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Privatdetektivin Billie Pinkernell - Sechster Fall: Der schottische Schoko-Spion von Schulz, Gesine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.10.2016
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Privatdetektivin Billie Pinkernell - Sechster Fall: Der schottische Schoko-Spion

Verbrecher fangen ist kein Zuckerschlecken: Der Kinderkrimi 'Der schottische Schokospion' von Gesine Schulz jetzt als eBook bei dotbooks. Gesucht: die beste Schokolade der Welt! Nachwuchsdetektivin Billie ist ganz aufgeregt, als sie das Preisausschreiben entdeckt: TAUSEND Euro für den, der die leckerste neue Schoko-Sorte erfindet! Nichts einfacher als das: schließlich waren Billies Ur-Ur-Urgroßeltern berühmte Schokoladenfabrikanten. Nur leider haben die ihr legendäres Schoko-Rezept sehr gut versteckt. Billie macht sich auf die Suche - und muss schon bald feststellen: Da ist noch jemand hinter der ultrageheimen Mixtur her. Und der schreckt auch vor Entführung nicht zurück! Der sechste Fall für die junge Detektivin mit Hirn, Herz und scharfer Spürnase. Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Der schottische Schokospion' von Gesine Schulz. Für Leser ab 8 Jahren. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Gesine Schulz wurde in Niedersachsen geboren und ist im Ruhrgebiet aufgewachsen. Weil sie Bücher mochte und die Welt sehen wollte, wurde sie Bibliothekarin und ging für mehr als zehn Jahre ins Ausland. Zurzeit lebt sie als Autorin überwiegend im Ruhrgebiet, ist aber auch gerne in Irland, wo ihr zweiter Schreibtisch steht. Gesine Schulz rief 2004 den "Internationalen Tag der Putzfrau" ins Leben, der seitdem am 8. November begangen wird. Die Website der Autorin: www.gesineschulz.com Bei dotbooks erscheint Gesine Schulz' Krimi-Reihe ... rund um Privatdetektivin Karo Rutkowsky, die folgende Bände umfasst: 'Ausgebadet''Abgekratzt''Abgebürstet''Weggewischt'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 137
    Erscheinungsdatum: 18.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958247130
    Verlag: dotbooks
    Größe: 649 kBytes
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Privatdetektivin Billie Pinkernell - Sechster Fall: Der schottische Schoko-Spion

Im falschen Film

Billie runzelte die Stirn. Schon wieder ein Pferd! Dieses grinste mit gebleckten Zähnen von der Litfaßsäule. Es sah aus, als würde es gleich loslachen. In Rabenstein schien das Pferdefieber ausgebrochen zu sein, da hatte ihre Mam schon Recht. Aber welch ein seltsamer Platz für eine Litfaßsäule.

In dieser stillen Allee, in der sich Häuser und große Gärten hinter hohen Hecken verbargen, war Billie die einzige Fußgängerin weit und breit. Nicht viele Leute würden die Plakate zu sehen kriegen, mit denen die Reklamesäule tapeziert war. In Berlin, wo Billie bis vor einiger Zeit mit ihrer Mam gewohnt hatte und wo die Litfaßsäule erfunden worden war, wie dort jedes Kind wusste, nämlich von Herrn Litfaß - in Berlin standen die Säulen da, wo die Plakate und Ankündigungen von vielen Leuten gesehen werden konnten. Na ja, hier in Rabenstein eigentlich auch. Vielleicht war die hier übrig gewesen und sie war deshalb in dieser ruhigen Wohnstraße aufgestellt worden.

Das grinsende Pferd hieß "Mister Ed", wie Billie lesen konnte, als sie sich der Litfaßsäule näherte. "Mister Ed, das sprechende Pferd." Doch nicht im Ernst? Und dieser Mister Ed kam nach Rabenstein! Ach - nur ins Kino ...

Eine Woche in Rabenstein:

MISTER ED, DAS SPRECHENDE PFERD

ALLE Folgen der beliebten alten Fernsehserie
In der Filmpalette

Kino nonstop: Samstag bis Samstag

Eintritt zum halben Preis für alle, die ein Pferd dabeihaben ...

Wie bitte? Mit dem Pferd ins Kino? Oh, das Kleingedruckte:

... keine echten Pferde BITTE, sondern Pferdefiguren!

Überraschungseier-Pferde gelten auch.

Na, die Serie kannte sie nicht. War bestimmt ganz lustig, so wie Mister Ed aussah. Oder würde es dann "Mister Ed, das lachende Pferd" heißen? Ein Auto brummte an Billie vorbei. Ein gelber Flitzer, das Verdeck aufgeklappt. Mit einem Berliner Kennzeichen! Interessant. Noch nie hatte sie ein Auto aus Berlin in Rabenstein gesichtet.

Billie lugte um die Säule herum und sah dem Auto hinterher. Ein paar Meter weiter kam ein Mädchen in ihrem Alter aus einem Gartentor. Es hatte schulterlange blonde Haare und trug ein rosafarbenes Sommerkleid. Das gelbe Auto rollte an den breiten Bürgersteig und hielt neben dem Mädchen an. Der Fahrer sagte etwas, das Billie nicht verstehen konnte. Das Mädchen trat ans Auto. Wahrscheinlich hatte der Berliner sich verfahren und fragte nach dem Weg.

Das Mädchen schüttelte den Kopf. Kannte es sich hier nicht aus? Wieder sagte der Fahrer etwas.

"Nein, das will ich lieber nicht!", rief das Mädchen und wich ein paar Schritte zurück.

Oh? Was war das denn? Billie duckte sich, huschte ein paar Meter nach vorn und ging hinter dem nächsten Baumstamm in Deckung.

"Aber warum denn nicht?", hörte sie den Mann sagen. "Es ist viel einfacher, wenn du eben mitkommst und mir den Weg zeigst."

"Aber ich kenne Sie doch gar nicht."

Billies Atem ging schneller. Der wollte sie mitnehmen?

Wieso war das Mädchen noch so höflich zu ihm? Wieso rannte es nicht einfach weg? Oder zurück in den Garten? Am besten laut um Hilfe schreiend.

Lernten die hier in Rabenstein denn gar nichts in der Schule? Sie würde mal ein Wort mit dem Sheriff reden müssen. In Berlin war eine Kriminalkommissarin in die Klasse gekommen und hatte mit ihnen geübt. Nach der vierten Stunde hatten sie das NEINI-Sagen und Um-Hilfe-Schreien alle ganz gut draufgehabt, sogar die schüchterne Nastassja, die sonst keinem Windhauch Konkurrenz machen konnte. Billies Schreie hatten auf dem Lautstärkemesser die höchste Punktzahl erreicht. Kein Wunder, denn sie schrie für ihr Leben gern.

Die Autotür klappte. Billie spähte um den Baum herum. Der Typ war ausgestiegen!

"Ich verstehe ja, dass du vorsichtig bist, mein Kind. Aber mir kannst du vertrauen. Ich bin nämlich Arzt."

Billie schnaufte. Was sollte das denn bitte bedeut

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