissige Idee! Das konnte nur auf Bastis Mist gewachsen sein. Einfach loszurennen, ohne auf seine Rückkehr zu warten - wozu war er eigentlich zur Schmugglerhütte hochgestiegen, wenn sich nun niemand dafür interessierte, ob er Maschas Mutter gefunden hatte oder nicht? Und dann noch diese blödsinnige Lügenstory. Als ob Basti sich nicht hätte denken können, dass Luzies Vater mitbekam, mit wem seine Tochter losmarschiert war ... Und wer durfte nun die vier vom Berg zurückholen, weil ihr Vater völlig austickte?

Vielen Dank, Bruderherz.

Nic stieg vom Quad. Ächzte. Das Letzte, was er nach der Bergtour heute gebraucht hätte, war diese Kamikazefahrt zum Fehlingerlift. Er stieg die letzten Meter zum Lifthäuschen hoch. Verlassen und still lag es vor ihm.

Wahrscheinlich war das seine letzte Chance, Mascha noch einmal zu sehen. Sonst hätte er sich geweigert. Er drehte den Kopf zum Berg. Der Lichtstrahl erfasste die stehenden Sessel, die wie von Geisterhand bewegt leicht im Wind schwankten. Er atmete tief durch.

Er hätte Nein sagen sollen.

Mascha hin, Mascha her. Sollte doch sein Vater im Dunkeln in diesen verdammten Lift steigen und die vier nach Hause holen.

Nics Blick wanderte den Berg hoch. Er stutzte.

Ein Licht zuckte durch das Schwarz der Nacht. Er kniff die Augen zusammen. Was war das? Zu tief für ein Wetterleuchten. Zu hoch für einen verirrten Wanderer. Wieder schnitt ein schwacher Lichtstrahl durch die Finsternis. Wo kam der her? Aus dem Lift?

Hastig knipste er seine Stirnlampe aus. Sofort wurde der Lichtstrahl am Berg deutlicher. Hing da oben jemand im Lift fest?

Etwa Basti?

Das Licht wanderte von links nach rechts, dann erlosch es.

Im Losrennen knipste Nic seine Stirnlampe wieder an. Er erreichte das Lifthäuschen und sperrte die Bedienerkonsole auf. Der Schalter war noch auf "an" gekippt - also hatte jemand den Lift oben ausgeschaltet. Er runzelte die Stirn. Entweder jemand hatte aus Versehen den Lift gestoppt, als die vier noch drinsaßen, oder die vier waren oben angekommen und Basti hatte den Lift ausgeschaltet, ohne zu merken, dass unten noch jemand eingestiegen war. Er lief zum Fenster und sah den Berg hoch.

Schwärze.

Hatte er sich getäuscht? Er kniff die Augen zusammen, doch die Schwärze blieb undurchdringlich.

Und wenn nicht?

Rasch lief er zur Bedienerkonsole zurück und legte die Hand an den Schalter. Zögerte.

Wenn er den Lift einschaltete, gab es für den, der drinsaß, zwei Möglichkeiten: oben aussteigen oder wieder herunterfahren. Nic starrte auf den roten Schalter. Was würde er selbst tun?

Umkehren.

Er zog die Hand von dem Schalter zurück und lief zum Einstieg. Bevor er den Lift anschaltete, musste er sich die letzte Sesselnummer merken, dann konnte er warten, bis sie wiederkam, bevor er selbst einstieg. So wie der heutige Tag bisher gelaufen war, würde er sonst den anderen im Lift begegnen oder selbst auf halber Strecke hängen bleiben.

2

Du musst es ihr sagen.

Basti öffnete den Mund. Schloss ihn wieder.

Und wie?

Übrigens, Luzie, es war dein Vater, der Vals Dad in die Baugrube gestoßen und fast umgebracht hat, und Val kann's beweisen. Mit den Zeichnungen, die er dem Toni geklaut hat.

Basti schnaubte und Luzies Haare kitzelten ihn an der Nase. Ihr Kopf ruhte schwer auf seiner Schulter. Sie musste eingenickt sein. Er schob mit der Nase seinen Ärmel zurück und sah auf die Uhr. Nach neun. Jetzt saßen sie ber

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