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Meerestosen Meeres-Trilogie 3 von Schröder, Patricia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.07.2013
  • Verlag: Coppenrath Verlag
eBook (ePUB)
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Meerestosen

'Du bist das Schönste ... das Wundervollste, was mir das Leben bisher geschenkt hat', flüsterte Gordian, während er mich langsam zu Boden sinken ließ. 'Und ich verspreche dir, ich werde es auf ewig in meinem Herzen tragen. Wofür auch immer wir bestimmt sein mögen, ich werde dich nie vergessen.' Die Erkenntnis trifft Elodie bis ins Mark: Gordian gehört nicht mehr zu ihr. Gordian - ihr Herzschlag. Ihr Blut. Ihre Seele. Niemals zuvor hat sie sich mit jemandem so tief verbunden gefühlt. Die Verzweiflung über die Ausweglosigkeit ihres Schicksals reißt Elodie schier entzwei. Aber darf sie jetzt aufgeben? Ausgerechnet jetzt, da das Meer mit dem Tod ringt und nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr ist, sondern das aller Nixe und Menschen? Elodie beschließt zu kämpfen - für das Land und das Meer und für alle, die ihr am Herzen liegen ... Patricia Schröder 1960 in der Wesermarsch geboren, wohnte viele Jahre in Düsseldorf. Sie studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie mit ihrer Familie und einem großen Korb voller Katzen ans Meer zurück. Die Weite und die Ruhe der nordfriesischen Kooglandschaft beflügelten ihre Fantasie und sie fing an zu schreiben. Inzwischen gehört sie zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren und ihre Romane wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Die Nähe zum Meer und ihre Reisen auf die Kanalinseln inspirierten sie zu Elodies und Gordians Geschichte. Ihre Adresse im Internet: www.patricia-schroeder.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 496
    Erscheinungsdatum: 09.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783649616047
    Verlag: Coppenrath Verlag
    Serie: Meeressaga .3
    Größe: 2913 kBytes
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Meerestosen

Gordian öffnete den Knoten in der Haihaut über meiner Brust und mein Körper schmiegte sich in den noch immer tageswar men Inselsand. "Du bist so wunderwunderschön", flüsterte er, während er mich mit seinem zärtlichen Blick umfing und seine Hände mich streichelten, als erforschten sie mein Innerstes.

Ich tauchte ein in seinen Duft und das Türkisgrün seiner Au gen und erwiderte den sanften Kuss seiner Lippen. Meine Haut prickelte unter seinen Berührungen und mein Herz schlug im selben Rhythmus wie seines. Liebevoll fuhr ich mit den Finger spitzen über seinen Nacken und konnte es kaum erwarten, den sanften Druck seiner Hände auf meinen Hüften zu spüren. Es war kein Verlangen, sondern ein Sehnen, so süß wie eine ferne Melodie, und ich war bereit, mich darin zu verlieren. Die Angst, dass wir uns noch einmal verletzen könnten, war wie fortgeblasen, ich wusste einfach, dass das nie wieder passieren würde. Das Meer hatte uns erneut zusammengeführt. Was uns verband, musste stärker sein als das, was uns trennte.

Plötzlich ertönte oberhalb des Felsens der kleinen Vogelinsel ein Geräusch, und noch ehe ich einen klaren Gedanken fassen konnte, hatte Gordy mich bereits ins Wasser gezogen.

Was war das?, wisperte ich. Ein Vogel?

Nein, kein Vogel. Panik schwang in seiner Stimme.

Er presste mich an sich und stieß mit peitschenden Flossen schlägen in die Tiefe. Noch immer benommen von unseren Küssen, klammerte ich mich an ihn. Die Kälte und die Dunkelheit des Meeres ließen mich frösteln.

Was dann?, fragte ich. Ein Hainix?

Alles andere ist unwahrscheinlich, gab Gordy zurück.

Hast du ihn gesehen?

Nur seinen Schatten.

Aber du hast eine Vermutung ?

Ja, sagte Gordy, während wir nur wenige Zentimeter über den Meeresboden hinwegschossen. Tyler!

Dieser Name war wie ein elektrischer Impuls. Tyler, der Hainix aus Rubys Clique, dessen wahre Identität den Menschen bis heu te verborgen war und der die Delfinnixe bis aufs Blut hasste, weil Kyan ihm Lauren genommen hatte.

Fast automatisch setzte sich meine Schwanzflosse in Bewegung. Die unterschiedliche Schlagrichtung unserer Schwänze erzeugte in dieser engen Umarmung aber eine Gegenströmung, sodass wir zunächst sogar an Geschwindigkeit verloren.

Lass mich los!, raunte ich. Einzeln sind wir schneller.

Kommt nicht infrage , zischte Gordy und drückte mich nur umso fester an sich. Halte du einfach deine Flosse ruhig.

Wir waren gerade durch einen Felsenbogen geglitten, als hin ter einem Riff zu unserer Rechten ein schwarzer Hainix hervor stieß.

Lass! Mich! Los!, brüllte ich und spannte die Muskeln an.

Doch Gordian hielt mich beharrlich umfasst und schwamm unbeirrt weiter. Ich wagte einen Blick über seine Schulter und sah, dass der Hai nur noch wenige Meter entfernt war.

Plötzlich verlangsamte Gordy abrupt das Tempo. Erschrocken riss ich meinen Kopf herum und bemerkte eine nahezu schwarze Wand, die sich vor uns aus der Dunkelheit auftat. Oh, mein Gott, das konnten doch unmöglich alles Hainixe sein!

Adrenalin schoss in meine Blutbahn, und ich spürte, wie sich alles in mir gegen Gordi

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