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Heartbeat. Crush on you von Wright, Sandra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2018
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Heartbeat. Crush on you

Als Katie den sexy Doug kennenlernt, ist da sofort dieses Kribbeln zwischen ihnen. Doch nach heimlichen Treffen voller Zärtlichkeit hält er sie immer wieder auf Abstand. Als dann das Gerücht umgeht, Doug sei Schuld an dem Feuer, das Katies Vater in den Rollstuhl gebracht hat, scheint ihr Herz zu zerreißen.

Sandra Wright zählt das Lesen und Schreiben zu ihren größten Leidenschaften. Unter anderem Namen hat sie bereits in Amerika und Deutschland erfolgreich Thriller und Liebesromane veröffentlicht.
Ihre Zeit an einer High School in Virginia hat Sandra Wright allerdings so sehr geliebt, dass sie seit langem ein Jugendbuch schreiben wollte. Diesen Wunsch hat sie sich nun mit 'Crush on you' erfüllt.
Die Autorin lebt heute mit ihrem Mann und Sohn in der Nähe des Meeres.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 06.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864180606
    Verlag: Oetinger Taschenbuch
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Heartbeat. Crush on you

Das Leben war einfach unfair! Krachend schlug Katie die Tür ihres Schrankfaches zu. Das half. Ein Teil ihrer Wut verflog. Außerdem verstummte das Gespräch neben ihr.

Francine, der Superstar des Jahrgangs, die Cheerleaderin, die Tochter megareicher Eltern, die Fahrerin eines roten Cabrios, sah Katie an. "Ist was?"

Ja! Es war einfach nicht gerecht, dass Katie ihre Hausaufgaben wieder in der Nacht machen musste, weil sie vorher keine Zeit hatte. Es sei denn, ihre Freundinnen sprangen wieder ein und halfen ihr. Selbst wenn Trevor - früher mal Katies heimlicher Schwarm, jetzt Francines Freund - sich für sie interessieren würde, hätte sie gar keine Zeit für einen Freund. Außerdem sah Francines blonde Mähne jeden Tag aus, als ob ein Star-Coiffeur sie gestylt hätte, während es bei Katie nur für einen lockeren Pferdeschwanz reichte. Dabei waren ihre Haare naturblond und nicht gefärbt! Und dann war da noch Francines Flitzer, das rote Cabrio, das den perfekten Gegenpart zu Katies klapprigem Fahrrad bildete. Mist!

Neben Francine sah nun auch Trevor sie abwartend an. Obwohl Katie ihnen gerne wenigstens einen der Punkte an den Kopf geschleudert hätte, brummte sie lediglich etwas von einem klemmenden Schloss. Schließlich konnten ihre Mitschüler nichts dafür, dass Katies Leben so ätzend war - ein ständiger Balanceakt zwischen Schule, dem Job im Diner und der Unmenge von Aufgaben, die sie zu Hause erledigen musste.

Hand in Hand schlenderte das aktuelle Dream-Team des Senior-Jahrgangs der Highschool davon.

Ihr schlechtes Gewissen meldete sich zu Wort. Es war einfach Schicksal, dass ihr Vater diesen Unfall gehabt hatte und heute im Rollstuhl saß. Sie brauchten das Geld für all die Dinge, die nicht von der Versicherung bezahlt wurden, und das waren fast alle. Damit hatte sie wenigstens einen Adressaten für ihren Ärger. Die amerikanische Regierung war echt das Letzte, wenn sie ein Gesundheitswesen duldete, in dem normale Familien durch einen Unfall in den Abgrund gerissen wurden! Und das galt dann auch noch ausgerechnet für einen Mann, der unzählige Male sein Leben riskiert hatte, um andere zu retten.

"Hey, Katie. Hast du genug Löcher in die Luft gestarrt? Wir haben noch eine Doppelstunde Sport, ehe das Wochenende beginnt."

Wochenende? Katie fuhr zu Megan herum. Ihre Freundin sah sie aus funkelnden grünen Augen erst spöttisch, dann mitleidig an. "Lass mich raten, den Plan für deine Stunden im Diner hast du im Kopf, aber völlig vergessen, dass Freitag ist, oder?"

Da weit und breit kein anderer Schüler war, hatte Katie keine Probleme, ehrlich zu antworten. "Ich habe schon die Sachen für die Hausaufgaben zusammengepackt. Na ja, ich hoffe, ich habe alles erwischt. Sport habe ich ganz vergessen, aber das Herumgehopse spare ich mir. Lennie hat gesagt, dass er mich heute gut früher brauchen kann. Ich fahre in den Diner. Sagst du Ms Simpson, dass ich nach Hause bin? Wegen ... Kopfschmerzen."

Megan strich sich eine braune Haarsträhne zurück. "Die hattest du das letzte Mal schon, lass dir was anderes einfallen. Und was sage ich zu ihr, wenn sie nach dem Attest von Schwester Alicia fragt?"

Katie grinste. Ihr Gehirn war wieder auf Gegenwart geschaltet, der kurze Anflug von Die ganze Welt ist fies und gemein war überwunden. Die Extraschicht im Diner wäre eine Packung der sauteuren Schmerzmittel für ihren Vater, die er oft genug brauchte, um nachts wenigstens ein paar Stunden zu schlafen. Die Chance würde sie sich nicht entgehen lassen. Die Schulkrankenschwester, die unerwartete Krankheitsfälle bestätigen sollte, war kein Problem. "Die ist vorhin schon weggefahren. Ihre kleine Tochter ist krank."

Megan musterte sie prüfend und trat dann ganz dicht an Katie heran.

"Spinnst du?" Katie wich zurück.

"Natürlich nicht. Ich stelle nur gerade fest, dass deine Augen rot sind. Eindeutig eine Bindehautentzündung. Die ist praktische

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