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Forbidden Love Story. Weil ich dir begegnet bin von Savas, Anna (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Forbidden Love Story. Weil ich dir begegnet bin

Kann Liebe wirklich falsch sein?
Schon als Vesper dem gut aussehenden Alex zum ersten Mal über den Weg läuft, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Seine leuchtend grünen Augen scheinen direkt in ihr Herz zu blicken und sein umwerfendes Lächeln bringt sie dazu, den ganzen Mist um sie herum zu vergessen. Zumindest für einen kurzen Moment – bis Vesper Alex bei einem Abendessen wiedersieht, das ihre Mutter mit ihrem neuen Verlobten und dessen Tochter ausrichtet. Als sich dort herausstellt, wer Alex wirklich ist, wird ihnen klar, dass ihre Liebe niemals sein darf... aber Gefühle lassen sich nichts vorschreiben.

Anna Savas wurde 1993 in Herne geboren und studierte Komparatistik und Geschichte in Bochum. Schon als junges Mädchen entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern und dem Verfassen eigener Geschichten, die immer länger wurden, bis schließlich ihr erster Roman entstand. Mit dem Schreiben bringt sie Ordnung in ihr Gedankenchaos, daher würde sie das Haus nie ohne ihr kleines Notizbuch verlassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 330
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646603293
    Verlag: Impress
    Größe: 2374kBytes
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Forbidden Love Story. Weil ich dir begegnet bin

KAPITEL 1

"Was?" Meine Stimme konnte sich in erstaunliche Höhen schrauben, ich war selbst ein bisschen überrascht. Die Gäste an den Tischen neben uns schauten mich empört an. Mum dagegen blieb völlig ungerührt, griff nur nach ihrer Tasse und nippte an dem Tee.

"Bitte benimm dich, Vesper, und schrei hier nicht so rum", sagte sie nur und warf mir einen missbilligenden Blick zu.

Ich verdrehte genervt die Augen. Immer musste ich mich benehmen. Meistens tat ich das sogar. Aber jetzt gerade in diesem Augenblick war das vollkommen unmöglich.

"Du willst heiraten! Und ich bin die Letzte, die das erfährt", zischte ich, noch unentschlossen, ob ich verletzt oder wütend sein sollte. Wütend war ich auf jeden Fall und verletzt auch. Mir war klar, dass es in den letzten Jahren nicht immer einfach gewesen war zwischen Mum und mir, aber ihrer eigenen Tochter zuletzt von ihrer bevorstehenden Hochzeit zu erzählen, war nicht besonders ... nett.

"Ich weiß, dass ich heiraten werde. Und du weigerst dich, mich zu besuchen, seit ich bei George eingezogen bin. Du kennst ihn nicht einmal richtig und seine Tochter auch nicht."

Ich schnaubte nur und antwortete nicht. Sie hatte recht, aber sie wollte einfach nicht verstehen, warum ich sie nicht besuchte.

Dad und sie hatten sich schon scheiden lassen, als ich dreizehn war. Es war keine besonders schöne Zeit gewesen, aber es hatte viele Geschenke gegeben. Von beiden Seiten. Und dann hatte Mum plötzlich beschlossen, sich einen neuen Mann zu suchen. Den sie auch gefunden hatte. George war Anwalt für ich weiß nicht was, irgendwas mit Wirtschaft vermutlich. Auf jeden Fall verdiente er verdammt viel Geld. Als die beiden dann vor einem Jahr beschlossen hatten, dass das zwischen ihnen was Ernstes war, hatte er sich mir kurz vorgestellt, bevor die beiden mich bei Dad abgeladen und eine Weltreise gemacht hatten. Seit einem Jahr wohnte ich jetzt bei Dad und weigerte mich entschieden, wieder bei Mum einzuziehen. Was vor allem daran lag, dass Mum inzwischen bei George wohnte und ich keine Nerven für ihn und seine liebreizende Tochter hatte.

Maggie war Mums neuer Liebling. Vermutlich weil sie Jura studierte und wunderschön war. Ich war zwar auch ganz hübsch, aber ich hatte weder ihre blonden Engelslocken noch ihr zuckersüßes Lächeln. Und ich wollte auf keinen Fall irgendwas studieren, wozu Mum ihre Zustimmung geben würde (das lag aber an den Fächern und nicht daran, dass ich Mum unbedingt ärgern wollte). Maggie hatte überall Topnoten, war Jahrgangsbeste an ihrer Privatschule gewesen und half ehrenamtlich so ziemlich jedem, der Hilfe brauchte. Ich hasste sie aus tiefstem Herzen.

Dabei kannte ich sie nicht mal und mir war klar, dass ich ihr zumindest eine Chance geben sollte. Aber ich hatte Fotos gesehen und Mum erzählte mir jedes Mal, wenn wir uns sahen, wie toll Maggie doch sei. Es war schwierig, da keine Komplexe zu bekommen.

"Weiß John Bescheid?", fragte ich und starrte in meine Teetasse, um Mum nicht ansehen zu müssen.

"Natürlich weiß John Bescheid. Im Gegensatz zu dir kommt er mich besuchen, wenn er Zeit hat."

Ein gekränkter Unterton hatte sich in ihre Stimme geschlichen, aber als ich erstaunt aufblickte, sah sie genauso unbeteiligt aus wie immer.

"Ihn hast du ja auch nicht einfach vor die Tür gesetzt, als du für vier Monate abgehauen bist." Ich zog eine Augenbraue hoch und sah sie herausfordernd an. Eigentlich hatte ich gar nicht vorgehabt mich mit Mum zu streiten, aber jetzt kochte ich innerlich vor Wut und es war mir herzlich egal, ob mich irgendwelche piekfeinen Damen und Herren in diesem dämlichen Café böse anstarrten.

"Ich habe dich nicht vor die Tür gesetzt." Mum lachte auf, aber ich wusste, wie sie klang, wenn ihr eigentlich gar nicht zum Spaßen zumute war: nämlich genau so. "Du bist für ein paar Monate zu deinem Vater gezogen und ich bin sicher, dass es dir da ziemlich gut ging."

"Klar.

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