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Obsidian 0: Oblivion 1. Lichtflüstern (Obsidian aus Daemons Sicht erzählt) Obsidian aus Daemons Sicht erzählt von Armentrout, Jennifer L. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.01.2017
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
eBook (ePUB)
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Obsidian 0: Oblivion 1. Lichtflüstern (Obsidian aus Daemons Sicht erzählt)

Als Katy nebenan einzieht, weiß Daemon sofort: Das gibt Schwierigkeiten. Er darf keinen Menschen an sich heranlassen, denn das würde Fragen aufwerfen. Warum bist du so stark? Wie kannst du dich so schnell bewegen? Was BIST du? Die Antwort darauf ist ein Geheimnis, das niemals gelüftet werden darf. Doch Katy bringt Daemon vom ersten Tag an aus der Fassung. Er will ihr nahe sein, aber diese Schwäche kann er sich nicht erlauben. Sich in Katy zu verlieben würde nicht nur sie in Gefahr bringen - es könnte auch das Ende der Lux bedeuten. Die epische Liebesgeschichte von "Obsidian. Schattendunkel" - erzählt aus Daemons Sicht! Alle Bände der Oblivion-Serie: Oblivion 1: Lichtflüstern (Obsidian aus Daemons Sicht erzählt) Oblivion 2: Lichtflimmern (Onyx aus Daemons Sicht erzählt) Oblivion 3: Lichtflackern (Opal aus Daemons Sicht erzählt) Alle Bände der dazugehörigen Bestsellerserie: Obsidian. Schattendunkel Onyx. Schattenschimmer Opal. Schattenglanz Origin. Schattenfunke Opposition. Schattenblitz Die Obsidian-Serie ist abgeschlossen. Gerade erschienen: "Revenge. Sternensturm", der erste Band einer neuen Spin-off-Serie! Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA – und in Deutschland – immer wieder die Bestsellerlisten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 10.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646929324
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Obsidian 0.1
    Originaltitel: Oblivion. A Lux Novel
    Größe: 1951 kBytes
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Obsidian 0: Oblivion 1. Lichtflüstern (Obsidian aus Daemons Sicht erzählt)

Kapitel 1

Lautlos und viel zu schnell für das menschliche Auge bewegte ich mich in meiner wahren Erscheinungsform zwischen den Bäumen hindurch, jagte über das dichte Gras und die feuchten, mit Moos bewachsenen Steine. Ich war nicht mehr als ein Lichtstreifen im Wald. Ein Alien zu sein, der von einem dreizehn Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernten Planeten stammt, war schon ziemlich genial.

Locker überholte ich eins dieser albernen Energiesparautos, das auf der Straße in Richtung meines Hauses unterwegs war.

Wie zum Teufel konnte so eine Karre einen so großen Anhänger ziehen?

Nicht dass es wichtig gewesen wäre.

Ich wurde langsamer und verwandelte mich in meine menschliche Erscheinungsform, hielt mich aber im Schutz der großen Eichen, während das Auto an dem leer stehenden Haus am Anfang unserer Straße vorbeirollte und dann vor dem Haus neben meinem stehen blieb.

"Shit, Nachbarn", murmelte ich, als auch schon die Fahrertür geöffnet wurde und eine Frau mittleren Alters ausstieg. Gleich darauf steckte sie den Kopf noch einmal in den Wagen hinein und sprach mit jemandem, der offenbar noch drinnen saß.

Dann lachte sie und rief: "Nun komm schon raus."

Wer auch immer bei ihr war, gehorchte nicht. Irgendwann schloss die Frau dennoch die Autotür, lief schwungvoll die Stufen zur Veranda hinauf und machte sich daran, die Eingangstür zu öffnen.

Wie war das möglich? Dieses Haus sollte leer bleiben - kein Mensch sollte hier leben. Diese Straße war das Tor zu der Lux-Kolonie am Fuß der Seneca Rocks und diesen Schwachköpfen konnte es doch nicht entgangen sein, dass das Haus zum Verkauf stand.

Das konnte einfach nicht sein.

Meine Haut prickelte und knisterte vor Energie und es fiel mir schwer, mich nicht in meine wahre Erscheinungsform zurückzuverwandeln. Ich war megagenervt. Unser Haus war der einzige Ort, an dem ich - wir - wir selbst sein konnten, ohne ständig befürchten zu müssen entlarvt zu werden. Und das wussten diese Schweine vom Verteidigungsministerium, dem verdammten VM, ganz genau.

Ich ballte die Hände zu Fäusten.

Vaughn und Lane, meine beiden persönlichen, von der Regierung zur Verfügung gestellten Babysitter, mussten es gewusst haben. Doch offenbar war es ihnen verdammt noch mal entfallen, als sie uns letzte Woche ihren Kontrollbesuch abgestattet hatten.

Die Beifahrertür des Toyota Prius öffnete sich einen Spaltbreit, was meinen Blick sofort in diese Richtung lenkte. Zuerst konnte ich nicht erkennen, wer da ausstieg, doch dann ging die Person vorn um den Wagen herum und trat in mein Sichtfeld.

"O Shit", fluchte ich noch einmal leise.

Ein Mädchen.

Ich schätzte, dass sie ungefähr in meinem Alter war, vielleicht ein Jahr jünger. Sie drehte sich jetzt langsam im Kreis und ließ den Blick über den Wald schweifen, der sich in die Grundstücke der beiden Häuser hineindrängte. Dabei wirkte sie, als rechnete sie damit, im nächsten Moment von einem tollwütigen Berglöwen angefallen zu werden.

Zögerlich näherte sie sich der Veranda, als sei sie sich immer noch nicht sicher, ob sie das Haus wirklich betreten wolle. Die Frau, von der ich annahm, dass sie ihre Mutter war, hatte die Haustür offen gelassen. Vor den Stufen blieb das Mädchen stehen.

Während ich lautlos weiter zwischen den Bäumen hindurchglitt, musterte ich sie. Sie war durchschnittlich groß. Eigentlich schien alles an ihr durchschnittlich zu sein - ihr braunes, locker zusammengebundenes Haar, das blasse, rundliche Gesicht; ihr Gewicht - sie war eindeutig nicht so hässlich dürr wie viele andere Mädchen - und ihre ... okay. Nicht alles an ihr war durchschnittlich. Mein Blick blieb an ihren Beinen hängen.

Die Beine hatten es verdammt noch mal in sich.

Sie drehte sich um und blickte mit unter der Brust verschränkten Armen in den Wald.

Gut. Diese

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