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Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing von Novak, Ali (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2018
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing

Manchmal ist das Leben eine Wundertüte
Büffeln, Sparen, und dann aufs College - so lautet Felicitys Plan. So, wie ihre ehrgeizige Mutter es von ihr erwartet, seit Fels Schwester Rose vor Jahren spurlos verschwunden ist. Doch als Felicity auf einem Maskenball den heißen Alec kennen lernt, der sich als Mitglied der legendären Heartbreakers entpuppt, erscheint vieles in neuem Licht. Auch was damals zwischen ihrer Mutter und Rose wirklich geschah. Zusammen mit Alec begibt sich Felicity auf einen aufregenden Roadtrip, um endlich Rose zu finden.

Ali Novak, geb. 1991, stammt aus Wisconsin und hat vor kurzem ihr Creative Writing-Studium an der University of Wisconsin-Madison abgeschlossen. Ihren ersten Roman, Ich und die Walter Boys, begann sie im Alter von 15 zu schreiben und stellte den Text 2010 als Selbstpublisher online. Inzwischen haben ihre Geschichten über 150 Millionen Leser. Wenn sie nicht gerade schreibt oder Fantasyromane liest, ist Ali gern auf Reisen oder veranstaltet Netflix-Marathons mit ihrem Mann Jared.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 11.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641224615
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: cbt Taschenbücher .31221
    Originaltitel: The Heartbreakers #2 - Paper Hearts
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Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing

KAPITEL 1

Heute war der Geburtstag meiner Schwester. Ich habe gebetet, dass meine Mutter dieses Jahr durch irgendein Wunder nicht daran denken würde. Heute Morgen hatte sie auch tatsächlich nichts gesagt, während ich mir mein Müsli zubereitete - kein Wort darüber, dass wir uns Rose' Lieblingsfilme anschauen oder bei Vine & Dine zu Abend essen sollten, worauf sie für gewöhnlich bestand -, und ich hatte das als ein Zeichen dafür gedeutet, dass meine Gebete erhört worden waren.

Das waren sie nicht.

Stattdessen stand, als ich von meiner gemeinnützigen Arbeit nach Hause kam, ein roter Cupcake auf dem Tisch und daneben eine Karte, die Rose nie lesen würde. Ich bin kein gläubiger Mensch, also war es nur logisch, dass meine Bitte von wem auch immer da oben ignoriert worden war. Trotzdem grummelte ich vor mich hin, als ich meinen Rucksack auf den nächstbesten Stuhl stellte.

Ich atmete tief durch. " MOM !"

Für einen Moment war es still, aber dann hörte ich in dem kleinen Schlafzimmer, das an die Küche angrenzt, eine Schublade zuknallen. Zwei Sekunden später ging die Tür auf.

"Hallo, Schätzchen!" Mom hatte sich ein Handtuch um ihr blondes Haar gewickelt, trug eine Gesichtsmaske und den Bademantel, den ich ihr vor zwei Jahren zu Weihnachten geschenkt hatte. Mit Zehentrennern aus Schaumstoff an den Füßen kam sie in die Küche gehumpelt. Meine Augenbrauen gingen in die Höhe. Mom lackierte sich die Zehennägel nur, wenn sie ein Date mit ihrem Freund Dave hatte.

Okay, vielleicht ist das mit dem Geburtstag doch nicht so schlimm, wie ich dachte.

"Wie war es im Diner? Hast du viel Trinkgeld bekommen?"

"Mom, ich hatte meine Schicht für dieses Wochenende d och abgesagt. Das habe ich dir gestern schon erzählt." Sam stags und sonntags bekam ich am meisten Trinkgeld - sie m usste also viel an Rose gedacht haben, wenn sie bei unse rem Gespräch so völlig abgeschaltet hatte. Oder sie war von der Vorfreude auf ihre Verabredung mit Dave abgelenkt gew esen. Hoffentlich Letzteres. "Die Kinderkrebshilfe veransta ltet heute Abend einen großen Wohltätigkeits-Ball, das weißt du doch. Heute Morgen habe ich beim Aufbau geholfen."

"Ich weiß nicht, warum du deine Zeit mit unbezahlter Arbeit verschwendest", sagte sie. "Du brauchst Geld, kein gutes Karma." Sie zog die Unterlippe zwischen die Zähne, ein sicheres Zeichen dafür, dass ich ihrer Meinung nach einen schweren Fehler machte. Sie war immer sehr besorgt, wenn es um Geld ging. Ein entfernter Verwandter könnte ihr ein beträchtliches Vermögen vermachen, ja, sie könnte sogar im Lotto gewinnen und bliebe doch immer eine Pfennigfuchserin. Aber dafür machte ich ihr keinen Vorwurf. Dad hatte sie schließlich ohne einen Cent sitzen lassen, da war das irgendwie verständlich.

"Um ein Stipendium zu bekommen, muss ich in meiner College-Bewerbung gemeinnützige Arbeitsstunden vorwei sen können", entgegnete ich mit gepresster Stimme. Ich musste gezielt meine Kiefermuskeln entspannen, um nicht mit den Zähnen zu knirschen und Mom anzufahren. Wir hatten das schon tausend Mal durchgekaut, aber sie begriff immer noch nicht, dass diese jetzt geopferten Stunden sich später bezahlt machen würden.

Seit vier Jahren war es mein größter Wunsch, nach Harvard zu gehen. Aber Mom konnte schon unseren Haushalt nur mit knapper Not über Wasser halten. Also war klar, dass ich das Geld fürs College allein aufbringen musste. Das bedeutete, ich war auf Stipendien angewiesen - und zwar auf viele. Und was macht sich besser in einer Bewerbung als freiwillige Arbeit bei einer Wohltätigkeitsorganisation? Mom dachte, ich könnte mein Studium mit der Arbeit im Diner bezahlen, aber egal wie viele Schichten ich auch schob, es würden dabei nie die happigen 45 Riesen herumkommen, die ich jährlich für die S

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