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Fire & Frost, Band 3: Von der Dunkelheit geliebt von Blake, Elly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.04.2019
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag
eBook (ePUB)
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Fire & Frost, Band 3: Von der Dunkelheit geliebt

Ruby, Arcus und Kai läuft die Zeit davon. Um den grausamen Gott Eurus daran zu hindern, auch die letzten Schattenwesen zu entfesseln, müssen sie das Tor des Lichts finden. Darum reisen sie zurück nach Tempesien, Arcus' Königreich, wo ein neuer, skrupelloser Herrscher die Macht an sich gerissen hat. Als Ruby einem alten Feind gegenübersteht, droht das dunkle Wesen, das in ihr schlummert, zu erwachen ... Elly Blake hat einen Abschluss in Literatur und hat sich nach dem Studium mit einer Reihe unterschiedlicher Jobs durchgeschlagen: Sie war Projektmanagerin, Verkäuferin, Grafikdesignerin, Reporterin für ein lokales Wirtschaftsmagazin und Bibliotheksassistentin. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Husky, der definitiv ein Frostblood ist, im südwestlichen Ontario, Kanada. 'Fire & Frost' ist ihr Debüt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 19.04.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783473479450
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Originaltitel: Nightblood
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Fire & Frost, Band 3: Von der Dunkelheit geliebt

"Land in Sicht!", kam der Ruf aus dem Ausguck. Sofort stürzte eine Gruppe Frostblood-Matrosen an die Reling oder kletterte in die Takelage hoch - kein Wunder, seit Monaten hatten sie ihre Heimat nicht mehr gesehen.

Hitzige Wellen der Nervosität strömten durch meine Adern und heizten die Messingreling unter meinen Händen auf. Die Reise hatte uns viel Zeit gekostet, die wir zu nichts anderem als Lesen und Pläneschmieden hatten nutzen können. Bald würden wir endlich herausfinden, ob das Buch, das ich Bruder Thistle übergeben würde, wirklich die Geheimnisse barg, von deren Entschlüsselung unser weiteres Vorgehen abhing.

In den nächsten Stunden wuselten auf dem Schiff alle emsig durcheinander. Während die tempesische Hälfte der Mannschaft ihre Aufgaben unter frohem Gelächter und Gesang verrichtete, beäugten die Sudesier die grauen Klippen mit sichtlichem Argwohn. Dieses Königreich, dessen schneebedeckte Berggipfel sich dem trüb zinnfarbenen Himmel entgegenreckten, war der Ort, an dem so viele ihres Volkes vom früheren Frostkönig ermordet worden waren. Es würde mehr brauchen als den Tod dieses Königs und ein paar kurze Monate, bis sie sich hier wieder halbwegs sicher fühlen könnten.

Auch ich war innerlich zerrissen.

Einerseits hatte sich Sudesien mit seinem tropischen Klima und seinen leuchtenden Farben wie eine warme Umarmung für meinen Fireblood-Geist angefühlt. Andererseits verströmte der Anblick von Tempesiens verschneiten Bergen und eisigen Nebelschwaden etwas zutiefst Vertrautes, Heimeliges.

Die Tempesier selbst allerdings waren oft kälter als ihre nördlichsten Gebiete. Bis auf wenige Ausnahmen konnte ich den Frostbloods nichts abgewinnen.

"Du schaust aber ernst drein." Die Stimme gehörte der bemerkenswertesten Ausnahme von dieser Regel. Atem, kalt wie ein arktischer Wind, knisterte an meinem Ohr. "Freust du dich etwa nicht auf den Winter im hohen Norden?"

Ich lehnte mich mit dem Rücken an den Mann hinter mir. "Der Winter selbst ist nicht das Problem", sagte ich in ähnlich ironischem Ton. "Aber ihn mit Frostbloods verbringen zu müssen, jagt mir eine Heidenangst ein." Ich deutete aufs Festland. "Und das Königreich ist voll mit Frostbloods."

Lachend legte Arcus mir die Hände auf die Schultern. "Aber es heißt, du hättest im Umgang mit diesen Frostbloods ein extrem gutes Händchen. Besonders im Umgang mit ihrem König."

Er strich meine Haare zur Seite und drückte mir einen kalten Kuss auf den Nacken. Ein köstlicher kalter Schauer durchfuhr mich von Kopf bis Fuß. Ich drehte mich lächelnd zu ihm um und erhaschte einen Blick in seine strahlend blauen Augen, bevor er seine Lippen auf meine presste, was mich ein zweites Mal erschauern ließ.

Ich löste mich sacht von ihm. "Ihr König scheint sehr darauf erpicht zu sein, mit mir ... umzugehen."

Arcus lachte wieder und ich grinste ihn an.

Er ließ seine Finger zu meinem Nacken hochgleiten, während er mit den Lippen über meine Schläfe strich. "Was man ihm kaum verdenken kann. Du bist ja auch sehr ... umgänglich ."

Ich schmiegte mich enger an seinen kräftigen, verlässlichen Körper, sog seinen frischen Duft ein und zog seine Arme fester um mich. Zum ersten Mal seit meinem Albtraum fühlte ich mich wieder sicher und geborgen.

Er legte sein Kinn auf meinen Kopf und atmete tief ein. "Du riechst so gut", sagte er mit leiser, tiefer Stimme. "Am liebsten würde ich den ganzen Tag hier so mit dir stehen und deinen Duft einatmen."

Ich rieb mit der Wange über seine Brust. "Und du duftest nach Minze. Ich frage mich, ob du genauso gut schmeckst ..."

"Also gut, Lady Feuersbrunst, entweder wir wechseln jetzt augenblicklich das Thema, oder wir bringen die ganze Mannschaft in Verlegenheit, weil ich mich auf dich stürze und dich bis zur Besinnungslosigkeit küsse."

Ich wusste, dass er das nur zu gern getan hätte - aber ganz sicher nicht tun w

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