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Funkeln der Ewigkeit Das Finale der Jugendbuch-Reihe von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.11.2018
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
13,99 €
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Funkeln der Ewigkeit

"Das Kind der Sonne und der neue Gott werden ein neues Zeitalter hervorbringen, und die großen Schöpfer werden einer nach dem anderen fallen."
Josie folgt ihrer Bestimmung: die Titanen in ihre Grabkammern zu verbannen. Gestärkt durch die Liebe zu Seth, der zum Gott des Lebens und des Todes aufgestiegen ist, bereitet sich Josie auf die epische Schlacht vor. Doch neben den Titanen lauert eine weitere tödliche Bedrohung auf Josie und ihre Mitstreiter. Denn nur wenn das größte aller Opfer erbracht wird, können sie den Krieg gewinnen und das Schicksal der Welt entscheiden ...

"Eine knisternde, verbotene Liebesgeschichte und jede Menge Action sorgen dafür, dass man nicht genug von diesem Roman bekommt. Ich bin ein Seth-aholic."
Jeaniene Frost, Bestsellerautorin über "Erwachen des Lichts"

"Jennifer L. Armentrout ist einfach unglaublich talentierte Autorin; mein Herz schlägt immer noch wie wild."
Book Gosspis

Ihre ersten Geschichten verfasste Jennifer L. Armentrout im Mathematikunterricht. Heute ist der bekennende Zombie-Fan eine internationale Bestsellerautorin und schreibt Fantasy-und Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene - und denkt nicht mehr an die schlechten Mathenoten von damals.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 05.11.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959678087
    Verlag: HarperCollins
    Serie: Götterleuchten .4
    Originaltitel: The Prophecy
    Größe: 1967 kBytes
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Funkeln der Ewigkeit

1. KAPITEL
JOSIE

Wind umtoste mich und wehte mir die kurzen, dünnen Strähnen, die sich aus meinem Haarknoten gelöst hatten, über die Wangen.

Für spätabends Anfang Juni war die Luft immer noch kühl. Jedenfalls frischer, als ich es aus dem Süden von Missouri gewöhnt war, wo ich aufgewachsen war und wo es um diese Jahreszeit so heiß war wie im Hintern des Teufels. Aber ich hatte das Gefühl, dass es hier in den Bergen von South Dakota nie richtig heiß wurde.

Ich holte tief Luft und konzentrierte mich auf einen großen grauen Felsbrocken, der wahrscheinlich schon seit Anbeginn der Zeit hier lag. Ich nahm den Arm hoch, zapfte den Äther an, der nun wieder reichlich durch meine Adern floss, nachdem meine Kräfte nicht mehr von einem Paar nicht ganz normaler Armreifen blockiert waren.

Es fühlte sich gut an, diese Energie zurückzuhaben, vor allem, da ich gerade jetzt Lust hatte, etwas in die Luft zu jagen.

Im Moment war ich supersauer auf einen gewissen goldblonden Gott .

Statt diese Wut beiseitezuschieben, wie ich das normalerweise getan hätte, zapfte ich sie an und gebrauchte sie, um Akasha zu befeuern, das tödlichste Element, das Sterblichen und Unsterblichen bekannt war. Ich rief das Luftelement an; dabei hatte ich in der Vergangenheit immer versagt. Manchmal hatte ich nur etwas bewegen wollen und es stattdessen in Brand gesetzt.

Deswegen hielt Luke sich für gewöhnlich von mir fern, wenn ich mit den Elementen trainierte.

Ich stellte mir vor, wie der Felsbrocken sich in die Luft emporschwang, und hielt dieses Bild fest. Energie durchströmte mich. Erst passierte nichts, schließlich begann der Brocken zu zittern, als bebe die Erde. Einen winzigen Augenblick später hob sich der dicke Felsblock, es war, als ergriffe ihn eine riesige Hand und zöge daran. Der Geruch nach Erde erfüllte die Luft, als der Fels sich aus dem Boden löste und hochstieg.

Ich bewegte den Felsbrocken nach links und dann nach rechts. Der gewaltige Stein ließ sich hin- und herschieben, als wiege er nicht mehr als eine Feder.

Obwohl ich es fertigbrachte, war ich nicht perfekt. Ich musste dazu in der Lage sein, die Elemente sofort und ohne Verzögerung einzusetzen. Ich ließ den Felsbrocken herunter und zuckte zusammen, kaum dass er auf die Erde krachte und schief in seinem Loch lag.

Ich drehte mich um und musterte die uralten Statuen namenloser Götter, die aus dem hohen, feinen Gras emporragten. Halb rechnete ich damit, einen der vielen Wächter oder Gardisten den Hügel heraufkommen zu sehen, doch das Feld, auf dem ich trainierte, blieb leer.

Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und wandte mich erneut dem Felsbrocken zu. Ich ignorierte die Müdigkeit, die meinen Körper überfiel, und schüttelte meine Schultern und Arme aus. Am liebsten hätte ich ein Nickerchen gemacht.

Ich hatte in letzter Zeit sehr viel geschlafen.

Angeblich war das normal, vor allem am Anfang einer Schwangerschaft. Das wusste ich, weil ich es gegoogelt und viel recherchiert hatte. Okay, ich hatte viel gelesen. Ein Teil von mir wünschte, ich hätte das bleiben gelassen, denn ich hatte dabei alles Mögliche erfahren, was ich lieber nicht erfahren hätte.

Daraufhin war ich zu so etwas wie einer Schwarzseherin geworden.

Denn - heiliger Scheiß! - so viel konnte schiefgehen. So viel! Gar nicht mitgerechnet die albtraumhaften Geburtsberichte, mit deren Lektüre ich einen Nachmittag verbracht hatte.

Seitdem fühlte ich mich traumatisiert.

Aber es konnte auch einfach so viel passieren. Was, wenn diesem Baby etwas zustieß? Ich fand das keine abwegige Frage. Bei normalen Schwangerschaften lief ständig aus dem einen oder anderen Grund etwas schief. Zur Hölle, manche Frauen fanden nie heraus, warum sie ihr Baby verloren hatten. Manchmal geschah es eben, und es gab keinen offensichtlichen Grund dafür.

Und wie i

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