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Pharaonen leben länger von Schutt, Friedhelm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.01.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Pharaonen leben länger

Zwei Jugendliche übersetzen ein altes Buch, das lange Zeit in einem Kloster schlummerte und werden auf die Spur einer Kappe gebracht, die sie unsichtbar werden lässt. Aber damit nicht genug. Aus einem Bruderkloster gerät ein zweites Buch des gleichen Autors in ihre Hände, das von einer fremden Welt spricht und sogar die Koordinaten zu einem Tor zwischen den Welten liefert. Die Suche nach dem Sternentor beginnt und ist erfolgreich. Julius und Kati finden sich auf Neo-Terra wieder, einer Welt, die von Pharaonen und einer später angekommenen Gruppe gebildeter Wissenschaftler bewohnt wird. Wie entstand der Weg nach Neo-Terra, wie kamen Pharaonen und Wissenschaftler in diese Welt? Woher kommt das technische Rüstzeug für den Sprung zwischen den Welten? Und was hat es mit dem alten Buchhändler auf sich, der seit Hunderten von Jahren auf der Erde lebt und so viel von Neo-Terra weiß? Friedhelm Schutt ist Systemanalytiker, Heilpraktiker, Betriebswirt, Hausbauer, vielfacher Buchautor und besitzt die MENSA-Qualifikation. Seine Bücher werden systematisch aufgebaut und für die Praxis aufbereitet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 204
    Erscheinungsdatum: 16.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783735798183
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 401 kBytes
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Pharaonen leben länger

Es dauerte Stunden bis er alle hinüber geführt hatte, dann rief er ihnen zu, die Augenbinde abzunehmen. Alle schauten sich in der wunderbaren Natur um, aber niemand konnte Salim oder den muffigen Stollen, durch den sie sich getastet hatten, erblicken. Den Menschen blieb nichts, als sich selbst zu organisieren und ihr zukünftiges Leben in Angriff zu nehmen."

So langsam dämmerte es auch Karol, dass ich die Frage mit Absicht gestellt hatte und er fragte zurück: "Wo liegt denn eure Heimat, aus der ihr hierher gekommen seid?"

"Ich glaube, diese stürmische und kalte Küste dürfte die Nordseeküste gewesen sein und der Fluss war und ist der Rhein. Wir sind aus der Stadt Duisburg und haben uns in Richtung Xanten begeben müssen, um an diesen Ort zu kommen. Sicher hat euch der Mönch erzählt, wie der Zugang zu eurer Welt durch ein massives Steinhaus, sehr stabile Türen und einen Wall von Bäumen und Sträuchern gegen zufällige Eindringlinge geschützt ist."

Karol nickte. Aber er schien sich keine Gedanken darüber zu machen, dass durch dieses Tor weitere Gäste kommen könnten.

Wir waren uns da nicht so sicher, denn wir hatten die Bohlentür und die Bodenluke offen stehen lassen.

Aber was mich mehr beschäftigte, war der Gedanke: Wenn alle Bewohner Neo-Terras und auch wir durch das Tor bei Sonsbeck auf diesen Planeten, oder was es auch immer sein mochte, gelangt waren, dann stimmte doch unsere Überlegung nicht, dass die Wanderung des Übergangstores sich im Laufe der Zeit über hunderte oder sogar tausende Kilometer bewegen würde. Sonst wäre es doch reiner Zufall für uns und auch den Mönch gewesen, gerade hier bei der Siedlung aufzutauchen und mit den Neo-Terranern zusammen zu stoßen.

Möglicherweise befand sich die Bewegungslinie des Tores nicht auf einer geraden Linie. Eine andere Möglichkeit war, dass dieser Planet erheblich kleiner war als die Erde. Die Krümmung des Horizonts ließ diesen Schluss aber nicht zu. Die Horizontlinie machte nicht den Eindruck, dass sie stärker gebogen war als auf unserem Heimatplaneten. Es blieb nur der Folgerung, dass sich das Tor kreisförmig um die Siedlung herum bewegte, so dass jeder Besucher hier landen musste.

Aber warum war das den Bewohnern dieses Ortes noch nicht aufgefallen?

Hatte es bisher nur uns und den Mönch als Besucher gegeben?

Kaum!

Die Aufregung und Neugier der Leute wäre sicher sehr viel größer gewesen, wenn wir tatsächlich erst die zweiten Besucher in tausend Jahren gewesen wären.

Oder gab es ganz andere Gründe, die wir noch nicht verstehen konnten?

Auf jeden Fall stimmte hier etwas nicht!

Intelligente Leute sind neugierig und machen sich ihre Gedanken. Sie würden um uns herum sitzen, uns interessiert anschauen und uns mit Fragen über unsere Herkunft, über den Weg hierher, über unsere Lebensweise und unsere Fortschritte in Kultur, Gesellschaft, Kunst und Technik überhäufen. Doch die vier Männer, die uns empfangen hatten, lieferten uns beinahe desinteressiert bei Karol ab und waren wieder ihres Weges gegangen... Seltsam!

Bald bat Karol Livinia, uns in unser Quartier zu führen.

"Morgen können wir uns ja weiter unterhalten", meinte er. Jetzt seien wir sicher von den Ereignissen und der Reise erschöpft und wollten uns ausruhen.

Die Frau, die uns Karol zugewiesen hatte, strahlte eine ungewöhnliche Mischung aus Schönheit, Grazie und Reife aus. Ihr Blick verriet, dass sie sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen würde. Sie trug zwar auch die etwas trist gefärbten Kleider, hatte aber durch einen farblich hervorgehobenen Saum an der Jacke und eine kleine Stickerei über ihrer Brust für etwas Schmuck gesorgt, der die Einheitlichkeit der Uniformen unterbrach.

Livinia führte uns in einen kleinen leerstehenden 'Iglu'. Sie wischte über den kleinen Kommoden den Staub weg, zog das Bettlaken noch ein wenig glatt, schüttelte die Decke und das Kissen auf und warf einen prüfenden Blick übe

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