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Magic Academy - Die Kandidatin von Carter, Rachel E. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.10.2018
  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)
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Magic Academy - Die Kandidatin

Der Kampf um die Schwarze Robe duldet keine Liebenden ...
Die 20-jährige Ryiah hat es geschafft - sie ist Kriegsmagierin von Jerar! Doch sie träumt immer noch von der Robe des Schwarzen Magiers, dem Mächtigsten aller Kriegsmagier. Ry hat ein Jahr, um sich auf das prestigeträchtige Turnier um den nächsten Schwarzen Magier vorzubereiten. Dabei muss sie gegen einen Gegner antreten, den sie noch nie besiegt hat: kein Geringerer als ihr Verlobter Prinz Darren ...

Rachel E. Carter ist die USA-Today-Bestsellerautorin der Fantasy-Jugendbuchserie Magic Academy über Magie, Machtkämpfe und eine große Liebe. Kaffee zu horten gehört zu ihren Leidenschaften, ebenso wie böse Jungs und Helden vom Typus Mr Darcy.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 08.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641225735
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: Magic Academy .3
    Originaltitel: The Black Mage #3 - The Candidate
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Magic Academy - Die Kandidatin

Eins

D arren lachte leise. Es klang wie Wasser - ein Bach, der sich in Kaskaden über Felsen ergießt. Weich und murmelnd. Tief und souverän. "Du glaubst doch nicht wirklich, dass du mich schlagen kannst, Ryiah?"

Ich stemmte die Hände in die Hüften. "Woher willst du das wissen? Wir sind noch nie gegeneinander angetreten."

"Ich habe dich bei dem Duell in Port Langli besiegt, als wir noch Lehrlinge waren."

"Ja, aber das war ohne Magie." Ich trat von einem Bein aufs andere, während der Prinz mich mit einem vielsagenden Blick bedachte und sich mit den Fingern gegen das Handgelenk tippte. Ihm war anzusehen, dass er hin- und hergerissen war, ob er meine Herausforderung ablehnen oder es mir so richtig zeigen sollte. Prinz Darren von Jerar, Zweiter in der Thronfolge, hatte seinen Stolz.

Aber er war auch stur. Wie ich. Und allem Anschein nach war er nicht gerade begeistert von der Aussicht, sich mit seiner Zukünftigen zu duellieren.

Ich biss mir auf die Unterlippe und überlegte, wie ich ihn dazu bringen konnte, seine Meinung zu ändern. Als Darrens Blick auf meinen Mund fiel, wusste ich es plötzlich: In den vergangenen fünf Jahren hatte uns die gewaltige Anziehungskraft, die wir aufeinander ausübten, oft das Leben zur Hölle gemacht, doch diesmal würde ich sie zu meinem Vorteil nutzen.

"Lust auf eine Wette?"

"Eine Wette?" Darren klang misstrauisch. "Was für eine Wette?"

Ich ging einen Schritt auf ihn zu und legte meine Hand sacht auf seinen eng anliegenden Waffenrock. Als ich die flachen, harten Muskeln unter dem Stoff spürte, musste ich schlucken. Reiß dich zusammen, Ryiah. Jetzt war nicht der rechte Moment, um an so etwas zu denken. Ich sollte doch ihn in Versuchung führen.

"Dünnes Eis, Ryiah." Der Prinz lächelte.

"Wenn ich gewinne, kommst du mit mir nach Ferren's Keep." Ha! Die gesamte letzte Woche hatten wir damit verbracht, über unseren jeweiligen Einsatzort hin und her zu diskutieren.

"Du weißt, dass ich im Palast bleiben muss."

"Dann besiege mich und du musst nicht weg."

"Und was ist dein Wetteinsatz?"

Ohne nachzudenken, erwiderte ich: "Alles, was du willst. Du hast freie Auswahl."

" Alles?" Darren sah mir direkt in die Augen und mir wurde ganz anders. Eine heiße Woge kroch meinen Hals hinauf und schoss mir ins Gesicht, sodass ich feuerrot wurde.

"D-das hab ich nicht gemeint", stammelte ich.

"Dann sieh zu, dass du nicht verlierst." Seine Augen blitzten. "Das war doch gerade auch dein schlauer Rat an mich, oder?"

Ich verschränkte die Arme und starrte trotzig zurück. "Einverstanden", sagte ich, "aber wenn du 'freie Auswahl' hast, stelle ich noch eine weitere Bedingung: Sollte ich gewinnen, musst du mit Alex Frieden schließen, wenn sich eure Wege das nächste Mal kreuzen."

Der Prinz zog kaum merklich den Kopf ein. Er und mein Zwillingsbruder hatten ein angespanntes Verhältnis - und das war noch sehr positiv formuliert. Selbst nach der Magierweihe vor vier Tagen war Alex ihm gegenüber noch immer misstrauisch, wie er mir am Morgen nach der Zeremonie gestanden hatte.

Was insofern nicht einer gewissen Ironie entbehrte, als Darrens Bruder, der Kronprinz von Jerar, mich regelrecht hasste. Fairerweise musste allerdings gesagt werden, dass das auf Gegenseitigkeit beruhte. Es gab niemanden, den ich mehr verachtete als Prinz Blayne.

"Tja, zum Glück habe ich fest vor zu gewinnen." Ich blickte auf und sah Darrens Grinsen. Bei allen Göttern, selbst wenn er auf arrogant machte, war er attraktiv. Oder vielleicht lag es genau an dieser Überheblichkeit. Am liebsten hätte ich ihm das blasierte Grinsen aus dem Gesicht geschlagen und ihn am Kragen gepackt und geküsst, bis er keine Luft mehr bekam. Vielleicht nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

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