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Nach dem großen Feuer Roman von Hohlbein, Wolfgang (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Nach dem großen Feuer

Wenn deine Welt verbrennt: Der spannende Science-Fiction-Roman 'Nach dem großen Feuer' von Kult-Autor Wolfgang Hohlbein jetzt als eBook bei dotbooks. Es fühlt sich an wie ein böser Traum ... Gerade noch war der 14-jährige Tom in seinem Zimmer, jetzt findet er sich auf der Kommandobrücke des Raumschiffes HEDONIA wieder. Tom erfährt: Er ist einer von 20 auserwählten Jugendlichen, die auf eine geheime Mission vorbereitet werden sollen. Doch dann wird das Raumschiff plötzlich attackiert und die Jugendlichen stranden auf einem unbekannten Planeten, der von einer furchtbaren Katastrophe verwüstet wurde. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt - und Tom und seine neuen Freunde ahnen, dass sie nur eine Chance haben, hier zu überleben: Sie müssen das Rätsel dieses Planeten lösen. Doch die Zeit wird knapp ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der spannende Science-Fiction-Roman 'Nach dem großen Feuer' von Kult-Autor Wolfgang Hohlbein für Leser ab 12 Jahren. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Wolfgang Hohlbein, 1953 in Weimar geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Fantasy-Autor. Der Durchbruch gelang ihm 1983 mit dem preisgekrönten Jugendbuch MÄRCHENMOND. Inzwischen hat er 150 Bestseller mit einer Gesamtauflage von über 44 Millionen Büchern verfasst. 2012 erhielt er den internationalen Literaturpreis NUX. Der Autor im Internet: www.hohlbein.de Bei dotbooks veröffentlichte Wolfgang Hohlbein die ELEMENTIS-Trilogie mit den Einzelbänden FLUT, FEUER und STURM, die große ENWOR-Saga sowie die Romane DAS NETZ, IM NETZ DER SPINNEN und FLUCH - SCHIFF DES GRAUENS.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 326
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958247192
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 694kBytes
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Nach dem großen Feuer

2. Kapitel

Lange Zeit stand er reglos in der winzigen Kammer. Das grüne Leuchten umfloß seinen Körper wie ein Mantel aus Licht, und der Boden unter seinen Füßen begann stärker zu beben. Ein heller, singender Ton lag in der Luft, ein Geräusch, das eigentlich in den Ohren hätte schmerzen müssen, es aber nicht tat. Nach einer Weile begann das Grüne Licht, zu verblassen, erlosch jedoch nicht vollständig, sondern blieb weiter als sanfter Schimmer in der Lufthängen.

In der Wand vor ihm bildete sich ein Spalt. Mildes, blaues Licht schien in die Kammer. Die Tür glitt vollends auf und gab den Blick auf einen niedrigen, sanft gekrümmten Gang frei, der tiefer in das Raumschiff hineinführte. Als Thomas zögerte, der stummen Einladung Folge zu leisten, leuchtete vor ihm in der Luft ein gelber Pfeil auf, der sich langsam in Bewegung setzte. Thomas folgte dem Pfeil.

Er hatte noch immer keine Angst, und er wunderte sich fast selbst darüber. Aber in seinem Innern war noch immer dieses seltsame, vollkommen unbegründete Gefühl der Sicherheit.

Der Pfeil glitt lautlos vor ihm her und paßte seine Geschwindigkeit der seiner Schritte an. Thomas ging absichtlich langsam, um jede noch so winzige Kleinigkeit in seiner Umgebung genau in Augenschein nehmen zu können. Viel gab es allerdings nicht zu sehen: Die Wände des Ganges waren vollkommen glatt und bestanden aus dem gleichen, mattblau schimmernden Material, aus dem das ganze Schiff gefertigt zu sein schien. Es gab keine sichtbaren Türen oder andere Öffnungen, auch keine Schalttafeln und Computerkonsolen, wie er halbwegs erwartet hatte.

Nach einer Weile hielt der Pfeil an, drehte sich langsam um neunzig Grad, so daß seine Spitze genau auf die linke Seitenwand des Ganges deutete, und erlosch. Eine weitere Tür öffnete sich, und Thomas trat ohne weitere Aufforderung hindurch. Der Raum, in den er kam, unterschied sich in Größe und Form kaum von der Kammer, in der er zu Anfang gewesen war. Nur an der gegenüberliegenden Wand gab es etwas, das Thomas vage an eine Schalttafel erinnerte. Darüber hing etwas an der Wand, das wie ein leerer Bilderrahmen aussah.

Der 'Bilderrahmen' begann, sich plötzlich mit grauem Nebel zu füllen, und dann hatte er den Eindruck, in einen weiteren, viel größeren Raum zu blicken. Der 'Bilderrahmen' war in Wirklichkeit ein Bildschirm, und die bunten Farbflecke darunter stellten wohl so etwas wie Schalter dar.

Aber Thomas kam nicht mehr dazu, weiter darüber nachzudenken. Seine Aufmerksamkeit wurde ganz von dem in Anspruch genommen, was sich auf dem Bildschirm abspielte. Der Raum, in den er blickte, mußte die Kommandozentrale des Raumschiffes sein - ein gewaltiger runder Dom, dessen Wände ganz aus Glas oder einem anderen durchsichtigen Material zu bestehen schienen, so daß man durch sie hindurch in den freien Weltraum sehen konnte. Gestalten in silbernen Anzügen huschten geschäftig durch das Bild. Nach einer Weile blieb eine von ihnen stehen, wechselte ein paar Worte mit jemandem, den Thomas nicht sehen konnte, und kam dann so weit auf die Kamera zu, daß sein Helm fast den gesamten Bildausschnitt in Anspruch nahm.

Thomas fühlte eine leichte Enttäuschung, daß er das Gesicht des Fremden nicht erkennen konnte. Er trug die gleiche Art von Helm wie der Mann, dem er in seinem Hotelzimmer begegnet war, und wieder hatte Thomas das Gefühl, von einem Paar alles durchdringender Augen gemustert zu werden.

"Sei gegrüßt, Thomas", sagte der Mann. Seine Stimme klang weich, aber gleichzeitig auch etwas künstlich, so, als spräche dort nicht ein Mensch, sondern eine Maschine. Trotzdem war sie nicht unangenehm.

Thomas nickte zaghaft und suchte nach einer passenden Antwort, fand aber keine. Doch der Fremde schien auch nicht damit gerechnet zu haben.

"Ich hoffe, du verzeihst uns die Unannehmlichkeiten, die wir dir bereiten mußten", fuhr er nach einer Pause fort. "Aber es war unumgänglich, um dich unauffällig an Bord ne

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