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Finstermoos 4 - Bedenke das Ende von Clark, Janet (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.09.2015
  • Verlag: Loewe Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
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Finstermoos 4 - Bedenke das Ende

Das fulminante Finale von Janet Clarks Thrillerserie rund um das geheimnisumwitterte Feriendorf Finstermoos! Tiefgehütete Geheimnisse, langvergessene Taten und skrupellose Machenschaften versprechen einen hochspannenden Abschluss der Finstermoos-Reihe. Basti, Valentin, Nic und Mascha wurden von ihrem unbekannten Verfolger in einen Bunker gelockt und dort eingeschlossen - kurz bevor er mit Beton verfüllt werden soll. Erst in letzter Minute kann Luzie ihre Freunde befreien, doch noch immer haben sie keine Ahnung, wer ihnen so entschlossen nach dem Leben trachtet. An Verdächtigen mangelt es nicht, denn das Dickicht aus Lügen und Geheimnissen in Finstermoos ist beinahe undurchdringlich. Obwohl sich die Schlinge um ihren Hals immer weiter zuzieht, sind die fünf entschlossen, die Vergangenheit nicht ruhen zu lassen. Doch wem trauen sie wirklich zu, die Wahrheit bis zur letzten Konsequenz bewahren zu wollen? Finstermoos ist die neue Thrillerserie von Bestseller-Autorin Janet Clark, die neben ihren Jugendbüchern auch erfolgreiche Spannung für Erwachsene schreibt (Ich sehe dich und Rachekind). Atemberaubender Nervenkitzel und Spannung für alle Fans von Krystyna Kuhns Das Tal! 'Bedenke das Ende' ist der dritte Band der Finstermoos-Reihe. Die Titel der ersten beiden Bände lauten 'Aller Frevel Anfang', 'Am schmalen Grat' und 'Im Angesicht der Toten'. Mit elf Jahren hat Janet Clark ihren ersten Roman geschrieben. Er hatte zwölf Seiten und eine Leserin. Obwohl diese sofort von ihren schriftstellerischen Fähigkeiten überzeugt war, brauchte es viele Jahre und Umwege über diverse Länder und Berufe, bis Janet Clark ihr erstes Manuskript an eine Agentur schickte. Seitdem finden ihre Bücher immer mehr Fans. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 21.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732003495
    Verlag: Loewe Verlag
    Serie: Finstermoos Bd.4
    Größe: 1363 kBytes
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Finstermoos 4 - Bedenke das Ende

18

Brigittas Herzschlag war kaum zu spüren. Basti hob den Kopf von ihrem Brustkorb und legte zwei Finger an ihren Hals. Schwaches Pochen übertrug sich auf seine Kuppen. Sie lebte. Plötzlich war er ganz ruhig. Du weißt, was du zu tun hast.

Er inspizierte die Beinwunde. Sie blutete stark, aber nicht sprudelnd. Trotzdem würde Brigitta vor seinen Augen sterben, wenn er die Blutung nicht stoppen konnte. Er zog sein T-Shirt aus und zerriss es. Dann legte er vorsichtig die Wunde frei. Zischend sog er die Luft ein. Die Wunde war fingerlang und tiefer, als auf den ersten Blick angenommen. Er hob Brigittas Bein an, behutsam, damit die Blutung nicht zunahm, und legte es auf seinem Knie ab. Dann presste er die Wundränder aufeinander und hielt sie mit einer Hand zusammen, während er gleichzeitig Druck auf die Wunde ausübte. Leises Stöhnen löste sich von Brigittas Lippen und durchfuhr ihn wie eine glühende Messerscheide. Er hielt inne, dann biss er sich auf die Lippe und legte einen T-Shirtfetzen auf die Wunde. Vorsichtig zog er mit der anderen Hand das T-Shirt unter ihrem Bein durch. Nun tastete er über den Boden, packte einen flachen Stein und legte ihn auf die Wunde. Doch das Blut sickerte bereits durch die übereinandergepressten Wundränder in den T-Shirtstoff. Basti schlug das Shirt um das Bein. Wieder ertönte ein Stöhnen. Flink zurrte er die Stoffenden über dem Stein zusammen und verknotete sie.

Plötzlich spürte er Brigittas Finger auf seiner Haut.

"Toni", flüsterte sie kaum hörbar.

Basti versteinerte. Wusste sie, dass Toni tot war? Und wenn nicht? Er durfte es ihr auf keinen Fall sagen. Nicht in diesem Zustand.

"Was ist mit Toni?", fragte er beiläufig.

"Das Mä...dchen ..." Ihre Worte wurden zu einem unverständlichen Murmeln. Behutsam legte Basti ihr Bein am Boden ab und lehnte sich zu ihrem Kopf.

"Meinst du Mascha? Was ist mit ihr?"

"Das Mädchen ..." Wieder kam sie nicht weiter. Die Worte erstarben, sie atmete flach und schnell. "Mu... Mu..."

"Maschas Mutter?", fragte Basti hastig nach. Was hatte Toni mit Maschas Mutter zu tun? "Was weißt du über sie?"

"To...ni", flüsterte Brigitta. Ihre Hand suchte die seine. Er nahm sie. Wie zerbrechlich ihre Finger sich anfühlten. "Ba...sti", hauchte sie. "Du ... mein ..."

Unbeholfen drückte er ihre Hand. Seine Kehle wurde eng. Darauf war er nicht vorbereitet. Was sollte er zu ihr sagen? "Ich ... weiß", war alles, was er herausbrachte.

"Du ..." Ihre Worte verschwammen zu einem unverständlichen Buchstabenbrei. Basti beugte sich noch näher zu ihr, doch das Gemurmel machte nach wie vor keinen Sinn.

Als er den Kopf wieder hob, sah er, dass Tränen über ihre Wangen liefen. "Nicht reden." Mit dem Daumen wischte er die Tränen weg. "Alles wird gut."

Doch die Tränen bahnten sich wie ein unaufhaltsamer Strom ihren Weg über Brigittas Wangen. Sie hob den anderen Arm. Ihre Finger glitten zart wie der Flügelschlag eines Schmetterlings über seine Narbe. "Ver...zeih ... m..."

Ihre Hand erschlaffte, rutschte haltlos über seine Brust. Er packte sie. Hielt sie fest. "Brigitta! Mach jetzt nicht schlapp! Hörst du?"

Doch ihre Augen waren geschlossen, der Kopf nach rechts geneigt. Langsam liefen Tränen über ihr Gesicht, tropften ins lange Gras. Nein! Nein! Sie durfte jetzt nicht sterben. Er rüttelte sie an der Schulter.

"Brigitta! Bitte! Gib nicht auf. Das schuldest du mir. Gib mir die Chance, dich kennenzulernen, verdammt!" Ein Schluchzer löste sich aus seiner Kehle, er zückte das Satellitentelefon und wählte den Notruf.

"Rettungszentra-"

"Ich brauche sofort einen Rettungswagen", brüllte er ins Telefon. "Verkehrsunfall. Frau mit starkem Blutverlust, bewusstlos. Wir sind an der Straße zum Mosbichl-Sägewerk in Finstermoos."

"Ihren Namen bitte?"

"Basti Schranner. Die Verletzte ist Brigitta M

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