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Immerwelt - Der Anfang Fantasy Jugendbuch von Showalter, Gena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2018
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Immerwelt - Der Anfang

"Vollkommen einzigartig und absolut fesselnd - ich konnte es nicht aus der Hand legen! Was für eine wunderbar krasse Welt."
SPIEGEL-Bestsellerautorin Sarah J. Maas

"Immerwelt - der Anfang ist eine Non-Stop-Fahrt voller Nervenkitzel, bei der einem das Herz stehen bleibt ... und wiederbelebt wird. Dieses Buch bekommt den besten Platz in meinem Leseregal!"
SPIEGEL-Bestsellerautorin P.C. Cast

Tenley ist eine ganz normale Siebzehnjährige, rebellisch und eigensinnig. Nur dass ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich - wie alle anderen - zu einer der beiden verfeindeten Seiten bekennt: Entweder gehört man zu Myriad, dem dunklen Reich der Schicksalsgläubigen, oder zu Troika, dem hellen Reich der Erkenntnis. Vertreter beider Reiche versuchen mit allen Mitteln, Tenley für sich zu gewinnen. Aber sie versteht nicht, warum ausgerechnet sie so wichtig sein soll. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie. Einer der beiden lässt Tenleys Herz höherschlagen. Doch was, wenn sie sich für das Reich des anderen entscheidet?

New York Times'- und 'USA Today'-Bestsellerautorin Gena Showalter gilt als Shootingstar am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. Mit der Serie 'Herren der Unterwelt' feierte sie ihren internationalen Durchbruch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 480
    Erscheinungsdatum: 02.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959677721
    Verlag: HarperCollins
    Serie: Immerwelt .1
    Originaltitel: Firstlife
    Größe: 2159 kBytes
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Immerwelt - Der Anfang

1. KAPITEL

"Lieber ungezeichnet als ein Sklave der troikanischen Gesetze."

Myriad

In Prynne, der Anstalt, in der jedes Glück stirbt, bin ich nun seit dreihundertachtundsiebzig Tagen eingesperrt (oder seit neuntausendzweiundsiebzig Stunden). Das weiß ich genau, obwohl ich hier nie die Sonne auf- oder untergehen sehe. Aber ich markiere meine Wände mit Blut, sobald die Lichter im Brave-Mädchen-die-böse-wurden-Flügel der Anstalt ausgeschaltet werden.

Im Gebäude gibt es keine Fenster. Zumindest habe ich keine gefunden. Und ich durfte bisher nie hinausgehen. Keiner von uns darf das. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht einmal, in welchem Land wir uns befinden oder ob wir vielleicht tief unter der Erde leben. Bevor wir mit dem Flugzeug, dem Auto, dem Schiff oder sonst wie hergebracht wurden, hat man uns starke Beruhigungsmittel verabreicht. Wo immer wir sind, außerhalb dieser Wände muss es eiskalt sein, denn jeden Tag, jede Stunde und Sekunde wird geheizt.

Ich habe gehört, wie sowohl Freunde als auch Feinde beim Personal nachgefragt haben, sie bekamen jedoch ständig dasselbe zu hören: Antworten muss man sich verdienen .

Nein danke. Für mich ist der Preis - nämlich Kooperation - entschieden zu hoch.

Ich erhebe mich von meinem Bett und schleppe mich in die äußerste Ecke meiner Zelle. Jeder Schritt tut weh. Mein Rücken hasst mich dafür, doch die Muskeln sind zu wund, um zu streiken. Letzte Nacht wurde ich einfach so gezüchtigt.

Ich bleibe vor meinem ganzen Stolz stehen, meinem Kalender. Ein neuer Tag bedeutet eine neue Markierung.

Da ich keine Kreide, keinen Kuli oder Stift habe, ratsche ich mit der Spitze des Zeigefingers über einen rauen Stein, der aus dem Boden ragt, und ritze damit meine Haut auf, um etwas Blut zu gewinnen.

Ich hasse den Schmerz, doch um ehrlich zu sein, gefällt mir die Narbe, die zurückbleibt. Denn meine Narben kann ich zählen.

Zählen ist eine Leidenschaft von mir und Zahlenkunde meine Lieblingssucht. Vielleicht weil jeder Atemzug ein weiteres Ticken der Uhr ist, die uns dem Tod ein Stückchen näher bringt ... und einem neuen Anfang. Vielleicht weil mein Name Tenley ist - Ten für meine Freunde.

Ten, also zehn, repräsentiert Vollständigkeit.

Wir haben zehn Finger und zehn Zehen. Mit zehn beginnt gewöhnlich ein Countdown.

Ich wurde am zehnten Tag des zehnten Monats um zehn Uhr zehn geboren. Und, okay. Na schön. Vielleicht bin ich so von Zahlen besessen, weil sie immer eine Geschichte erzählen und im Gegensatz zu den Menschen nie lügen.

Hier meine Geschichte kurz zusammengefasst:

Siebzehn - die Anzahl der Jahre, die ich existiere . In meinem Fall kann man eigentlich nicht wirklich leben sagen.

Eins - die Anzahl der Jungen, mit denen ich zusammen war.

Zwei - die Anzahl der Freunde, die ich seit meiner Einkerkerung gewonnen und verloren habe.

Zwei - die Anzahl der Leben, die ich lebe. Die Anzahl der Leben, die wir alle leben.

Unser Erstleben, dann unser Ewigleben.

Zwei - die Anzahl der Wahlmöglichkeiten, die ich für meine ewige Zukunft habe.

1. zu tun, was meine Eltern verlangen, oder 2. zu leiden.

Ich habe mich fürs Leiden entschieden.

Mit dem Blut male ich ein weiteres Zeichen auf die Steine und gehe zufrieden zum "Badezimmer". Es gibt keine Türen, die einem auch nur ein Mindestmaß an Privatsphäre ermöglichen, lediglich eine offene Duschkabine neben einer Toilette. Zu unserer eigenen Sicherheit, wie uns gesagt wurde. Zur Belustigung der anderen, wie ich vermute. Alle Zellen werden rund um die Uhr überwacht, was bedeutet, dass zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt den Mitarbeitern erlaubt ist, sich die Live-Aufnahmen anzusehen. Sie werden sogar dazu ermuntert.

Dr. Vans, der Leiter der Anstalt, verhöhnt uns gern mit dem Satz: Ich sehe und

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