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Prinzessin der Elfen 4: Verratenes Vertrauen von Alfa, Nicole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.06.2019
  • Verlag: Impress
eBook (ePUB)
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Prinzessin der Elfen 4: Verratenes Vertrauen

Wenn die Schatten die Elfenwelt ergreifen Die Konflikte der fünf Völker im Reich der Elfen spitzen sich immer weiter zu. Als Thronfolger verfeindeter Königshäuser merken Lucy und Daan täglich, dass sie nicht mal mehr ihren eigenen Familien trauen können. Denn eine Prophezeiung besagt, dass bei der Vereinigung der Elfen und Kobolde nur ein Volk überleben kann. Lucy und Daan müssen sich entscheiden, was ihnen wichtiger ist: ihre Liebe zu einander oder die zu den Bewohnern ihres Landes... Mit "Prinzessin der Elfen" kreiert Nicole Alfa eine bezaubernde Geschichte über die Kraft einer verbotenen Liebe. Dabei entführt sie uns in das faszinierende Reich der Elfen, aus dem kein Leser je wieder zurückkommen möchte. //Alle Bände der zauberhaft-magischen Reihe "Prinzessin der Elfen": -- Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe -- Prinzessin der Elfen 2: Riskante Hoffnung -- Prinzessin der Elfen 3: Zerstörerische Sehnsucht -- Prinzessin der Elfen 4: Verratenes Vertrauen -- Prinzessin der Elfen 5 (Winter 2019)// Nicole Alfa schrieb bereits mit elf Jahren die Erstfassung für ihre Debütreihe. Nachdem sie ihre Manuskripte auf einer Plattform für Autoren hochlud und dort Zuspruch von ihren Lesern bekam, verfestigte sich ihr Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Oft lässt sie sich für ihre Charaktere und deren Schicksale durch ihre Umgebung, Erfahrungen, Musik oder Fotos inspirieren. Ihr Motto ist es, nicht aufzugeben, auch wenn andere sagen, dass es unmöglich ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 520
    Erscheinungsdatum: 06.06.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783646604603
    Verlag: Impress
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Prinzessin der Elfen 4: Verratenes Vertrauen

KAPITEL 1

Lucy

Ich bin stolz auf dich, mein Sohn. Du hast deinen Auftrag erfolgreich erfüllt. Nun können wir endlich die Kobolde rächen und mit der Vernichtung der Elfen beginnen. Angefangen mit ihrer Kronprinzessin.

Rüttelte ich eben noch verzweifelt an den Ketten, in der Hoffnung, mich irgendwie befreien zu können, lasse ich meine Hände jetzt sinken und starre den König der Kobolde und seinen Sohn, in den ich mich unwiderruflich verliebt habe, entsetzt an. Immer wieder gehen mir die Worte des Koboldkönigs durch den Kopf. Immer wieder höre ich seine kalte, verächtliche Stimme in meinen Ohren. Ein Zittern geht durch meinen Körper und mir wird eiskalt.

"Was meinen Sie damit?"

Ich bin überrascht, dass ich überhaupt noch einen richtigen Satz zustande bringe, so durcheinander wie ich bin. Vielleicht bin ich auch noch ein wenig benebelt wegen des Betäubungsmittels oder in was auch immer der Giftpfeil getaucht war, ehe ich ohnmächtig wurde.

Ich weiß noch, dass ich mit Daan sein Wohnhaus verlassen habe, nachdem ich heute Nacht bei ihm übernachtet habe. Ich weiß noch, dass wir zum Mittagessen in den Speisesaal gehen wollten. Ich weiß noch, wie Daan sagte: "Lucy, ich glaube, wir sollten ...", ehe sich ein spitzer Pfeil in meine Haut bohrte. Ich erinnere mich an sein erschrockenes Gesicht, ehe alles um mich herum dunkel wurde.

Und jetzt sitze ich hier. In einem dunklen Kellergewölbe, vermutlich unter dem Palast der Kobolde. Das einzige Licht spenden die flackernden Fackeln zu beiden Seiten der schweren Eisentür auf der anderen Seite. Während Daan und sein Vater sich vor mir befinden, bin ich wie ein Tier an die Steinsäule gekettet. Die Eisenhandschellen an meinen Handgelenken brennen sich wie Feuer in meine Haut.

"Was meinen Sie damit?", wiederhole ich, obwohl ich es tief in meinem Inneren bereits weiß. Ich will es nicht wahrhaben. Es darf nicht wahr sein!

Der König lächelt selbstgefällig, seine dunklen Augen blitzen mich gefährlich an. "Ich bin doch nicht so närrisch, meine Pläne zu verraten. Daan, mein Sohn, willst du ihr nicht sagen, was dein Auftrag war?"

Daan zuckt zusammen, er schüttelt den Kopf. "Bitte, Vater ..."

"Was habe ich dir über betteln und flehen beigebracht?", knurrt sein Vater. "Du bist der Prinz der Kobolde. Und der Prinz der Kobolde bettelt und fleht nicht! Er nimmt sich, was er will!"

Ehe er es sich versieht, hat sein Vater ihn schon am Kragen gepackt, in meine Richtung geschubst und auf die Knie gezwungen, sodass wir auf gleicher Augenhöhe sind und ich in seine weit aufgerissenen eisblauen Augen blicken kann, die verdächtig glänzen. In ihnen kann ich so viele Emotionen erkennen. Schmerz, Schuldgefühle und Scham. Aber auch unterdrückte Wut und Zorn.

"Sag es ihr!", zischt sein Vater. Seine kalte Stimme fährt wie ein scharfes Messer durch die Luft. "Sag ihr, was deine Aufgabe war!"

Daan ist kreidebleich angelaufen. Er atmet sehr schnell und zittert am ganzen Körper. Dann presst er die Lippen zusammen und schüttelt stur den Kopf. Die Verzweiflung steht ihm ins Gesicht geschrieben.

"Muss ich noch deutlicher werden?" Sein Vater greift fester um seinen Nacken und drückt ihn weiter nach unten.

Daan verzieht das Gesicht vor lauter Schmerz. "Ich ...", beginnt er stotternd. "Es ... es war meine Aufgabe, dir näher zu kommen und dich ..."

Ungläubig schüttle ich den Kopf, denn ich will das nicht hören. Ich will nicht, dass er es ausspricht.

Doch als sein Vater ihn noch fester packt, fährt er stockend fort. "Ich sollte dich dazu bringen, dich in mich zu verlieben."

Seine Worte sind wie ein Messerstich direkt ins Herz, das dort steckenbleibt und es langsam in tausend Stücke schneidet.

"Nein", flüstere ich. Ein Kloß bildet sich in meinem Hals, Tränen schießen in meine Augen. Mein Herz rast und ich bekomme kaum Luft. "Bitte sag mir, dass das

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