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Gefährlich von Mueller, Carina (eBook)

  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Gefährlich

Alles hat sich für Emma verändert. Plötzlich fürchtet sie nichts so sehr wie den nächsten Vollmond. Gefangen zwischen Schuld und Selbstzweifeln kann sie einfach nicht glauben, dass sie für den Tod eines Menschen verantwortlich sein soll. Und das Schlimmste ist, dass sie ständig diese Stimme in ihrem Kopf hört, die ihr befiehlt, ihre große Liebe Liam zu töten. In dem fulminanten Finale der erfolgreichen Moonlit-Nights-Trilogie begeben sich Emma und Liam auf eine gefährliche Reise von Wolfsclan zu Wolfsclan, um Antworten zu finden, die vielleicht lieber im Verborgenen geblieben wären... //Alle Bände der beliebten Werwolf-Reihe: -- Moonlit Nights 1: Gefunden -- Moonlit Nights 2: Gebissen -- Moonlit Nights 3: Gefährlich -- Moonlit Nights: Alle drei Bände in einer E-Box// Die "Moonlit Nights"-Reihe ist abgeschlossen. Carina Mueller wurde 1984 im schönen Westerwald geboren, wo sie heute immer noch lebt und arbeitet. Neben ihrem Hund und ihren Pferden zählte das Lesen schon immer zu ihren größten Hobbies, woraus sich dann die Idee entwickelte, eigene Romane zu schreiben. Sie selbst liebt Jugendbücher und auch Fantasy-Romane, vor allem die ganz spannenden, weshalb sie auch in diesen Genres schreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 268
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646600643
    Verlag: Impress
    Serie: Moonlit Nights Bd.3
    Größe: 2361 kBytes
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Gefährlich

1. K apitel

Eine Stunde war bereits vergangen und ich saß immer noch zusammengekauert vor der Mülltonne, der Zeitungsbericht über den Tod des jungen Manns lag zu meinen Füßen.

Fassungslos starrte ich vor mich hin, die Knie fest an meinen Oberkörper gezogen und mit ganzer Kraft umklammert, als könnten sie mir irgendeine Art von Halt geben, doch das taten sie nicht.

Mit zittrigen Händen wischte ich mir die Tränen weg, die langsam, aber stetig aus meinen Augen quollen und meinen Blick immer wieder verschwimmen ließen, doch sofort kamen neue nach. Um mich selbst zu beruhigen, begann ich sanft hin und her zu schaukeln und dabei tief ein und aus zu atmen, doch es nutzte nichts.

Das konnte einfach nicht wahr sein! Nein: Das durfte einfach nicht wahr sein! Ich war doch kein Monster?!

Bist du nicht? Schließlich hast du euer ganzes Haus verwüstet. - Eine kleine Stimme meldete sich in meinem Kopf zu Wort und begann mir Vorwürfe zu machen.

Ich konnte nichts dafür, antwortete ich in Gedanken.

Hast arme, wehrlose Hühner gefressen ...

Sicher nicht mit Absicht.

Hast Amilia umgebracht ...

Hab ich nicht!, wehrte ich mich innerlich dagegen.

Nein? , höhnte die freche Stimme. Vielleicht ist sie noch nicht tot, aber du hast es selbst gerochen. Lange wird es nicht mehr dauern ...

Liam wird ihr helfen!

Liam muss ihr sein Blut geben. Und sie wird immer mehr davon brauchen ...

Er wird ein Gegenmittel finden!

Nicht, wenn die Zeit das Problem vorher erledigt ...

Amilia ist kein Problem!

Tu doch nicht so scheinheilig. Ist es nicht genau das, was du immer wolltest? Sie für immer loswerden?

Aber doch nicht so!

Nein? Und warum hast du sie dann umgebracht?

Ich habe sie nicht umgebracht!

Vollkommen entnervt legte ich die Stirn auf meine Knie und raufte mir mit beiden Händen die Haare.

Okay, wenn es dir damit besser geht: Warum hast du sie FAST umgebracht?

Es war ein Unfall!

Jemanden umzubringen ist nicht nur ein "Unfall" , tadelte die Stimme weiter.

Ich konnte nichts dafür!, beteuerte ich erneut. Wer hätte denn ahnen können, dass mein Biss einem Werwolf so schadet? Ein leiser Schluchzer entwich meiner Kehle.

Na ja, wenigstens hast du das Mädchen nur fast getötet ... , höhnte die Stimme, als wollte sie mich an den jungen Kerl aus der Zeitung erinnern.

Verzweifelt vergrub ich mein Gesicht in meinen Händen.

Ich war doch extra weit weggebracht worden!

Was ja sehr viel genutzt hat ...

Hör auf! Liam hat gesagt, ich wäre viel zu weit weg gewesen, um es nach Hause schaffen zu können.

Du hattest wundgelaufene Fußsohlen ... Und das sogar als Werwolf ...

Hör auf, habe ich gesagt! Das hätte auch ein anderer Werwolf gewesen sein können. Oder wirklich ein wildes Tier.

Tz, tz, tz ... Ausreden, nichts als Ausreden , mäkelte die Stimme weiter.

Ich hielt mir mit beiden Händen die Ohren zu und presste sie so fest gegen meinen Kopf, dass es schon wehtat, doch ich wollte die Stimme endlich aus meinem Kopf verbannen.

Du bist genau das, was Amilia gesagt hat! Ein unkontrollierbarer Killer! Also wehr dich nicht dagegen, sondern lass es zu. Du wirst dich besser fühlen, wenn du aufhörst, dich gegen dein neues Ich zu stellen.

Ich bin kein Killer! Außerdem würde ich doch nie einen Menschen umbringen. An sowas habe ich niemals auch nur einen Gedanken verschwendet!

Hast du denn vorher schon mal daran gedacht, Hühner zu töten? , reizte die Stimme weiter.

Natürlich nicht!

Wem willst du eigentlich etwas vormachen? Du bist ein Killer.

Nein! Das bin ich nicht!

Du bist ein Killer ...

Hör

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