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Herz verloren Band 2 von Elkeles, Simone (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.10.2015
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Herz verloren

Heiß ersehnt: Die Fortsetzung der neuen Serie von Simone Elkeles! Vic Salazar ist seit langem in Monica verliebt, die Freundin seines besten Freundes Trey. Doch Vic würde Trey nie verraten, der auch noch sein bester Kumpel im Footballteam ist. Also tut er so, als könnte ihm Monica egaler nicht sein. Monica ist zufrieden mit Trey, der solide und zuverlässig ist. Ganz im Gegensatz zu Treys undurchschaubarem Freund Vic, aus dem sie einfach nicht schlau wird. Doch als Vic sie in einem unvorhergesehenen Moment küsst, sprühen die Funken ... Simone Elkeles wuchs in der Gegend von Chicago auf, hat dort Psychologie studiert und lebt dort auch heute mit ihrer Familie und ihren zwei Hunden. Ihre 'Du oder das ganze Leben'-Trilogie, für die sie zum 'Illinois Author of the Year' gewählt wurde, wurde zum weltweiten Bestseller.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 26.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641142520
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Herz verspielt Bd.2
    Originaltitel: Wild Cards 2
    Größe: 2342 kBytes
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Herz verloren

2

Monica

Ich hasse das Aufstehen, selbst in den Sommermonaten, wenn ich bis Mittag schlafen kann. Heute beginnt mein Senior-Jahr. Mein Wecker hat mich um sechs aus dem Schlaf gerissen und mich daran erinnert, dass die Sommerferien vorüber sind.

Halb gebeugt schlurfe ich ins Bad. Nachdem ich mir die Zähne geputzt habe, starre ich auf die Medikamente auf der Ablage. Die Pillen erwidern meinen Blick und sagen: "Nimm mich!"

Ich werfe mir eine in den Mund und spüle sie mit einem Becher Wasser hinunter.

"Monica!", ruft Mom aus der Diele. "Bist du aufgestanden?"

"Ja!", antworte ich, bevor ich unter die Dusche gehe.

"Gut. Ich mache dir gleich Frühstück, also beeil dich! Ich will nicht, dass es kalt wird."

Unter der Dusche schließe ich die Augen und lasse das heiße Wasser über meinen Körper rinnen. Als ich fertig bin, fühle ich mich hundertmal besser ... fast schon normal. Und als ich in der Uniform, die alle Cheerleaderinnen am ersten Schultag tragen, die Treppe hinunterlaufe, stehe ich unter Strom.

Adrenalin pumpt durch meine Adern. Ich bin bereit. Jetzt bin ich richtig gut drauf.

"Du siehst so süß aus", meint Mom und küsst mich auf die Wange. Meine Mutter stellt einen Teller mit Pancakes in die Mitte des Tisches und einen mit zwei Eiern vor mich. "Hier", sagt sie.

Ich lache. "Das reicht für die gesamte Schülerschaft der Fremont High, Mom."

"Deine Mutter konnte sich nicht bremsen", sagt Dad. Er steht in der Tür in Kakihosen und maßgeschneidertem Button-Down-Hemd, auf das der Name Dr. Neal Fox gestickt ist. Früher habe ich mir immer gewünscht, mein Vater wäre ein normaler Arzt und kein plastischer Chirurg, bis ich einen Patienten kennenlernte, dem ein Pitbull das Gesicht zerfleischt hatte. Er nannte meinen Dad einen Helden und sagte, er hätte nicht mehr leben wollen, wenn mein Dad ihm nicht geholfen hätte. Das hat meine Sicht verändert.

Dad küsst mich auf den Kopf. "Wie geht's dir, Süße?"

"Super", antworte ich.

"Hast du deine Tabletten genommen?"

"Ja, Dad. Das fragst du mich jedes Mal und ich gebe dir immer die gleiche Antwort. Wann hörst du damit auf?"

"Nie."

"Wahrscheinlich schickt er dir, selbst wenn du schon auf dem College bist, jeden Morgen eine SMS ", amüsiert sich Mom und gibt meinem Dad einen scherzhaften Stups.

Mein Dad grinst mich schuldbewusst an, während er den Arm um Moms Taille legt und sie küsst. "Du kennst mich eben in- und auswendig, Liebling."

Ja, meine Eltern flirten miteinander. Manchmal geht mir das auf den Senkel, aber die Eltern der meisten meiner Freunde sind geschieden oder leben nicht mehr zusammen. Es ist beruhigend zu wissen, dass meine Eltern sich tatsächlich lieben.

Mom, die leitende Angestellte in einer Werbeagentur ist, zückt ihr Handy und deutet damit auf mich.

Ich ziehe eine Augenbraue hoch. "Was wird das, Mom?"

"Ich mache ein Foto von dir am ersten Tag deines Senior-Jahres. Das ist ja so aufregend!" Ihr Grinsen ist so breit, dass ich lachen muss.

"Ähm ... Mom, ich bin noch nicht fertig mit der Highschool", kläre ich sie auf. "Das Schuljahr fängt heute erst an. Was ist, wenn ich ab jetzt nur Dreien nach Hause bringe? Oder Vieren? Fotografierst du mich dann auch noch?"

"Natürlich, Monica", sagt Dad, während er einen Schluck von seinem Morgentee nimmt. "Aber wenn du Einsen kriegst, kannst du dir das College aussuchen. Und das ist von Vorteil."

"Kein Druck, Dad", scherze ich. Es ist kein Geheimnis, dass Dad Klassenbester war.

"Wir möchten nur, dass du dein Bestes gibst", beruhigt mich Mom und macht noch ein Foto. "Und falls nicht, kommt Onkel Thomas her und bringt dich zur Vernunft."

"Cool. Ich mag Onkel Thomas, auch wenn er ein Raubein ist." Ich schaue meine Eltern fragend an. "Könntet ihr denn auch damit leben, wenn es nur ein Dreier-Durchschni

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