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Morgen lieb ich dich für immer von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Verlag: cbt Jugendbücher
eBook (ePUB)

9,99 €1

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Morgen lieb ich dich für immer

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft... Jetzt für kurze Zeit zum Kennenlernpreis Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg - ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt ... Jennifer L. Armentrout hat sich in den USA bereits einen Namen gemacht: Immer wieder stürmt sie mit ihren Romanen - fantastische, realistische und romantische Geschichten für Erwachsene und Jugendliche - die Bestsellerlisten. Ihre Zeit verbringt sie mit Schreiben, Sport und Zombie-Filmen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in West Virginia.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641200022
    Verlag: cbt Jugendbücher
    Serie: cbt Taschenbücher 31141
    Originaltitel: The Problem with Forever
    Größe: 2772 kBytes
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Morgen lieb ich dich für immer

1

I n vier Jahren konnte sich vieles ändern.

Kaum zu glauben, dass es schon so lange her war. Vier Jahre, s eit ich das letzte Mal in einer Schule gewesen war. Vier Jahre, seit ich mit jemandem geredet hatte, der nicht zu dem kleinen vertrauten Kreis von Menschen um mich herum gehörte. Vier Jahre, in denen ich mich auf diesen Moment vorbereitet hatte; trotzdem hatte ich das Gefühl, ich müsste die wenigen Löffel Müsli, die ich hinuntergewürgt hatte, in hohem Bogen wieder von mir geben.

In vier Jahren konnte sich vieles ändern. Die Frage war nur: Hatte ich mich auch verändert?

Das Klirren eines Löffels riss mich aus meinen Gedanken.

Das war schon der dritte Löffel Zucker, den Carl Rivas unauffällig in seinen Kaffee schaufelte. Und wenn er sich unbeobachtet fühlte, würde er noch zwei dazutun. Für einen Mann Anfang fünfzig war er schlank und gut in Form, trotz seiner krassen Sucht nach Zucker. In seinem Arbeitszimmer, in dem sich überall dicke medizinische Fachzeitschriften stapelten, gab es eine Schublade in seinem Schreibtisch, die aussah, als hätte er einen Süßwarenladen geplündert.

Wieder wollte er nach dem Löffel in der Zuckerdose greifen und blickte über die Schulter. Seine Hand erstarrte.

Ich grinste ihn von der Kücheninsel aus an, wo ich vor meiner vollen Müslischale saß.

Seufzend drehte er sich zu mir, lehnte sich an die steinerne Arbeitsplatte und musterte mich über den Rand seines Kaffeebechers hinweg. Seine tiefschwarzen Haare, die er aus der Stirn gekämmt trug, wurden an den Schläfen allmählich grau. Ich fand, dass ihm das zusammen mit seiner olivfarbenen Haut einen distinguierten Eindruck verlieh. Er sah gut aus, genau wie seine Frau Rosa. Na ja, in ihrem Fall war "gut aussehend" eher untertrieben. Mit der dunklen Haut und den dichten Locken, in denen kein einziges graues Haar zu sehen war, sah sie fast schon atemberaubend schön aus, was durch ihre stolze, aufrechte Haltung noch betont wurde.

Rosa hatte nie Angst, für sich oder andere einzustehen.

Vorsichtig legte ich den Löffel in die Schüssel, damit er ja nicht gegen das Porzellan klirrte. Ich vermied es, unnötige Geräusche zu machen. Das war eine alte Angewohnheit von mir, die ich einfach nicht ablegen konnte. Wahrscheinlich würde sie mich mein ganzes Leben lang begleiten.

Ich schaute von meiner Schüssel auf und stellte fest, dass Carl mich beobachtete. "Bist du sicher, dass du dafür bereit bist, Mallory?"

Mein Herzschlag stockte ein wenig bei dieser so unschuldig klingenden Frage, die in Wahrheit jedoch einem geladenen Sturmgewehr gleichkam. Ich war so bereit, wie es nur ging. Wie ein Streber hatte ich meinen Stundenplan und den Raumplan der Schule ausgedruckt. Vor ein paar Tagen hatte Carl außerdem dort angerufen und meine Spindnummer erfragt. Ich wusste also ganz genau, wohin ich gehen musste. Ich hatte den Grundriss des Gebäudes praktisch auswendig gelernt. Von vorn bis hinten. Als hinge mein Leben davon ab. So lief ich auf keinen Fall Gefahr, jemanden fragen zu müssen, wo die Unterrichtsräume lagen, und ich musste auch nicht ziellos durch die Gänge irren. Gestern war Rosa sogar mit mir zur Schule gefahren, damit ich die Strecke k ennenlernte und einschätzen konnte, wie lange die Fahrt dauerte.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass Rosa an diesem Morgen da sein würde; immerhin war es ein wichtiger Tag, auf den wir ein ganzes Jahr lang hingearbeitet hatten. Und das Frühstück war eigentlich immer unsere gemeinsame Zeit. Aber Carl und Rosa arbeiteten beide als Ärzte in einem Krankenhaus. Sie war Herzchirurgin, und sie war zu einer Notoperation gerufen worden, noch bevor ich aufgestanden war. Sie konnte also nicht wirklich etwas dafür.

"Mallory?"

Ich nickte schweigend und ließ die Hände in den Schoß sinken.

Carl stellte seine Tasse hinter sich auf die Arbeitsplatte. "Bist du bereit?", fragte er

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