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Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt von Blake, Elly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2018
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt

Finde das Feuer in dir - und brich die Herrschaft des Eises! Ruby ist eine der letzten Firebloods im Reich des ewigen Eises - und eine Gejagte, denn der grausame Frostkönig sieht seine Macht durch sie bedroht. Ausgerechnet zwei Frostbloods gewähren ihr Zuflucht: ein Mönch und der geheimnisvolle Arcus. Sie wollen, dass Ruby mit ihrer Feuermagie den Eisthron des Königs zerstört. Während Ruby lernt, ihre Gabe richtig einzusetzen, schmilzt auch zwischen ihr und Arcus das Eis ... Band 1 der Bestseller-Romantasy-Trilogie aus den USA wird dir heißkalte Gänsehautmomente bescheren. Knisternd, gefu?hlvoll und actiongeladen entfu?hrt 'FIRE & FROST' in ein Land, in dem Eis und Feuer tödliche Feinde sind. Die unmögliche Liebe zwischen der Fireblood Ruby und dem Frostblood Arcus ist nicht nur zum Träumen schön, sondern auch gefährlich. Denn wenn sich Feuer und Frost verbu?nden, ändert sich das Schicksal der Welt ... Elly Blake hat einen Abschluss in Literatur und hat sich nach dem Studium mit einer Reihe unterschiedlicher Jobs durchgeschlagen: Sie war Projektmanagerin, Verkäuferin, Grafikdesignerin, Reporterin für ein lokales Wirtschaftsmagazin und Bibliotheksassistentin. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Husky, der definitiv ein Frostblood ist, im südwestlichen Ontario, Kanada. 'Fire & Frost' ist ihr Debüt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 14.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473478644
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Originaltitel: Frostblood
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Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt

Ich bot dem Feuer meine Hand.

Funken sprangen aus der Feuerstelle auf meine Finger über, Hitze, die von Hitze angezogen wurde, und glitzerten wie flüssige Edelsteine auf meiner Haut. Mit der freien Hand zog ich einen Eimer mit schmelzendem Schnee heran und rutschte auf Knien ein Stück näher, bereit, mich damit abzulöschen, falls die Funken zu etwas Größerem aufflammen sollten.

Was genau meine Absicht war.

Die Wintersonnenwende war zwar noch sechs Wochen entfernt, doch mein Dorf, das sich hoch in den Bergen befand, lag schon lange unter einer dicken Schneedecke verborgen. Die Gabe einer Fireblood könne man nur in der Kälte wirklich prüfen, hatte Großmutter immer gesagt. Aber dann war sie gestorben, ohne mir mehr als die Grundlagen ihres Könnens beizubringen. Und Mutter hatte mir das Versprechen abgenommen, selbst dieses geringe Wissen niemals, niemals anzuwenden.

Es war ein Versprechen, das ich nicht halten konnte. Falls die Soldaten des Königs mich entdeckten, war es da nicht besser, wenn ich mit meiner Hitze umzugehen wusste?

Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf meinen Herzschlag, zwang die aufkeimende Wärme nach oben und hinaus, so wie Großmutter es mir gezeigt hatte. Wenn ich es richtig machte, würden die grellen Funken auf meiner Hand sich in winzige Flammen verwandeln.

Komm schon, glühe, glühe ...

So viele Jahre hatte man mir eingebläut, mein Feuer zu unterdrücken, es geheim zu halten, es unsichtbar zu machen, sodass ich jetzt jedes Mal Mühe hatte, es in mir zu finden. Aber da war es, ein kleiner, wirbelnder Feuerfaden. Ich drängte ihn voran, zunächst widerstand er, aber dann wuchs er doch, ein bisschen und noch ein bisschen.

Das ist es . Ich hielt den Atem an aus Angst, den Bann zu brechen.

Ein eisiger Windhauch peitschte mir die Haare ins Gesicht. Die Funken auf meiner Hand erstarben, eilig flüchtete sich das Flämmchen zurück in mein Herz.

Mutter schlug die Tür zu und stopfte die Quiltdecke wieder in den Spalt darunter, wobei ihre zartgliedrige Gestalt unter dem Umhang erschauerte. "Furchtbar frostig da draußen. Ich bin bis auf die Knochen durchgefroren."

Angesichts ihres Zitterns rutschte ich beiseite und gab den Blick auf das flackernde Feuer frei. "Ich dachte, du solltest einem Kind auf die Welt helfen."

"Die Zeit war noch nicht reif." Beim Anblick der hohen Flammen riss sie die Augen auf, dann kniff sie sie gleich wieder zu schmalen Schlitzen zusammen.

"Es war so kalt", sagte ich mit einem entschuldigenden Achselzucken, und meine Freude schmolz dahin.

"Ruby, du hast doch geübt." Ich kannte diesen enttäuschten Unterton in ihrer Stimme. "Wenn jemand beobachtet, was du da tust, wenn auch nur ein einziger Mensch das sieht ... Die hetzen dir die Soldaten des Königs auf den Hals. Der verregnete Sommer, die magere Ernte ... Die Menschen hungern und würden alles tun, um zu überleben - auch eine Belohnung kassieren, indem sie jemanden wie dich ausliefern."

"Ich weiß, ich weiß. Du musst es mir nicht immer wieder sagen."

"Warum tust du es dann immer wieder? Wir haben es schon schwer genug, auch ohne dass du ständig versuchst, deine Gabe einzusetzen." Sie deutete auf einen Haufen halb verbrannter Fetzen. Auf dem Boden waren immer noch mehrere Brandflecken zu sehen.

Meine Wangen glühten. "Tut mir leid, dass ich neulich mal wieder die Beherrschung verloren habe. Aber Mutter - heute hab ich es fast geschafft, die Flamme unter Kontrolle zu halten!"

Sie schüttelte den Kopf so heftig, dass ich wusste, es hatte keinen Sinn, sie überzeugen zu wollen. Ich schlang mir die Arme um den Oberkörper und wippte beruhigend vor und zurück. Irgendwann streckte Mutter eine Hand aus un

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