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Highschool Princess. Verlobt wider Willen von Laine, Annie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2018
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Highschool Princess. Verlobt wider Willen

Wenn eine Prinzessin keine mehr sein will Die 17-jährige Prinzessin Sarafina ist es leid, das Leben einer Royal zu führen. Die hübschen Kleider, die königlichen Bälle, all das würde sie nur zu gern gegen ein normales Leben eintauschen. Als ihre Eltern jedoch beschließen sie mit einem Prinzen zu verloben, scheinen ihre Träume in weite Ferne zu rücken. Um wenigstens noch ein bisschen ihr Leben genießen zu können, nimmt die Prinzessin kurz entschlossen an einem Schüleraustausch in den USA teil. Doch so leicht, wie sie sich die Highschool vorgestellt hat, ist sie dann doch nicht, und das Inkognito-Leben erweist sich als höchst kompliziert. Sarafinas einziger Lichtblick ist Leo, der sie mit seinen intensiv grünen Augen von Beginn an verzaubert. Wie dumm, dass sie vor ihm verbergen muss, wer sie wirklich ist... //Alle Bände der romantisch-royalen Reihe: -- Highschool Princess. Verlobt wider Willen (Modern Princess 1) -- College Princess. Bürgerlich verliebt (Modern Princess 2) -- Crown Prince. Zofen küsst man nicht (Modern Princess 3)// Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden und haben ein abgeschlossenes Ende. Annie Laine wurde im schönen Osthessen geboren. Nach dem Realschulabschluss führt sie ihr Leben zunächst in ganz verschiedene Richtungen. Sie schließt eine Ausbildung ab und arbeitet ein halbes Jahr auf der Kanareninsel Teneriffa, findet aber nicht ihre Passion darin. Das zieht sie schließlich zurück zu den Büchern. Während sie tagsüber Buchhandel/Verlagswirtschaft studiert, verbringt sie ihre Nächte mit dem Schreiben eigener Texte und betreibt einen Bücherblog.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 230
    Erscheinungsdatum: 01.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646603927
    Verlag: Impress
    Größe: 2888 kBytes
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Highschool Princess. Verlobt wider Willen

Wie meine Eltern mein Leben ruinieren

"... in sechs Monaten", sagt meine Mutter mit Blick in ihren königlichen Terminkalender, als ich sie nach dem Termin für den Ball frage.

"Was?" In sechs Monaten schon? Das ist doch viel zu früh! Bin ich erst mal mit dem Sohn irgendeines Königs von weit her verlobt, ist es nur noch ein Wimpernschlag bis zur Hochzeit. Und dann wird Prinz Joffrey mich mit in sein Reich nehmen. Was ich dazu zu sagen habe, interessiert mal wieder niemanden.

"Der Verlobungsball ist einem halben Jahr", wiederholt sie. "Und jetzt sieh mich nicht so an. Halte dich gerade und sprich, wie es sich für eine Prinzessin gehört."

Mamá kann eigentlich ganz nett sein, aber Königin Wilhelmina ist einfach nur streng.

"Wieso sollte ich mich wie eine Prinzessin benehmen, wenn ihr mich wie eine Sklavin verschachern wollt?"

Das ist das Erste, was mir eingefallen ist, aber nicht einmal ansatzweise das, was ich hätte sagen sollen. Es wird nicht von mir erwartet, eine eigene Meinung zu haben. Ich bin doch nur das süße kleine Prinzesschen, das meine Eltern als Aushängeschild für unser Land benutzen können.

Dabei wissen nur die wenigsten, dass sich im Mittelmeer, gar nicht weit entfernt von Spanien, unser kleines Reich befindet. Bahía Dorada ist einfach zu klein, um auf handelsüblichen Karten verzeichnet zu sein. Trotzdem legt Mamá höchsten Wert darauf, dass ich mich in der Öffentlichkeit gut benehme. Innerhalb der Palastmauern achtet sie nicht so streng auf meine Ausdrucksweise, aber heute habe ich wohl den Vogel abgeschossen.

"Hüte deine Zunge, junge Dame! Du kennst die höfischen Traditionen und wusstest, dass du bald heiraten wirst", erklärt sie ruhig, aber dafür mit Nachdruck.

"Ja, ich wusste, dass ich bald heiraten muss. Nicht, dass es schon kurz nach meinem achtzehnten Geburtstag so weit sein wird. Mamá, bitte, ich will das nicht", flehe ich in der Hoffnung, dass sie noch einmal mit sich reden lässt. Aber das wäre natürlich viel zu einfach.

"Aber warum nicht? Prinz Joffrey schien deinem Vater und mir die richtige Wahl zu sein."

Ja, ihnen! Mich hat niemand gefragt.

"Habt ihr auch nur einen von seinen Briefen gelesen?", fahre ich sie an und kümmere mich nicht darum, dass die höfische Netiquette es nicht vorsieht, die Stimme zu erheben.

"Als würden wir in deine Privatsphäre eingreifen, Sarafina."

Mamá schnaubt, als könne sie nicht glauben, dass ich ihr so etwas vorwerfe.

Ich fasse es nicht!

"Und die Wahl meines Ehemannes greift nicht in meine Privatsphäre ein?", werfe ich ihr vor.

"Nun beruhige dich ..."

"Nein, ich werde mich nicht beruhigen. Nicht, bis ihr diesen Irrsinn stoppt, bevor es zu spät ist."

Theatralisch wende ich mich um und lege den wohl perfekten Abgang hin.

In meinen Gemächern angekommen, schäle ich mich aus dem viel zu engen und alles andere als bequemen Kleid und mache es mir in meinem kuscheligen rosa Pyjama auf dem Sofa gemütlich. Solange ich in meinem Zimmer bleibe, ist das ... sagen wir, akzeptabel. Es gefällt meinen Eltern zwar nicht, dass die Palastangestellten mich so sehen könnten, aber es sind immer noch meine Gemächer und hier gelten meine Regeln!

Es ist zwar erst drei Uhr nachmittags, aber ich habe nicht vor, mein Zimmer heute noch einmal zu verlassen. Wozu auch? Hier habe ich alles, was ich brauche: ein gemütliches Himmelbett, einen begehbaren Kleiderschrank, in dessen Untiefen ich meinen Süßigkeiten-Vorrat vor meinen Eltern und den Zofen verstecke, und natürlich meinen Fernseher. Wenn heute noch jemand hereinkommt und etwas gegen mein Outfit hat, soll er sich damit abfinden.

Ich kuschele mit einem flauschigen Sofakissen und starte einen Skype-Anruf über den riesigen Flachbildfernseher an der Wand. Der Anruf geht einmal um die halbe Welt, landet in dem fernen Königreich Mitena und auf einmal erscheint ein bekanntes Gesic

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